Pressemitteilung

„Die Planung öffnet sich den Bürgern – und das Dialogforum mischt sich dabei ein.“

Das Dialogforum zum Neu-/Ausbau der B31 zwischen Meersburg und Immenstaad kam heute zu seinem zweiten Treffen zusammen

Hagnau, 25.10.2016: ​Das Dialogforum zum Neu-/Ausbau der B31 zwischen Meersburg und Immenstaad kam heute zu seinem zweiten Treffen zusammen.

Das Dialogforum setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern von Interessengruppen sowie aus zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern in der Region. Es soll die Planung begleiten und dazu beitragen, dass die Menschen in der Region die Planung nachvollziehen können (siehe www.b31.verkehr-bodenseeraum.de).

Zu Beginn stand der Besuch von Interessensvertretern beim Verkehrsminister in Stuttgart im Raum:
Auch wenn man über diese Aktion unterschiedlicher Meinung ist - das Dialogforum begrüßt als Ganzes die klare Ansage des Ministers: Das Regierungspräsidium wird den Ausbau der bestehenden
B31 ebenso wie andere denkbare Trassen im Prüfraum ergebnisoffen untersuchen.

Dann stellten sich die beauftragten Planer dem Dialogforum vor: Der Verkehrsgutachter berichtete über die Verkehrszählung und was er damit machen wird. Umwelt- und Naturschutzgutachter
machten deutlich, dass menschliche Schutz- und Nutzungsinteressen (z.B. Landwirtschaft) gleichberechtigt mit Natur- und Umweltfragen untersucht werden.

Eine zentrale Forderung des Dialogforums ist, dass die Planung so transparent wie möglich ist. Neue Erkenntnisse sollen möglichst zeitnah dem Dialogforum mitgeteilt werden. Wichtig ist aber auch,
dass das Dialogforum eigene Vorstellungen entwickelt. So können z.B. neue Trassenalternativen im Dialogforum gesucht werden. Auch die Frage, welche Kriterien für eine gute Trasse gelten, ist zu
diskutieren.

Gerade die per Zufallsprinzip ausgewählten Bürgerinnen und Bürger sind von zentraler Bedeutung, um die Region bei der Planung mitzunehmen. In der nächsten Sitzung wollen diese „Zufallsbürger“ mit den Gutachtern auf Augenhöhe reden, die Positionen der Interessengruppen zur Kenntnis nehmen und über die Information der Öffentlichkeit nachdenken

Ansprechpartner für die Presse:

 

Für den Dialog:
Dr. Christoph Ewen
team ewen
06151 950 485-13
ce@team-ewen.de

 

Für die Planung:
Dr. Steffen Fink
Regierungspräsidium Tübingen
07071 757-3076
steffen.fink@rpt.bwl.de

Pressestelle

Konrad-Adenauer-Straße 20
72072 Tübingen
Sekretariat: Gudrun Gauß
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Dirk Abel
Dirk Abel
Pressesprecher
Katrin Rochner
Pressesprecherin
Naomi Krimmel
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Soziale Medien