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Referat 53.1 (Gewässer 1.Ordnung Hochwasserschutz, Planung) des Regierungspräsidium Karlsruhe
Das Bild zeigt den Rheinhochwasserdamm XXIII und die Ankerbrücke bei Rastatt/Plittersdorf, Copyright: RP Karlsruhe

Dammertüchtigung Rheinhochwasserdamm (RHWD) XXIII von Rastatt/Wintersdorf bis zur Murg 

Zahlen und Fakten

Lage: Dammabschnitt zwischen der Rheinbrücke bei Rastatt/Wintersdorf und der Murg
Länge: ca. 8,3 km

Aktueller Stand​

In Planung

Das Projekt

Ausgangslage

Der projektierte Abschnitt des RHWD XXIII ist 8,3 km lang und erstreckt sich von der Rheinbrücke bei Rastatt/Wintersdorf bis zum Murgdamm an der Mündung der Murg in den Rhein nördlich von Rastatt/Plittersdorf. Er befindet sich überwiegend auf Gemarkung Rastatt, die ersten ca. 500 m im Süden verlaufen auf Gemarkung Iffezheim. Entlang Rastatt/Plittersdorf verläuft der Damm in direkter Ortsrandlage, die Bebauung reicht hier bis an den Damm.

Die Umgebung ist geprägt durch Auwald und Wiesenflächen. Auf gesamter Länge begrenzt der Dammabschnitt das Naturschutzgebiet Rastatter Rheinaue und weitere europäische Schutzgebiete (z.B. das FFH-Gebiet Rheinniederung zwischen Wintersdorf und Karlsruhe). Zum Teil ist der Damm auch Bestandteil dieser Schutzgebiete.

Für einen bei Hochwasser auffälligen und kurzfristig zu sanierenden Teilabschnitt von ca. 150 m nördlich von Rastatt/Plittersdorf wurde bereits im Januar und Februar 2020 eine Spundwand in die wasserseitige Böschungsschulter als Sofortmaßnahme eingebracht.

Ziele der Maßnahme

Die Sanierungsplanung ist Teil des „Dammertüchtigungsprogramms des Landes Baden-Württemberg“. Mit dem geplanten Ausbau und der Sanierung des Dammes soll der Hochwasserschutz verbessert werden. Dabei werden die Standsicherheit und die Zugänglichkeit im Hochwasserfall (Dammverteidigung) optimiert.

Außerdem leistet die Dammertüchtigung gemeinsam mit den Rückhalteräumen des Integrierten Rheinprogramms (IRP) einen Beitrag zur Wiederherstellung des vor dem Ausbau des Oberrheins unterhalb der Staustufe Iffezheim vorhandenen Hochwasserschutzes. Dies entspricht einem Abflussvermögen des Rheins von 5.000 m³/s im Bereich von Maxau und somit einem rund 200-jährlichen Hochwasserschutz.

Geplante Maßnahmen

Zunächst wird der gesamte Dammabschnitt von der Rheinbrücke bei Rastatt/Wintersdorf bis zur Murgmündung nördlich von Rastatt/Plittersdorf hinsichtlich seiner Geometrie, seines geotechnischen Aufbaus und seiner bestehenden und erforderlichen Dammhöhen untersucht. Anschließend folgt die Überplanung des Dammes, wobei in der frühen Planungsphase verschiedene Varianten betrachtet, bewertet und gegeneinander abgewogen werden.

Für die anstehenden Planungsaufgaben wurde ein Planungsteam aus Ingenieuren, Biologen und Geotechnikern zusammengestellt. Insbesondere auf Grund der Lage des Dammes in einem naturschutzfachlich sensiblen Bereich wird von einer Planungs- und Genehmigungszeit von mehreren Jahren ausgegangen.

Informieren Sie sich!

Ö​ffentlichkeitsbeteiligung​​

Im Planungsprojekt ist eine frühe Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen. Während der unterschiedlichen Planungsphasen werden Informationen über den Stand der Planung zur Verfügung gestellt. Weiterhin soll ein Projektbegleitkreis gegründet werden. Mitglieder des Projektbegleitkreises werden die betroffenen Kommunen, die Fachbehörden sowie Verbände und Vereine sein. Auf diese Weise wollen wir sicherstellen, dass relevante Themen frühzeitig in den Planungsprozess einfließen, abgewogen werden und, sofern möglich, Berücksichtigung finden.

  
  
  
rhwdXXIII_200309_pm.pdfPressemitteilung vom 09.03.202067 KB
rhwdXXIII_200107_pm.pdfPressemitteilung vom 07.01.2020419 KB
rhwdXXIII_191126_pm.pdfPressemitteilung vom 26.11.201953 KB
rhwdXXIII_191125_gemeinderat_praes.pdfPräsentation im Gemeinderat der Stadt Rastatt am 25.11.20192912 KB

​Planung

 

 PLANUNGSUNTERLAGEN

 
  
  
  
rhwdXXIII_lageplan.pdfLageplan2958 KB
rhwdXXIII_uebersichtskarte.pdfÜbersichtskarte mit Lage der Sofortmaßnahme nördlich Rastatt/Plittersdorf708 KB
Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Kontakt

Christina Wessels, Projektleitung
Telefon 0721 926-7455

EMail RHWD-XXIII@rpk.bwl.de

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Sie wollen wissen wie ein Planfeststellungsverfahren verläuft, was ein Beteiligungsscoping ist oder allgemeine Informationen zum Dammertüchtigungsprogramm oder Integrierten Rheinprogramm (IRP) ? Hier finden Sie Informationen dazu.