B 462 -Tunnel Freudenstadt

B 462, Tunnel Freudenstadt

Animation

<iframe src="https://www.youtube.com/embed/7ZWeshOGxvo" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" width="229" height="129" frameborder="0"/>

Kontakt

Fachinformationen
Nicolai Deveaux
  0721 926-3444
nicolai.deveaux@rpk.bwl.de

Öffentlichkeitsbeteiligung
Katharina Kuch
0721 926-8235
katharina.kuch@rpk.bwl.de

Derzeit keine aktuellen Termine.

 

Sie wollen wissen wie ein Planfeststellungsverfahren verläuft? Hier finden Sie Informationen dazu.

Das Projekt

Ausgangslage

Die Innenstadt von Freudenstadt wird derzeit von den Bundesstraßen B 28 und B 462 durchquert, die am zentralen Marktplatz aufeinander treffen. Der im neuen „Tunnel Baiersbronn“ geführte Ast der B 462 nimmt den Verkehr am westlichen Stadtrand von Freudenstadt von der B 462 auf und schließt östlich der Innenstadt an das bereits fertiggestellte Ausbauprojekt der B 28 ,,Vierspuriger Ausbau Stuttgarter Straße in Freudenstadt (1. Bauabschnitt)‘‘ sowie an das innerörtliche Straßennetz an.

Zur Entlastung der Ortsdurchfahrt Freudenstadt vom Durchgangsverkehr auf der B 462 ist die Realisierung des Tunnelbauprojektes mit dem „Tunnel Baiersbronn“ dringend notwendig.

Geplante Maßnahmen

  • Herstellung des Tunnels
  • Herstellung des Knotenpunktes B 462 alt / B 462 neu am Westportal
  • Herstellung des Anschlusses der B 462 neu am Ostportal und Umbau des bestehenden Knotenpunktes

Bisheriger Planungsverlauf

Ursprünglich sollte der 1,3 km lange Tunnel B 28 Kniebis aus Südwesten und der 1,5 km lange Tunnel B 462 Baiersbronn aus Westen unter der Innenstadt von Freudenstadt entlang geführt werden. Dabei sollten die beiden Tunnel unterirdisch mit einander verknüpft werden (Y-Lösung).

Nicht zuletzt aus Kostengründen wurde eine Lösung gesucht, bei der die Verknüpfung beider Tunnel oberirdisch erfolgen konnte (V-Variante).

Zum einen aufgrund der Fülle an Maßnahmen, die im Raum Freudenstadt in den letzten Jahren und Jahrzehnten umgesetzt wurden (z. B. vierspuriger Ausbau der Stuttgarter Straße), bzw. sich in Umsetzung befinden (z. B. Hochbrücke Horb) zum anderen auch aufgrund der vielen Maßnahmen die sich im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrsplans befinden, war absehbar, dass es schwierig werden würde beide Tunnelprojekte auf einmal zu realisieren.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe unterbreitete daher in Abstimmung mit den Ministerien der Stadt Freudenstadt im Jahr 2013 den Vorschlag, die Teilmaßnahme „Tunnel Baiersbronn“ im Zuge der B 462 prioritär voranzutreiben, da zur Entlastung der Ortsdurchfahrt von Freudenstadt die Realisierung dieses Projektes am Dringendsten notwendig ist. Der Gemeinderat der Stadt Freudenstadt ist diesem Vorschlag am 14.05.2013 auch gefolgt.

Für den Anschluss des Tunnels am Ostportal wurden insgesamt 6 Varianten untersucht. Die von Stadt und Regierungspräsidium favorisierte Variante ist die Hervorhebung der Fahrbeziehung Stuttgarter Straße (B 28) – Tunnel Freudenstadt (B 462) mit untergeordneter Anbindung der Innenstadt (siehe Anlagen). Alle Knotenpunkte erhalten eine Lichtsignalanlage.

Der Vorentwurf wurde im Februar 2018 zur Genehmigung weitergeleitet. Am 17.12.2018 wurde der Vorentwurf durch den Bund genehmigt (Gesehenvermerk) (siehe hierzu auch unsere aktuelle Meldung vom 08.01.2019).

Informieren Sie sich!

Öffentlichkeitsbeteiligung

Alle Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung und Kommunikationsmaßnahmen werden in den Planungsprozess des Projektes integriert. Hier können Sie sich über die aktuellen Beteiligungsmaßnahmen informieren und die aktuellen Planungsunterlagerlagen einsehen:

B 462_Tunnel FDS

DateitypDokumenttitelGröße
pdf Präsentation im Gemeinderat am 26.01.2016 4 MB
pdf Präsentation zur Bürgerinformationsveranstaltung am 09.10.2019 11 MB
pdf Dokumentation zur Bürgerinformationsveranstaltung am 09.10.2019 514 KB

Planungsunterlagen

B 462_Tunnel FDS

DateitypDokumenttitelGröße
pdf Übersichtslageplan 4 MB
pdf Portal West 754 KB
pdf Portal Ost 1 MB

Aktueller Stand:

Feststellungsentwurf kurz vor der Fertigstellung.
Einleitung des Planfeststellungsverfahrens im IV. Quartal 2020.

Zahlen und Fakten

Planungsstand: Feststellungsentwurf
Vorhabenträger: Bund
Kosten: 113 Mio. Euro