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B 33 Allensbach/West – Konstanz (Landeplatz), Straßenbaumaßnahme Regierungspräsidium Freiburg

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B 33 Allensbach/West - Konstanz (Landeplatz)

Der Neu-, Um- und Ausbau der neuen Bundesstraße B 33 zwischen Allensbach/West und Konstanz Landeplatz wurde im November 2007 rechtskräftig planfestgestellt.
Durch den Neu- und Ausbau der B 33 soll die Anbindung der Stadt Konstanz an das regionale Straßennetz verbessert werden. Das starke Verkehrsaufkommen (derzeit über 30.000 Kfz/Tag im Abschnitt Hegne) hat auf der heutigen 2-streifigen Bundesstraße täglich lange Stauungen zur Folge.
Die Bundesstraße wird auf einer Strecke von 10,8 km  4-streifigig (mit je zwei, baulich getrennten Fahrstreifen in jede Richtung) neu- bzw. ausgebaut. Sie wurde in 8 Teilabschnitte (A bis F) eingeteilt, um die Planung sukzessiv umsetzen zu können.

Die Baumaßnahme in Abschnitten
Im November 2015 wurde mit dem Abschnitt A+B begonnen. Es sind dort 4 Brückenbauwerke, 2 Durchlässe sowie ein Regenklär- und -rückhaltebecken vorgesehen.

Im September 2016 erteilte das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) die Baufreigabe für die Abschnitte C und D. Derzeit werden dort die Realisierungsschritte mit den Ministerien abgestimmt.

Kernstück des Abschnitts E ist der 2-röhrige Waldsiedlungstunnel mit einer Länge von 450 m sowie je einer Grundwasserwanne westlich und östlich des Tunnels. Zum Tunnel gehören weiterhin zwei Tunnelbetriebsgebäude. Die Planungsarbeiten wurden 2015 aufgenommen, mit einer Fertigstellung ist aufgrund der Komplexität (z.B. hoch anstehendes Grundwasser) frühestens 2022 zu rechnen.

Der Abschnitt F2 ist seit 2014 im Bau und soll Ende 2018 fertig gestellt werden. Kernstück ist dort der Umbau der Kindlebildkreuzung mit dem Überführungsbauwerk der L 221 über die neue B 33. Dieser Knotenpunkt wird bereits Ende 2017 unter Verkehr genommen.

Westlich der Anschlussstelle Reichenau wird die bestehende B 33 bis zu den Brücken über die die Bahnlinie ausgebaut.

Aufgrund der landschaftlich und ökologisch hoch sensiblen Lage der Straße an Bodanrück und Untersee bedarf es einer sorgfältigen Planung mit besonderen Aufwendungen zum Schutz der betroffenen Bodensee-Uferlandschaft (z.B: Bau von Lärmschutzwällen, Oberflächenwasser wird über Entwässerungsrinnen Regenklärbecken zugeführt zur Reinhaltung des Bodensees.
Der Straßenbau erfordert außerdem einen umfangreichen Bedarf an Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. So sind im Abschnitt A+B z.B. Erstaufforstungen im Umfang von ca. 3,5 ha für den Waldverlust, das Aufhängen von 200 Nistkästen für Fledermäuse und der Waldumbau von Fichtenbestand auf Feuchtstandort zu Auwald vorgesehen.

Kontakt

Fachinformation:
Projektleiter
Daniel Schrodin
daniel.schrodin@rpf.bwl.de

Pläne und Informationsmaterial