Pressemitteilung

Entwicklung einer Weidelandschaft an der Donau bei Hundersingen

Ein Esel und zwei Schafe grasen auf einer grünen Weide

Esel und Schafe auf einer Weide

Informationsveranstaltung am 29. Oktober 2021 stellt Vorhaben vor.

Bei einer Begehung vor Ort stellen die Naturschutzexperten des Regierungspräsidiums Tübingen die Ziele und Maßnahmen des Projektes „Weidelandschaft an der Donau“ vor. Interessierte sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zwischen Hundersingen und Binzwangen soll an der Donau im Bereich der Renaturierungsstrecke eine Weidelandschaft entwickelt werden. Hierzu wird in diesem Herbst auf der geplanten Fläche ein Zaun für eine Dauerweide errichtet. Ab Frühjahr 2022 stehen dann Esel und Schafe auf der Weide beidseits der Donau. Die Flächen befinden sich im Eigentum des Landes Baden-Württemberg.

Am Freitag, 29. Oktober 2021 erläutern Mitarbeiter des Referats „Naturschutz und Landschaftspflege“ des Regierungspräsidiums Tübingen die Zielsetzungen des Projekts und stellen das Beweidungskonzept und die künftige Wegeführung im Gebiet vor. Die Informationsveranstaltung findet von 14:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Ortsverbindungsstraße zwischen Herbertingen und Binzwangen auf der rechten Donauseite bei der großen Kastanie.

Da die Veranstaltung bei jedem Wetter stattfindet, sind festes Schuhwerk und je nach Wetterlage regenfeste Kleidung erforderlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten die am Veranstaltungstag vor Ort gültigen Hygieneregeln.

Hintergrundinformation:

Die Donau hat mit der Renaturierung zwischen Hundersingen und Binzwangen wieder Platz bekommen ihre eigene Dynamik zu entfalten Dabei ist eine natürliche Flusslandschaft entstanden, die sich mit ständig verlagernden Kiesbänken und Uferabbrüchen in immer neuer Gestalt präsentiert.

Um diese offene Flusslandschaft mit ihren charakteristischen Lebensräumen und seltenen Arten zu erhalten, wird an der Donau eine großräumige Weidelandschaft entwickelt. Die Weidetiere sind in vielfältiger Hinsicht förderlich für die Naturschutzziele in dem Gebiet – sie halten nicht nur das Gras kurz, sie sorgen auch dafür, dass die Ufer gehölzfrei bleiben und ihre Dynamik behalten. So entstehen immer neue Kiesinseln als Brutflächen für den Flussregenpfeifer. Zudem bereichern Tritt und Verbiss durch die Weidetiere die Struktur und damit auch die Artenvielfalt der Magerrasen.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Telefon: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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Dirk Abel
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