Pressemitteilung

Ein Verletzter bei Zwischenfall in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen

Ermittlungen gegen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes.

Bei einer Auseinandersetzung zwischen einem 25-jährigen Bewohner und Sicherheitskräften in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen wurde der 25-Jährige verletzt. Das Regierungspräsidium Tübingen zog umgehend die notwendigen Konsequenzen.

Bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen Sicherheitskräften und einem Bewohner in der Nacht vom 30. auf den 31. August 2021 erlitt der 25-jährige Tunesier Prellungen und Schürfwunden. Vorangegangen waren Ruhestörungen unter Beteiligung des zur Tatzeit unter Alkoholeinwirkung stehenden Mannes, die zu mehreren Einsätzen des Sicherheitsdienstes führten. Die Polizei wurde noch in der Nacht hinzugezogen, um die genauen Umstände des Geschehens auch unter strafrechtlichen Aspekten zu ermitteln. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen mehrere Mitarbeiter der Sicherheitsfirma wurde eingeleitet. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hechingen hierzu dauern an.

Das Regierungspräsidium Tübingen als Betreiber der Erstaufnahmeeinrichtung hat nach Bekanntwerden der Vorwürfe umgehend reagiert und die beteiligten Mitarbeitenden der Sicherheitsfirma von ihrem Dienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung suspendiert. Parallel dazu suchten Mitarbeitende des Regierungspräsidiums, der Alltagsbetreuung sowie des Sicherheitsdienstes das Gespräch mit dem Geschädigten. Unter Leitung von Regierungspräsident Klaus Tappeser wurden die Vorgänge nach dem Vorliegen erster Erkenntnisse nachbereitet und umgehend weitere Vorkehrungen getroffen, um mögliche Übergriffe künftig zu verhindern.

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Dirk Abel
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