Pressemitteilung

Regierungspräsidium Tübingen fördert in 32 Kommunen 161 Sirenenanlagen im Regierungsbezirk mit rund 1,9 Millionen Euro

Symbol Sirenenförderung

Symbol Sirenenförderung

„Die Erfahrungen der Starkregenereignisse im Ahrtal waren uns eine Lehre: Für den Regierungsbezirk Tübingen ist die Förderung der 161 Sirenenanlagen ein weiterer wichtiger Schritt zum Schutz der Bevölkerung vor Naturkatastrophen und Gefahren“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Im Regierungsbezirk Tübingen profitierten 19 Städte und Gemeinden noch im Haushaltsjahr 2021 von einer Fördersumme in Höhe von 919.700 Euro für insgesamt 74 Sirenenanlagen und Sirenensteuerungsgeräte.

Die zweite Fördertranche ist aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung des Bundes ihrerseits in zwei Teil-Tranchen unterteilt. Bereits Anfang Februar wurden sechs weitere Kommunen im Regierungsbezirk Tübingen mit 429.650 Euro für 39 Sirenenanlagen gefördert. In den kommenden Tagen werden nun weitere sieben Städte und Gemeinden einen Zuwendungsbescheid erhalten. Ausgeschüttet werden zusätzliche 533.800 Euro für 48 Sirenenanlagen.

Für die Sirenenförderung stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe den Kommunen in Baden-Württemberg insgesamt rund 11,2 Millionen Euro zur Verfügung. Auf den Regierungsbezirk Tübingen entfallen hiervon 1.883.150 Euro.

Anlage:

Übersicht der geförderten Kommunen im Regierungsbezirk Tübingen

Hintergrundinformationen:

Die Einzelheiten ergeben sich aus der Richtlinie des Innenministeriums zum Sonderförderprogramm „Sirenen des Bundes“.

Nähere Informationen zum Sirenenförderprogramm und zur Förderrichtlinie sind online unter Sirenenförderprogramm: Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de) abrufbar.

In Baden-Württemberg können die für die Gefahrenabwehr zuständigen Behörden das Modulare Warnsystem „MoWaS“ zur Warnung der Bevölkerung einsetzen. Warnmeldungen können damit auf möglichst vielen Wegen verbreitet werden, um so einen möglichst großen Teil der Bevölkerung zu erreichen. Derzeit sind an „MoWaS“ die Warn-Apps „NINA“, „KATWARN“ und „BIWAPP“, einige regionale Warn-Apps, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Zeitungsredaktionen und Onlinedienste, digitale Stadtinformationstafeln und einige Verkehrsunternehmen angeschlossen.

In Zukunft sollen auch Sirenen an „MoWaS“ angeschlossen und die Warnung über Cell Broadcast integriert werden. Alle angeschlossenen Warnmittel können über „MoWaS“ zeitgleich und mit einer Eingabe ausgelöst werden.

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Tel.: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung.

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