Pressemitteilung

Gewässerschau an der Eyach

Regierungspräsidium Tübingen überprüft am 10. November 2022 von Dürrwangen bis Balingen den Gewässerzustand der Eyach.

Man blickt auf die Eyach, die durch einen Wald fließt

Eyach

Ein zuverlässiger Hochwasserschutz erfordert eine regelmäßige Überprüfung. Nur so können mögliche Problem- oder Gefahrenstellen in und an der Eyach frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Der beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Landesbetrieb Gewässer führt am 10. November 2022 zusammen mit dem Landratsamt Zollernalbkreis auf der Gemarkung von Dürrwangen, Frommern und Balingen eine Gewässerschau durch.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Gewässer werden an diesem Tag das Eyachufer von Dürrwangen bis Balingen begehen. Sie dokumentieren und veranlassen die Beseitigung möglicher Gefahrenquellen wie Ablagerungen von Holz, Kompost oder anderem losen Material, das bei Hochwasser mitgerissen werden könnte. Daneben liegt der Fokus auf wassergefährdenden Stoffen, welche die ökologische Funktion der Eyach beeinträchtigen könnten. Außerdem werden Anlagen erfasst, die im Überschwemmungsgebiet illegal errichtet wurden.

Zur ordnungsgemäßen Durchführung kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Anwohnerinnen und Anwohner bzw. Anlieger um Verständnis.

Für Fragen zur Gewässerschau steht Stephan Rapp unter Telefon 07071/757-3556 oder per E-Mail unter stephan.rapp@rpt.bwl.de zur Verfügung.

Hintergrundinformation:

Der Landesbetrieb Gewässer ist als Träger der Unterhaltungslast gesetzlich dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau an der Eyach durchzuführen (§ 32 Absatz 6 Wassergesetz Baden-Württemberg).

Gemäß § 101 Wasserhaushaltsgesetz ist der Träger der Unterhaltungslast auch dazu berechtigt, Grundstücke sowie Anlagen am Gewässer zu betreten.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Telefon: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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Naomi Krimmel
Naomi Krimmel
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