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Referat 44 (Straßenplanung)  des Regierungspräsidium Karlsruhe
B 10 zwischen Karlsruhe und Maxau, Copyright: RP Karlsruhe

B 293, Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth

Zahlen und Fakten

Planungsstand:
Planfeststellungsbeschluss, der beklagt wird
Vorhabenträger: Bundesrepublik Deutschland
Kosten: 107 Mio €

Zahlen und Fakten

Verkehrsbelastung heute: ca. 80.000 Kfz/24h
Verkehrsbelastung 2025: ca. 100.000 Kfz/24h

Das Projekt

Ausgangslage

Die B 10 zwischen Wörther Kreuz und der Anschlussstelle Knielingen ist die einzige Rheinquerung zwischen der ca. 27 km südlich liegenden B 500 bei Iffezheim und der ca. 22 km nördlich liegenden B 35 bei Germersheim. Die Maßnahme Zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth ist im derzeit gültigen Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen (Teil des Fernstraßenausbaugesetzes) in der Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ enthalten.

Zur Bewältigung der Verkehrszuwächse auf der bestehenden Rheinbrücke und zur Entflechtung der Verkehre insbesondere in Rheinland-Pfalz (B 10/B 9) ist eine Zweite Rheinbrücke dringend erforderlich. Die Konzeption der bestehenden Rheinbrücke (Verkehrsfreigabe 1966) erfolgte für eine Prognosebelastung von 32.000 Kfz/24h. Die heutige Verkehrsbelastung an der Dauerzählstelle Rheinbrücke Wörth beträgt hingegen ca. 80.000 Kfz/24h.

Planungsgeschichte

  • Machbarkeitsstudie 1998/1999
  • Verkehrsuntersuchungen 2001 - 2005
  • Umweltverträglichkeitsstudie 2004/2005
  • Raumordnungsverfahren nur Rheinland-Pfalz 2005/2006
  • Linienbestimmungsverfahren nach § 16 (1) FStr.G 2006 - 2008
  • Erstellung Vorentwurf 2008 – 2010
  • 09.09.2010 Erteilung des Gesehenvermerks durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau u. Stadtentwicklung
  • Beantragung der Planfeststellung am 18.03.2011
  • Einleitungsverfügung am 31.03.2011
  • Die Planunterlagen lagen vom 26.04.2011 - 25.05.2011 in den Städten Karlsruhe und Philippsburg sowie der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen aus.

Zahlreiche Einwendungen gegen die Planung veranlassten das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg im November 2011 einen Faktencheck durchzuführen. Aus dem Faktencheck ergaben sich Fragestellungen, die von der Arbeitsgruppe „Leistungsfähige Rheinquerung“ bearbeitet wurden. Die Dokumentation des Faktenchecks und die Ergebnisse der Arbeitsgruppe können auf der Homepage des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur eingesehen werden.

  • Faktencheck 18. und 22. 11.2011
  • Ergebnisse Arbeitsgruppe „Leistungsfähige Rheinquerung“ September 2012
  • Planerörterungstermin fand vom 9. – 11. Juli 2013 statt. 

Planfeststellungsverfahren in Baden-Württemberg

Der Planfeststellungsbeschluss erging am 15. September 2017.

Planfeststellungsverfahren Rheinland-Pfalz

Der Planfeststellungsbeschluss des Landes Rheinland-Pfalz erging am 21. Dezember 2017.

Informieren Sie sich!

Öffentlichkeitsbeteiligung

Alle Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung und alle Kommunikationsmaßnahmen werden in den Planungsprozess des Projektes integriert. Hier können Sie sich über den aktuellen Planungsstand und über Möglichkeiten der Beteiligung informieren.

Planfeststellungsverfahren

Die Unterlagen des Planfeststellungsverfahrens des Landes Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe, sowie den Beschluss finden Sie  hier.​

Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Kontakt

Fachinformationen
Lilian Velten
Telefon  0721 926-8115
EMail lilian.velten@rpk.bwl.de

Öffentlichkeitsbeteiligung
Katharina Kuch
Telefon 0721 926-8235
EMail katharina.kuch@rpk.bwl.de

Termine
Derzeit keine aktuellen Termine

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Sie wollen wissen wie ein Planfeststellungsverfahren verläuft? Hier finden Sie Informationen dazu.