PfA 8.1 Riegel - March

Die DB Netz AG plant den viergleisigen Aus- und Neubau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Ziel ist die Erhöhung der Leistungsfähigkeit sowie die qualitative Verbesserung der bestehenden Schieneninfrastruktur. Auf dieser Internetseite finden Bürgerinnen und Bürger Informationen über den Planfeststellungsabschnitt (PfA) 8.1 March.

Ansprechpartner

Geschäftsstelle Referat 24
0761 208-1096
referat24@rpf.bwl.de

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Stand des Verfahrens

Zu dem Vorhaben hat vom 19. November bis zum 26. November 2019 der Erörterungstermin stattgefunden. Dessen Ergebnisse werden derzeit ausgewertet und vom Vorhabenträger Nacharbeiten durchgeführt, die sich aus dem Termin ergeben haben. Sobald eine Entscheidung getroffen wird, wird hierüber durch öffentliche Bekanntmachung und hier auf der Internetseite des Regierungspräsidiums sowie mit einer Pressemitteilung informiert werden.

Bekanntmachung Erörterungstermin, (pdf, 27 KB)

Pressemitteilung Erörterungstermin, (pdf, 23 KB)

 

Das Planfeststellungsverfahren im Überblick

Beschreibung des Verfahrens

Die DB Netz AG plant den viergleisigen Aus- und Neubau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Ziel ist die Erhöhung der Leistungsfähigkeit sowie die qualitative Verbesserung der bestehenden Schieneninfrastruktur. Der Planfeststellungsabschnitt (PfA) 8.1 Riegel - March hat eine Länge von ca. 11,4 Kilometern und erstreckt sich von Riegel über Teningen, Reute und Vörstetten bis nach March. Die südliche Grenze stellt die Gemarkungsgrenze zwischen der Gemeinde March und der Stadt Freiburg dar. Durch die senkrecht zur Gleisachse verlaufende Planfeststellungsgrenze sind im Süden auch in geringem Umfang Flächen der Stadt Freiburg auf der Gemarkung Hochdorf betroffen.Der Planfeststellungsabschnitt umfasst den nördlichen Bündelungsabschnitt mit der Bundesautobahn A5 (BAB A5) bis zum Erreichen der Gemarkung der Stadt Freiburg. Im Norden schließt der PfA 8.0 mit dem Verknüpfungsbereich an die künftige Autobahnparallele Trasse an, im Süden der Abschnitt 8.2 mit der weiteren Streckenführung entlang der BAB A 5. Die Strecke im PfA 8.1 ist als Güterverkehrsstrecke geplant und wird mit einer Leitgeschwindigkeit von 160 km/h trassiert. Der Verlauf der Trasse im Abschnitt 8.1 ist nahezu vollständig durch die Bündelung mit der BAB A5 und die in diesem Bereich vorhandenen Zwangspunkte bestimmt. Der Abschnitt beginnt nördlich mit einem Abstand zwischen BAB A 5 und Neubaustrecke von ca. 40 Metern und nähert sich dann dem vorgesehenen Regelabstand von ca. 18,5 Metern an. In Abhängigkeit weiterer, im Streckenverlauf vorhandener Zwangspunkte, vergrößert sich der Abstand punktuell auf bis zu 44 Meter. Die Höhenlage der Neubaustrecke entspricht weitgehend dem Bestand der BAB A5, kann aber im Bereich kreuzender Verkehrswege und Gewässer aufgrund unterschiedlicher Höhen bzw. Aufbaustärken voneinander abweichen. Dabei variiert der Höhenunterschied zur Autobahn zwischen ca. minus 1,5 und ca. plus 2,5 Metern. Gegenüber dem Gelände ergibt sich hieraus eine geländenahe Lage bis hin zu einer Dammlage von ca. acht Metern. Die Planung der DB sieht eine Vielzahl an Überführungen über Oberflächengewässer und querende Straßen und Wege vor, was zu Auswirkungen auch über den eigentlichen Trassenbereich hinaus führt. Hervorzuheben sind die Querung der Autobahnanschlussstellen Riegel und Teningen sowie die Überführung der Kaiserstuhlbahn.Bestandteil der Planung sind neben den Eisenbahnbaumaßnahmen auch die teilweise Umgestaltung des betroffenen Wegenetzes und die Durchführung landschaftspflegerischer Maßnahmen im Rand- und Nahbereich der Strecke bzw. im Bereich querender Straßen. Ersatzmaßnahmen sind auch im trassenfernen Bereich vorgesehen. Damit sind auch Flurstücke, welche nicht unmittelbar an die Trasse grenzen, sowie Grundstücke weiterer Gemeinden bzw. Gemarkungen betroffen. Als aktive Schallschutzmaßnahme werden im PfA 8.1 sowohl Schallschutzwände als auch Schallschutzgalerien sowie Schienenstegdämpfer vorgesehen.Östlich der geplanten Strecke sind Schallschutzwände auf Höhe der Ortslagen von Hecklingen, Riegel (Waldsiedlung), Teningen (auch im Bereich Gewerbegebiet Rohrlache), Unter-/Oberreute und Schupfholz geplant. Westlich der Neubaustrecke sind Schallschutzwände im Bereich von Riegel, Nimburg, Bottingen und Holzhausen vorgesehen. Die Wände sollen mit unterschiedlichen Höhen zwischen 2 und 6,5 Metern errichtet werden. Schallschutzgalerien sind geplant auf Höhe der Ortslagen Riegel-Waldsiedlung, Unter-/Oberreute sowie Holzhausen.


Ablauf des Verfahrens

23.03.2016Auftrag des Eisenbahn-Bundesamtes zur Durchführung der Anhörung
30.01.2017​Anhörung der Gemeinden, Behörden, Verbände
30.01. -
13.03.2017
Auslegung der Planunterlagen zur Einsichtnahme in Riegel, Teningen, Reute,

Vörstetten, March und Malterdingen

​19.11. -
26.11.2019
 
​Erörterungstermin in Teningen-Nimburg

Planunterlagen

Die digitalen Planfeststellungsunterlagen stehen derzeit nicht zur Einsichtnahme bereit.

​Der Erörterungstermin diente dazu, die rechtzeitig erhobenen Einwendungen und die eingegangenen Stellungnahmen mit dem Vorhabenträger, den Gemeinden, den Behörden und Verbänden, den Betroffenen sowie mit den Personen, die Einwendungen erhoben haben, zu erörtern.


​Vorgeschichte zum Aus- und Neubau der Rheintalbahn im Planfeststellungsabschnitt 8.1 (Riegel-March)