Pressemitteilung

B 32, Beseitigung des Bahnübergangs in Wangen im Allgäu

Blick auf den derzeitiger Bahnübergang in Wangen

Derzeitiger Bahnübergang in Wangen

Straßenbauverwaltung stellt Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens.

Die Abteilung „Mobilität, Verkehr, Straßen“ des Regierungspräsidiums Tübingen hat am heutigen Montag, 28. Juni 2021 den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für die Beseitigung des Bahnübergangs in Wangen im Allgäu bei der Planfeststellungsbehörde im Regierungspräsidium gestellt.

Am Bahnübergang kreuzen sich die B 32 und die Bahnstrecke 4560 von Kißlegg nach Hergatz bisher höhengleich. Nach der Umsetzung der Baumaßnahme soll der Straßenverkehr der B 32 unter der Bahnstrecke hindurchgeführt werden. Vor der öffentlichen Auslegung der Planunterlagen beabsichtigt das Planungsteam der Straßenbauverwaltung den interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Planunterlagen in einer Öffentlichkeitsveranstaltung vorzustellen. Detaillierte Informationen hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

„Nach einem intensiven Abstimmungs- und Planungsprozess kommt dieses für Wangen im Allgäu so bedeutende Projekt nun einen ganz wichtigen Schritt voran. Die Verkehrssicherheit und der Verkehrsfluss auf der hoch belasteten B 32 werden von dem Vorhaben stark profitieren“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Besonders begrüßen wir auch die Initiative der Stadt, mit einer 40 Meter breiten Brücke einen grünen Übergang vom „Adler-Areal“ in das Freizeitgebiet „Buch“ zu schaffen.“

Bestandteile der Maßnahme sind unter anderem die Tieferlegung der B 32 ab der Einmündung des Hans-Schnitzer-Wegs bis rund 50 Meter vor der Einmündung der Gegenbauerstraße sowie der Bau der drei Brückenbauwerke „Praßbergbrücke“, „Eisenbahnbrücke“ und „Fronwiesenbrücke“ über die dann tiefer gelegte B 32. Die Praßbergstraße wird verlängert und über die Zeppelinstraße wieder an die B 32 angeschlossen.

Hintergrundinformationen:

Die B 32 verbindet als überregionale Achse das Mittelzentrum Wangen sowohl mit dem Oberzentrum Friedrichshafen / Ravensburg / Weingarten der baden-württembergischen Region Bodensee-Oberschwaben als auch mit dem Bayrischen Oberzentrum Kempten. Die Ortsdurchfahrt Wangen ist mit bis zu 20.000 Kraftfahrzeugen am Tag hoch belastet. Insbesondere in der Hauptverkehrszeit führen die Schrankenschließungen zu langen Rückstaus auf der Bundesstraße. In den verkehrsstärksten Stunden lösen sich die Rückstaus vor der nächsten Schrankenschließung nicht mehr auf. Diese Situation wird durch die vorliegende Planung maßgeblich verbessert.

Weitere Informationen können auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen bei den Aktuellen Planungen der Abteilung 4 unter B 32 Beseitigung des Bahnübergangs in Wangen abgerufen werden.

Das Planfeststellungsverfahren ist das Genehmigungsverfahren für Infrastrukturvorhaben, die eine Vielzahl von öffentlichen und privaten Interessen berühren. Es ist unter anderem für den Neu- und Ausbau von Bundesstraßen und die wesentliche Änderung von Bahnanlagen vorgeschrieben. Im Verfahren und in der abschließenden Entscheidung, dem Planfeststellungsbeschluss, der mit einer Baugenehmigung vergleichbar ist, findet eine umfassende Abwägung aller Belange statt. Ziel des Verfahrens ist es, alle Interessen möglichst "unter einen Hut" zu bringen.

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

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