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Hochwasserschutzkonzeption Leimbach-Hardtbach -Hochwasserschutz in der Rheinebene um die Schwetzinger Hardt.
Brücke (Reilinger Brücke beim Hirschhaus) über den Hardtbach im Waldgebiet Schwetzinger Hardt, Copyright: RP Karlsruhe

Maßnahme 2 - Ausbau des Hardtbachs und Polderbau

​Zahlen und Fakten

Lage:
Zwischen Hochwasserrückhaltebecken Leimbach bei Nussloch und Industriegebiet Hockenheim-Talhaus.

Kosten: Ca. 6 Millionen Euro

Technische Daten

  • 5,0 km Gewässerausbau
  • Rückbau von 6 Dammscharten
  • Neubau von 3 Entlastungsbauwerken
  • Herstellung von 2 Polderflächen mit 1,8 Mio. m³ Rückhaltevolumen

Aktueller Stand

Umgesetzt Dezember 2004

​Das Projekt

Der Hardtbach dient seit jeher als Entlastungsgraben des Leimbaches. Nach dem Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Leimbach (Maßnahme 1) und dem damit verbundenen gesteuerten Betrieb des Hardtbachwehres werden bei Hochwasserereignissen mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 50 Jahren Zuflüsse mit einem Scheitelwert von ca. 23 m³/s in den Hardtbach geleitet. Die Leistungsfähigkeit des Hardtbaches lag vor der Sanierung im Oberlauf bei ca. 18 bis 20 m³/s, im Unterlauf liegt das max. Abflussvermögen bei ca. 10 m³/s. Die abzuleitenden Abflüsse von max. 23 m³/s konnten somit nicht innerhalb der bestehenden Dämme des Hardtbach-Oberlaufes abgeleitet werden. 

Die Maßnahme hatte zum Ziel, die Leistungsfähigkeit des Hardtbaches auf ca. 23 m³/s auf der Gewässerstrecke zwischen zwischen Hardtbachwehr und Entlastungsbauwerk I zu erhöhen und die Abflussreduzierung des Hardtbaches von ca. 23 m³/s auf maximal ca. 10 m³/s unterhalb des neu zu errichtenden Entlastungsbauwerks IV durch Herstellung der Waldpolderflächen 1 und 2 im südlich angrenzenden Hardtwald sicherzustellen.

Übersichtslageplan Leimbach-Hardtbach-Projekte