Pressemitteilung

Gewässerschau an der Schussen

Das Regierungspräsidium Tübingen überprüft am 11. Mai 2022 im Stadtgebiet Ravensburg den Zustand der Schussen.

Das Bild zeigt die Schussen von oben und im Hintergrund ein paar Häuser

Schussen

Ein zuverlässiger Hochwasserschutz erfordert eine regelmäßige Überprüfung. Nur so können mögliche Problem- oder Gefahrenstellen in und an der Schussen frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Der beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Landesbetrieb Gewässer führt daher am 11. Mai 2022 zusammen mit dem Landratsamt Ravensburg im Stadtgebiet Ravensburg eine Gewässerschau durch.

Im Rahmen der Gewässerschau werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Gewässer das Ufer der Schussen im Stadtgebiet Ravensburg begehen. Sie dokumentieren und veranlassen die Beseitigung möglicher Gefahrenquellen wie Ablagerungen von Holz, Kompost oder anderem losen Material, das bei Hochwasser mitgerissen werden könnte. Daneben liegt der Fokus auch auf wassergefährdenden Stoffen, welche die ökologische Funktion der Schussen möglicherweise beeinträchtigt. Außerdem werden Anlagen erfasst, die im Überschwemmungsgebiet illegal errichtet wurden.
 

Zur ordnungsgemäßen Durchführung kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Anwohner bzw. Anlieger daher um Verständnis.

Hintergrundinformation:

Der Landesbetrieb Gewässer ist als Träger der Unterhaltungslast nach § 32 Absatz 6 des baden-württembergischen Wassergesetzt dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau an der Schussen durchzuführen.

Gemäß § 101 des Wasserhaushaltsgesetzes ist der Träger der Unterhaltungslast auch dazu berechtigt, Grundstücke am Gewässer sowie Anlagen am Gewässer zu betreten.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Telefon: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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Dirk Abel
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