Pressemitteilung

Beginn der Böschungssanierung an der B 312 zwischen Uttenweiler und Ahlen ab Montag, 6. September 2021

Das Regierungspräsidium Tübingen hat in kurzer Zeit eine Lösung zur Sanierung der Böschung an der B 312 zwischen Uttenweiler und dem Teilort Ahlen auf Höhe des Hipfelbergs gefunden, sodass ab Montag, 6. September 2021 mit den Arbeiten begonnen ...

Vermessungsaufnahmen im Bereich der abgerutschten Böschung, ein Kollege begutachtet den Hang

Vermessungsaufnahmen im Bereich der abgerutschten Böschung

Das Regierungspräsidium Tübingen hat in kurzer Zeit eine Lösung zur Sanierung der Böschung an der B 312 zwischen Uttenweiler und dem Teilort Ahlen auf Höhe des Hipfelbergs gefunden, sodass ab Montag, 6. September 2021 mit den Arbeiten begonnen werden kann. Ziel ist es, den Streckenabschnitt bis Anfang Oktober 2021 wieder für den Verkehr freizugeben.


Bis zum Abschluss der Arbeiten bleibt die bereits eingerichtete Umleitung bestehen. Der Verkehr in Fahrtrichtung Biberach wird über die K  535 Richtung Alleshausen zur K 7554 über Seekirch auf die K 7585 zurück nach Ahlen geführt. In Fahrtrichtung Riedlingen wird der Umleitungsverkehr weiterhin von Biberach kommend auf die K 7585 bei Ahlen über Rupertshofen und weiter über die K 7533 bis nach Sauggart und dort über die L 270 nach Uttenweiler und über die K 7535 zurück zur B 312 geleitet.

Die Kosten für die Böschungsinstandsetzung werden mit rund 700.000 Euro veranschlagt.

Derzeit finden vorbereitende Arbeiten statt, um das Baufeld im Bereich der Hangrutschung freizulegen und die Baustelle einzurichten. Neben den üblichen Gerätschaften für eine Erdbaustelle wird ein spezieller Bagger mit einem besonders langen Greifarm benötigt, weil die abgerutschte Böschung auf einer Länge von rund 50 Metern von der Straßenseite aus abgegraben werden muss. Im Anschluss wird die Böschung lagenweise mit sogenannten Schroppen aufgebaut. Dabei handelt es sich um Gesteinsschüttungen aus grobem, gebrochenem Material mit Korngrößen zwischen 63 bis 125 oder 32 bis 63 Millimeter. Die Schroppen werden mit Geogittern ummantelt. Dieser Böschungsaufbau ist stabiler als der natürlich gewachsene Boden und wegen der Verwendung des groben Materials unempfindlich gegen Schichtwasser, das nach anhaltenden Niederschlägen die Rutschung verursacht hatte.

Der gewonnene Boden soll zur Schonung von Ressourcen bei der Maßnahme B 311, Querspange Erbach nach einer Verbesserung der bodenmechanischen Eigenschaften vor dem Einbau in geeigneten Bereichen für den Dammbau wiederverwendet werden.

Hintergrundinformation:

Die B 312 zwischen Uttenweiler und dem Teilort Ahlen musste am Freitag, 20. August 2021 wegen einer Hangrutschung gesperrt werden. Die Hangrutschung war auf die ergiebigen Niederschläge Mitte August zurück zu führen. Sie befindet sich auf Höhe des Hipfelbergs nördlich der B 312 und hat eine Ausdehnung von rund 40 Metern. Das Landratsamt hatte zunächst den nördlich der B 312 verlaufenden, straßenbegleitenden Radweg gesperrt. Weitere Beobachtungen der rund zwölf Meter hohen Böschung zeigten, dass die Bewegungen im Erdreich noch nicht abgeklungen waren. Angesichts der großen Erdmassen, die auf dem Böschungsfuß lasten, bestand die Gefahr, dass weitere Niederschläge zu einem Versagen der Böschung geführt hätten. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wurde die B 312 zwischen der Ausfahrt Uttenweiler-Ost und dem Abzweig zum Hofgut Dettenberg gesperrt.

Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundene Verkehrsbeschränkung können im Internet unter www.verkehrsinfo-bw.de/Baustellen abgerufen werden.

Anlage: Umleitungsskizze B 312: Sperrung zwischen Uttenweiler und Ahlen

Hinweis für die Redaktionen:

Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Pressesprecherin, Telefon: 07071 / 757-3131, gerne zur Verfügung.

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Dirk Abel
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