Sohlstabilisierung Hochwasserkanal Riedlingen

Stand: 17.09.2015

Kontakt

Regierungspräsidium Tübingen

Referat 53.1

Armin Lutz
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07371 187-359
armin.lutz@rpt.bwl.de

Stand des Verfahrens: Im Planfeststellungsverfahren

Daten: Länge ca. 840 m, Lage 1+800 (Brücke) bis 0+960 (Raue Rampe), Landkreis Biberach, Stadt Riedlingen

Hintergrund

Die Sohle des Hochwasserkanals der Donau in Riedlingen zeigte über Jahre Sohleintiefungen, die die Böschungsstabilität und den Grundwasserhaushalt negativ beeinflussen können. Auch aufgrund der hohen Bedeutung des Grundwassers für das Naturschutzgebiet Ofenwisch und das FFH-Gebiet „Donau zwischen Riedlingen und Sigmaringen“ wurden Planungen begonnen, die Kanalsohle über eine Länge von 840 Meter aufzuhöhen. Im November 2014 wurden die Antragsunterlagen für die wasserrechtliche Planfeststellung beim Landratsamt Biberach eingereicht.

Geplant ist die bestehende Gewässersohle um rd. 0,2 bis 0,6 m aufzuhöhen und zu stabilisieren. Hierzu wurde eine Variante bestehend aus einem „Offenen Deckwerk“ (Station 0+960 bis 1+320) und vier zweireihigen Querriegel (Station 1+320 bis 1+773) gewählt. Anschließend erfolgt bis ca. 1+800 eine Übergangsstrecke zur Anbindung an die bestehende Gewässersohle.

Parallel zu der Planung wird die Gewässersohle regelmäßig vermessen, um die Veränderungen festzustellen.