RS13, Radschnellweg Karlsruhe – Rastatt

Kontakt

Fachinformationen Sebastian Storz, 0721 926-3387, sebastian.storz@rpk.bwl.de
Landschaftsplanung Thomas Fichtner, 0721 926-7876, thomas.fichtner@rpk.bwl.de

Öffentlichkeitsbeteiligung Carina Langer,0721 926-7809, carina.langer@rpk.bwl.de

Zahlen und Fakten

Vorhabenträger: Land Baden-Württemberg
Kosten: ca. 21 Mio. €

Aktueller Stand

Vorplanung

  • Ausarbeitung/Abstimmung Trassenvarianten
  • Auswertung Verkehrsuntersuchung
  • Scoping-Verfahren

Das Projekt

Ausgangslage

Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) hat verschiedene Korridore im Hinblick auf die Realisierung von Radschnellwegen untersucht. Nun wird auf dem Korridor Leopoldshafen – Karlsruhe – Rastatt – Baden-Baden – Bühl der Radschnellweg auf dem Teilabschnitt Karlsruhe bis Rastatt geplant.

Grundlage für den Radschnellweg bildet die Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019. Die Linienführung der Machbarkeitsstudie führt von Karlsruhe mit Anschluss an die Ringroute am Manfred-Hadinger-Weg, von wo aus Verbindungen in die Weststadt und an den Bahnhof Karlsruhe West bestehen, bis zum Bahnhof Rastatt. Die Wegeführung zwischen den beiden Städten verläuft durch die Siedlungsflächen von Ötigheim, Bietigheim sowie Durmersheim und tangiert die Stadtteile Mörsch und Forchheim (Stadt Rheinstetten) bevor sie im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel endet. Die gesamte Streckenlänge beträgt 21,5 km.

Neben der Variante aus der Machbarkeitsstudie werden aktuell zwei weitere Varianten untersucht. Die Ostvariante verläuft von Ötigheim bis Durmersheim entlang der B 36 und der Neubaustrecke der Bahn. Ab Rheinstetten führt die Variante außerorts übers Feld und weiter über das Messegelände. Die dritte Variante verläuft von Ötigheim bis Durmersheim zwischen den beiden anderen Varianten. Ab Rheinstetten führt sie entlang der B 36 bis nach Karlsruhe.


Ziele der Maßnahme

Erhöhung der Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit des Radnetzes durch Schaffung einer möglichst direkten und störungsfreien Verbindung zwischen Rastatt und Karlsruhe.


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Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Planungen werden von einem umfassenden Beteiligungsprozess begleitet. Hierzu wurde am 19. Oktober 2021 ein Projektbegleitkreis mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Verbänden, Vereinen und Wirtschaft gegründet, um kontinuierlich wertvolle Hinweise zur Planung zu liefern.

Zudem sind verschiedene Formate zur Einbindung der breiten Öffentlichkeit, wie beispielsweise eine Fahrradtour vor Ort sowie Infoveranstaltungen vorgesehen. Eine Informationsveranstaltung für die betroffenen Gemeinderäte findet am 26. Oktober 2021 statt.

Alle aktuellen Informationen zum Projekt finden sich außerdem immer auf dieser Projektseite.



Planung

Aktuell befinden sich die Planungen zum Radschnellweg in der Vorplanung. Dabei werden die drei Varianten ausgearbeitet, Verkehrserhebungen durchgeführt und ein Verkehrsmodell zur Potenzialermittlung aufgesetzt. Die Varianten werden im Zuge der Vorplanung auch weiterentwickelt, sodass zusätzlich Untervarianten und Kombinationen untersucht werden. Bspw. werden im Stadtgebiet Karlsruhe aktuell zusätzliche Varianten geprüft. Alle Varianten werden während der Planung und bei der späteren Variantenentscheidung generell gleichwertig behandelt.

Die Vorplanung soll Ende 2021 abgeschlossen werden, so dass mit einer Variantenentscheidung voraussichtlich Anfang des Jahres 2022 zu rechnen ist.

Auf großen Teilen der geplanten Verbindung wird voraussichtlich ein Planfeststellungsverfahren notwendig werden. Mit dem Bau kann bei optimalem Planungsverlauf voraussichtlich ab 2025 begonnen werden.

Im Zuge der Umweltplanungen läuft derzeit das Scoping-Verfahren.


BeschreibungDateitypGröße
Variantenübersicht und Untersuchungsraum pdf 3 MB

Häufig gestellte Fragen

Zu Beginn der Planung bündelten sich alle drei Varianten zu einer einheitlichen Führung durch die Heidenstücker Siedlung. Aktuell werden in Zusammenarbeit mit der Stadt Karlsruhe weitere mögliche Varianten im Stadtgebiet ausgearbeitet. Das Untersuchungsgebiet hierfür erstreckt sich grob von der S-Bahn-Trasse (S2) im Westen bis zur Hornisgrindestraße im Osten.
Somit wird die Untersuchung in Karlsruhe ausgeweitet, um eine bestmögliche Linienführung zu ermöglichen.