Pressemitteilung

B 27 Tunnel in Dußlingen

Abschließende Sanierungsarbeiten ab Montag, 7. März 2022.

Blick auf den Tunnel Dußlingen - B 27

B 27 - Tunnel Dußlingen

Wie das Regierungspräsidium Tübingen bereits mitgeteilt hatte, verzögerten sich die Instandsetzungsarbeiten im Tunnel Dußlingen im Zuge der B 27 aufgrund der weltweit bestehenden Lieferengpässe insbesondere bei Edelstahl, Kabeln und elektronischen Komponenten.

Ab Montag, 7. März 2022 beginnen nun die abschließenden Sanierungsarbeiten zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs mit zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung. Es ist geplant die Arbeiten bis Ende März 2022 abzuschließen.

Zunächst erfolgt der Austausch der Notrufnischen und der Türen zum Betriebsgebäude einschließlich der zugehörigen Überwachungstechnik. Diese Arbeiten können unter Beibehaltung der bisherigen Verkehrsführung, eine Fahrspur je Fahrtrichtung, stattfinden und dauern voraussichtlich bis Montag, 21. März 2022.

Ab dem 21. März 2022 bis voraussichtlich Ende März 2022 ist der Tunnel voll gesperrt. Die Umleitung des B 27 Verkehres in Richtung Balingen erfolgt ab der Anschlussstelle bei der Pulvermühle über die L 230, Gomaringen, L 384, Nehren und L 394 auf die B 27. Die Fahrtrichtung Tübingen wird in umgekehrter Reihenfolge umgeleitet.

Über den Beginn der Vollsperrungsphase informiert das Regierungspräsidium Tübingen in einer gesonderten Pressemitteilung.

In diesem Zeitraum der Vollsperrung werden alle Sanierungsarbeiten ausgeführt, welche unter Sicherheitsaspekten nur mit Sperrung der Tunnelröhren umgesetzt werden können. Dies sind speziell der Austausch der Türen in der Tunnelzwischenwand einschließlich der zugehörigen Fluchtwegbeleuchtung. Um den Brandschutz sicherstellen zu können, müssen die in den Notgehwegen befindlichen 70 Kabelzugschächte wieder mit Blähton verfüllt werden. Gleichzeitig werden die turnusmäßig anstehenden Tunnelwartungsarbeiten durchgeführt.

Vor Aufnahme des Regelbetriebes erfolgen umfangreiche Funktionstests sämtlicher Sicherheitseinrichtungen. Hierbei müssen rund 80 Einzelkomponenten auf deren Funktion getestet und abgenommen werden. Erfolgreiche Funktionstests vorausgesetzt, kann der Tunnel Ende März 2022 im Regelbetrieb für den Verkehr freigegeben werden.

Hintergrundinformation:

Beim Starkregenereignis am 28. Juni 2021 war der Wiesbach zwischen Nehren und Dußlingen über die Ufer getreten. Die Wassermassen fluteten die B 27 und die beiden Tunnelröhren in Dußlingen. Beide Röhren liefen bis knapp unter die Tunneldecke voll. Der Tunnel musste daraufhin voll gesperrt werden. Durch das interimsweise Aufstellen von Notrufsäulen und den Einbau eines lokalen Mobilfunknetzes, den Austausch der beschädigten Schrankenanlagen mit Steuerungselementen, den Umbau der Beleuchtung der Fluchtwegbeschilderungen sowie die Reparatur weiterer beschädigter elektronischer Bauteile der Betriebstechnik konnte die Weströhre in Fahrtrichtung Hechingen am 13. August 2021 im Notbetrieb (eine Fahrspur) unter Verkehr genommen werden. Die Oströhre in Fahrtrichtung Tübingen - die stärker beschädigt war - konnte am 16. September 2021 im Notbetrieb (eine Fahrspur) frei gegeben werden. Bis zur einspurigen Freigabe der Tunnelröhren erfolgte die Umleitung der B 27 über Gomaringen und Nehren.

Hinweis für die Redaktionen

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Telefon: 07071 / 757-3131, gerne zur Verfügung.

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Dirk Abel
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