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Kiesschüttungen als Laichstelle für die im Neckar lebenden Äschen

Ein Mann schüttet Kies aus einem Eimer in den Neckar

Vergangenen Samstag haben Beschäftigte des Referats 53.2 und Mitglieder des Kreisfischerei Vereins Tübingen e. V. mit Hilfe einer Kiesschüttung (ca. 25 Tonnen Kies) neue potentielle Laichplätze für die im Neckar lebenden Äschen hergestellt, da die geeigneten Kiesflächen im Neckar eine Seltenheit sind.

Eingebracht wurde der Kies in der Nähe des Festplatzes in Tübingen, an einer Stelle, wo das Laichen der Äschen in den letzten Jahren dokumentiert wurde.
 
Mithilfe einer selbstgebauten „Rutsche“ wurden Mörtelwannen mit Kies befüllt, ins Wasser gelassen und dort an der richtigen Stelle ausgekippt.

Hintergrundinformation: Die Äsche zählt zu den Frühjahrslaichern. Beim Laichvorgang legen die Weibchen die Eier in Kiesmulden ab, wo sie vom Männchen befruchtet werden. Äschen schlagen im Gegensatz zu anderen Salmoniden keine eigenen Laichgruben sondern bohren sich mit dem Schwanz in den Kies.

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