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Referat 53.1 (Gewässer 1.Ordnung Hochwasserschutz, Planung) des Regierungspräsidium Karlsruhe
Dammverlauf in Blickrichtung Norden, Copyright: RP Karlsruhe

Dammertüchtigung Rheinhochwasserdamm (RHWD) XXXIX in Mannheim

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Zahlen und Fakten

Planungsstand: in Planung
Vorhabenträger: Land Baden-Württemberg
Lage: Stadt Mannheim
Länge: ca. 3,5 km

Aktueller Stand​

Grundlagenermittlung

  • Vermessungsarbeiten
  • Geotechnische Erkundungen
  • Erfassung der Flora und Fauna

Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung

  • Akteurs- und Umfeldanalyse
  • Einrichten eines Projektbegleitkreises
  • Öffentliche Infoveranstaltung

Das Projekt

Ausgangslage

Der zu sanierende Dammabschnitt ist ca. 3,5 km lang und erstreckt sich über drei Mannheimer Stadtteile. Im Süden beginnt er beim Großkraftwerk Mannheim-Neckarau und verläuft zuerst in westliche, später nördliche Richtung durch Mannheim-Niederfeld und endet in Mannheim-Lindenhof auf Höhe der Speyerer Straße.

Ziele der Maßnahme

Die Sanierungsplanung ist Teil des „Dammertüchtigungsprogramms des Landes Baden-Württemberg“. Mit dem geplanten Ausbau und der Sanierung des Dammes soll der Hochwasserschutz im Süden Mannheims verbessert werden. Dabei werden die Standsicherheit und die Zugänglichkeit im Hochwasserfall (Dammverteidigung) verbessert. Die Dammertüchtigung leistet, gemeinsam mit den Rückhalteräumen des Integrierten Rheinprogramms (IRP), ihren Beitrag zur Wiederherstellung des 200-jährigen Hochwasserschutzes am Rhein.

Informieren Sie sich!

Ö​ffentlichkeitsbeteiligung​​

Im Zuge der Planung soll eine interessierte und konstruktive Beteiligung der Öffentlichkeit gefördert werden. Ziel ist es, unterschiedliche Sichtweisen zu sammeln, aufzuarbeiten und in die Planung mit einfließen zu lassen. Als erster Schritt der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung wurde im Mai 2017 ein Projektbegleitkreis gegründet. Mitglieder des Projektbegleitkreises sind die Genehmigungsbehörde, die relevanten Fachbehörden, Träger öffentlicher Belange und Umweltverbände. Weitere Gespräche mit der Stadt Mannheim, den vor Ort betroffenen Vereinen und Anwohnern, dem Großkraftwerk Mannheim sowie die Vorstellung des Vorhabens in den politischen Gremien sind angedacht. Die Information aller interessierten Bürger erfolgt im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 20. Juni 2017.

Die förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit wird in der Offenlage und Anhörung im Planfeststellungsverfahren durch die Genehmigungsbehörde der Stadt Mannheim erfolgen.

Zum Vorhaben wird ein „Info-Mail“-Verteiler eingerichtet. Über diesen erfahren Interessierte, wenn es neue Planungsunterlagen im Internet gibt, wenn öffentliche Termine anstehen oder Dokumentationen veröffentlicht wurden. Um sich in den Verteiler aufnehmen zu lassen, genügt eine formlose Email an die oben genannte Emailadresse („Kontakt“).

  
  
  
6_170620_infoveranstaltung_dokumentation.pdfDokumentation der Bürgerveranstaltung am 20.06.20178322 KB
5_projektflyer.pdfProjektflyer7108 KB
4_170602_pm.pdfPressemitteilung vom 02.06.2017476 KB
3_170620_buergerinfo_einladung.pdfEinladung zur Bürgerinformationsveranstaltung am 20.06.20171165 KB
2_170517_dokumentation_pbk.pdfDokumentation zur 1 . Sitzung des Projektbegleitkreises am 17.5.2017 (Tagesordnung, Präsentation etc.)9727 KB
1_161216_pm.pdfPressemitteilung vom 16.12.2016115 KB

Planung

Die Verantwortung für das Projekt liegt beim Vorhabenträger, dem Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe. Für die anstehenden Planungsaufgaben wurde bis Anfang 2017 ein Planungsteam aus Ingenieuren, Biologen und Geotechnikern zusammen gestellt.

Die Grundlagenermittlung erfolgte unmittelbar im Anschluss. Hierfür wurden Vermessungsarbeiten und Erkundungsbohrungen durchgeführt sowie mit der Erfassung von Flora und Fauna begonnen.

Auf der Basis der gewonnenen Grundlagen werden bis Mitte 2017 erste Konzepte zur Sanierung des Dammes erarbeitet und bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung präsentiert. 

Als ersten Schritt der Umweltverträglichkeitsprüfung wurden von der zuständigen Genehmigungsbehörde, der Stadt Mannheim, zusammen mit dem Vorhabensträger Gegenstand, Umfang und Methoden der Umweltverträglichkeitsprüfung sowie sonstige für die Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung erhebliche Fragen erörtert. Hierzu wurden andere Behörden, Sachverständige und Dritte hinzugezogen und gehört. Dieser als "Umwelt-Scoping" bezeichnete erste Schritt dient der gegenseitigen Information und Abstimmung über den voraussichtlichen Untersuchungsrahmen.​​

 

 PLANUNGSUNTERLAGEN

 
  
  
  
1_uebersichtslageplan.pdfÜbersichtslageplan8430 KB
 

 UMWELTPLANUNG

 
  
  
  
RHWD-XXXIV_umweltscoping.pdfInformationen zum Umwelt-Scoping am 20.02.2017880 KB

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Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Kontakt

Thorsten Daum
Telefon  0721 926-7455

Jan-Christoph Walter
Telefon  0721 926-7609

EMail RHWD-XXXIX@rpk.bwl.de

Termine

Derzeit keine aktuellen Termine.

Fotolia_65859416_XS_Fragen.jpg

Sie wollen wissen wie ein Planfeststellungsverfahren verläuft, was ein Beteiligungsscoping ist oder allgemeine Informationen zum Dammertüchtigungsprogramm oder Integrierten Rheinprogramm (IRP) ? Hier finden Sie Informationen dazu.

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