380-kV-Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten

Teilabschnitt B1

Der Ausbau der Hochspannungsleitung zwischen Daxlanden bei Karlsruhe sowie Eichstetten im mittleren Abschnitt in der nördlichen Ortenau hat hat zum Ziel, die Übertragungskapazität zu erhöhen, um die steigende Nachfrage Baden-Württembergs nach erneuerbarer Energie abzudecken.

Das Vorhaben erstreckt sich von der nördlichen Grenze des Regierungsbezirks Freiburg bei Achern bis zum Umspannwerk Weier bei Offenburg.

Ansprechpartner

Geschäftsstelle Referat 24
0761 208-1099
referat24@rpf.bwl.de

Ausrufezeichen

Stand des Verfahrens

Die Anhörung wurde durch eine Online-Konsultation nach Paragraph 5 Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG) fortgesetzt. Diese Online-Konsultation hat den  Erörterungstermin ersetzt, der aufgrund der mit der Corona-Pandemie verbundenen Einschränkungen entfallen ist. Die Ergebnisse werden derzeit ausgewertet und vom Vorhabenträger Nacharbeiten durchgeführt, die sich aus dem Termin ergeben haben. Sobald eine Entscheidung getroffen wird, wird hierüber durch öffentliche Bekanntmachung und hier auf der Internetseite des Regierungspräsidiums sowie mithilfe einer Pressemitteilung informiert werden.

Pressemitteilung

Übersichtslageplan

Das Planfeststellungsverfahren im Überblick

Beschreibung des Vorhabens

Das beantragte Vorhaben beinhaltet die Errichtung und den Betrieb der 380-kV-Freileitung Anlage 7110 als Ersatz für die bestehende 220-kV-Freileitung Anlage 5110. Die geplante Freileitung ist technisch zur Führung von zwei 380-kV-Stromkreisen ausgelegt. Der Teilabschnitt B1 umfasst die Errichtung von 64 Höchstspannungsmasten und hat eine Gesamtlänge von rund 23 km. Die geplante Trasse verläuft dabei weitgehend in der Trassenachse der 220-kV-Bestandsleitung, die im Zuge der Umsetzung des Vorhabens zurückgebaut wird. Insgesamt sind dabei 70 Maste von der Demontage betroffen.

Neben dem Neubau der 380-kV-Leitung sind beim Ortsteil Großweier (Gemeinde Achern), Umbaumaßnahmen an zwei parallel verlaufenden 110-kV-Freileitungen der Netze BW GmbH (Anl. 1450) und DB Energie GmbH (Bl. 438) geplant (im Folgenden als Netze BW und DB Energie bezeichnet), die ebenfalls Gegenstand des vorliegend beantragten Planfeststellungsverfahrens sind. Hierbei werden die Stromkreise der 110-kV-Leitungen, bei gleichzeitigen Rückbau der entsprechenden Bestandsleitungen, abschnittsweise auf einem gemeinsamen Gestänge geführt, um eine siedlungsfernere Trassenführung der geplanten 380-kV-Leitung zu ermöglichen. Dabei werden im Rahmen des Vorhabens insgesamt fünf Maste neu errichtet, drei davon als Gemeinschaftsmaste, während acht Maste zurückgebaut werden.

Weiteren Einzelheiten des Projekts können dem Erläuterungsbericht und den beigefügten Plänen entnommen werden.


Ablauf des Verfahrens

29.10.2018Antrag auf Planfeststellung des Vorhabens
 
14.05.2019Anhörung der Gemeinden, Behörden, Verbände
 
14.05. -
13.06.2019
Auslegung der Planunterlagen zur Einsichtnahme in Offenburg, Kehl, Appenweier, Willstätt, Sasbach i.d. Ortenau, Ottersweier, Renchen und Achern
(Herunterladen auch auf dieser Seite möglich)
 
25.07.2020Ende der Einwendungsfrist
 
22.01.2020Antrag auf Planänderung
 
04.09. -
05.10.2020
Online-Konsultation

 
 


Planunterlagen

Die vollständigen Planunterlagen inklusive der Planänderung standen im Rahmen der Erörterung online bereit. Sie sind aktuell nicht mehr online einsehbar.