Pressemitteilung

Gewässerschau an der Eschach und der Aitrach

Blick auf die Aitrach

Aitrach

Das Regierungspräsidium Tübingen überprüft am 13. bzw. 20. April 2021 den Zustand der Eschach und der Aitrach.

Ein zuverlässiger Hochwasserschutz erfordert eine regelmäßige Überprüfung. Nur so können mögliche Problem- oder Gefahrenstellen in und am Gewässer frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Der beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Landesbetrieb Gewässer führt daher zusammen mit dem Landratsamt Ravensburg auf dem Gemeindegebiet der Ortschaften Urlau und Haselburg am 13. April 2021 eine Gewässerschau an der Eschach durch. Am 20. April findet die Aitrach-Gewässerschau in Höhe Aichstetten statt.

Die Gewässerschau beinhaltet die Begehung des Ufers der Eschach und der Aitrach. Währenddessen werden mögliche Gefahrenquellen wie Ablagerungen von Holz, Kompost oder anderem losen Material dokumentiert. Daneben liegt der Fokus auch auf wassergefährdenden Stoffen, welche die ökologische Funktion der Eschach und Aitrach beeinträchtigen könnten. Außerdem werden Anlagen erfasst, die im Überschwemmungsgebiet illegal errichtet wurden. Diese könnten bei Hochwasser mitgerissen werden. Gegebenenfalls wird im Nachgang die Beseitigung der Anlagen veranlasst.

Zur ordnungsgemäßen Durchführung kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Anwohnerschaft um Verständnis. Für Rückfragen steht Hubert Huber telefonisch unter 0751/806-1903 oder per Mail hubert.huber@rpt.bwl.de zur Verfügung.

Hintergrundinformation:

Der Landesbetrieb Gewässer ist als Träger der Unterhaltungslast gesetzlich dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau an der Eschach und Aitrach durchzuführen (§ 32 Absatz 6 Wassergesetz Baden-Württemberg).

Gemäß § 101 Wasserhaushaltsgesetz ist der Träger der Unterhaltungslast auch dazu berechtigt, Grundstücke am Gewässer sowie Anlagen am Gewässer zu betreten.

Bildunterschrift:

Die Aichtrach; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen, Gabi Trüb.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Rochner, Pressesprecherin, Telefon: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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Dirk Abel
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