Pressemitteilung

Regierungspräsident Klaus Tappeser besichtigte gemeinsam mit den Bürgermeistern Dr. Marcus Ehm, Bernd Gombold und Philip Schwaiger die Baustelle der Brücke über die Donau im Zuge der B 313 bei Sigmaringen

Besichtigung der Baustelle der Brücke über die Donau im Zuge der B 313 bei Sigmaringen; v.l.n.r. Kristian Siebert, Leiter des Straßenbaureferats Süd; Dr. Marcus Ehm, Bürgermeister von Sigmaringen; Bernd Gombold, Bürgermeister von Inzigkofen; Philip Schwaiger, Bürgermeister von Sigmaringendorf; Matthias Mews, stv. Leiter des Straßenbaureferats Süd; Rainer Hölz, Leiter der Abteilung Mobilität, Verkehr, Straßen; Klaus Tappeser, Regierungspräsident; Hans-Georg Klawitter, Projektleiter; Sebastian Bartenschlager, Bauleiter der bauausführenden Firma Hebel

Besichtigung der Baustelle der Brücke über die Donau im Zuge der B 313 bei Sigmaringen; v.l.n.r. Kristian Siebert, Leiter des Straßenbaureferats Süd; Dr. Marcus Ehm, Bürgermeister von Sigmaringen; Bernd Gombold, Bürgermeister von Inzigkofen; Philip Schwaiger, Bürgermeister von Sigmaringendorf; Matthias Mews, stv. Leiter des Straßenbaureferats Süd; Rainer Hölz, Leiter der Abteilung Mobilität, Verkehr, Straßen; Klaus Tappeser, Regierungspräsident; Hans-Georg Klawitter, Projektleiter; Sebastian Bartenschlager, Bauleiter der bauausführenden Firma Hebel

„Just in time“, beschreibt Regierungspräsident Klaus Tappeser das Voranschreiten der Brückeninstandsetzung der B 313 über die Donau bei Sigmaringen. „Es ist nicht selbstverständlich, dass solch ein Bauprojekt im vorgesehenen Zeitplan umgesetzt wird und wir die Gesamtmaßnahme pünktlich abschließen können. Damit ist eine der wichtigsten Straßenverbindungen im Bezirk bald wieder vollständig befahrbar.“

In Begleitung von den Bürgermeistern der umliegenden Orte Sigmaringen, Inzigkofen und Sigmaringendorf besichtigte Regierungspräsident Klaus Tappeser vergangene Woche die Brückenbaustelle bei Sigmaringen. Alle zeigten sich zufrieden mit dem aktuellen Stand der Bauarbeiten. „Wir sind froh, dass das Projekt so gut voranschreitet. Vor allem sind wir dankbar, dass das Regierungspräsidium auf unsere Anregungen zu einer alternativen Umleitungsführung reagiert hat,“ so Bernd Gombold, Bürgermeister von Inzigkofen. Philip Schwaiger, Bürgermeister von Sigmaringendorf und Dr. Marcus Ehm, Bürgermeister von Sigmaringen schloss sich ihm an: „Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten sind wir nun zufrieden über den Verlauf der Instandsetzung. Die befürchteten Probleme mit dem Umleitungsverkehr konnten größtenteils verhindert werden.“ Alle Anwesenden waren sich einig, dass durch das gemeinsame Zusammenwirken eine gute Lösung gefunden wurde und dadurch die Belastungen, vor allem für die Anwohner und Anwohnerinnen entlang der Umleitungsstrecke, so gering wie möglich gehalten wurden.

Rainer Hölz, Leiter der Abteilung Mobilität, Verkehr, Straßen im Regierungspräsidium Tübingen berichtete, dass das Regierungspräsidium Tübingen rund 1.620 Brücken im Zuge der Bundes- und Landesstraßen im Regierungsbezirk regelmäßig überprüft. Die Hauptprüfung findet alle sechs Jahre und dazwischen jeweils eine einfache Prüfung ebenfalls alle sechs Jahre statt. Im Rahmen dieser Hauptprüfung wurde im Jahr 2019 eine zunehmende Verschlechterung der Brücke über die Donau im Zuge der B 313 festgestellt. „Die festgestellten Schäden galt es schnellstmöglich zu beheben. Und gleichzeitig wird die Brücke für die gestiegenen Verkehrslasten verstärkt,“ so Hölz.


Die 1977 erbaute Brücke wird nach ihrer letzten Sanierung vor 26 Jahren derzeit vom Regierungspräsidium Tübingen Instand gesetzt. Vor allem das allgemein stark gestiegene Verkehrsaufkommen stellt die Tragfähigkeit der Brücke vor neue Herausforderungen. 13.600 Fahrzeuge überqueren täglich die Brücke, davon 1.200 LKWs. „Das beweist die Relevanz der Brücke für die Region aber auch darüber hinaus. Die B 313 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee. Deshalb mussten wir die viel befahrene Brücke über die Donau schnell wieder fit für die Zukunft machen“, so Tappeser.

Hans-Georg Klawitter, Projektleiter des Regierungspräsidiums Tübingen, zeigte auf, welche Arbeiten in den letzten Monaten durchgeführt wurden. Beläge und Abdichtungen wurden aufgenommen, Betonschäden beseitigt, der Überbau neu abgedichtet, neue Beläge eingebaut und Fugen neu vergossen. Die Brückenlager auf der Seite Sigmaringen fand Erneuerung. Statt der Mittelkappe zwischen den Richtungsfahrbahnen wurde eine Betonschutzwand errichtet. Ebenso sind die Schutzplanken und Geländer auf der Brücke erneuert worden. Zukünftig wird das Regenwasser einer Regenwasserbehandlungsanlage zugeführt.

Bis zum Abschluss der Arbeiten Ende November 2021 müssen auf dem Fahrstreifen Richtung Krauchenwies noch die Asphaltschichten eingebaut, die Schutzeinrichtungen installiert, die Entwässerungseinrichtungen vervollständigt und Betonschäden an der Unterseite beseitigt werden. Einige Arbeitsschritte erfolgen unter der Brücke. „Wir sind weiter am Arbeiten, auch wenn man uns auf den ersten Blick nicht sieht“, so der zuständige Referatsleiter Kristian Siebert. Der Verkehr wird bis zur Fertigstellung für beide Fahrtrichtungen wieder über die Fahrbahnseite Krauchenwies in Richtung Sigmaringen geführt. Die Kosten für die Instandsetzung und Verstärkung der Brücke belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.


Hintergrundinformationen:

Weitere Informationen zur Maßnahme sind auf der Projektseite unter B 313 Instandsetzung und Verstärkung der Brücke über die Donau zu finden.

Anlage:

Bildunterschrift: Besichtigung der Baustelle der Brücke über die Donau im Zuge der B 313 bei Sigmaringen

Personen von links nach rechts: Kristian Siebert, Leiter des Straßenbaureferats Süd; Dr. Marcus Ehm, Bürgermeister von Sigmaringen; Bernd Gombold, Bürgermeister von Inzigkofen; Philip Schwaiger, Bürgermeister von Sigmaringendorf; Matthias Mews, stv. Leiter des Straßenbaureferats Süd; Rainer Hölz, Leiter der Abteilung Mobilität, Verkehr, Straßen; Klaus Tappeser, Regierungspräsident; Hans-Georg Klawitter, Projektleiter; Sebastian Bartenschlager, Bauleiter der bauausführenden Firma Hebel.

Fotographie: Regierungspräsidium Tübingen, K-Stelle

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Dirk Abel
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