Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Tübingen »Abteilung 7 »Fachberater »Religionslehre ev
Fachberater der Abteilung 7
 - Schule und Bildung - des Regierungsbezirks Tübingen

Religionslehre, evangelisch


Religionsunterricht in Baden-Württemberg


Verwaltungsvorschrift vom 21. Dezember 2000, zuletzt geändert 15.Mai 2009

1.1. Der Religionsunterricht ist gemäß Artikel 7 Abs. 3 Grundgesetz, Artikel 18 Landesverfassung und § 96 Abs. 1 Schulgesetz für Baden-Württemberg (SchG) an allen öffentlichen Schulen des Landes ordentliches Lehrfach. Damit ist jeder Schüler, der in Baden-Württemberg eine öffentliche Schule besucht, grundsätzlich zur Teilnahme am Religionsunterricht seines Bekenntnisses verpflichtet.

1.3. Über die Teilnahme am Religionsunterricht bestimmen die Erziehungsberechtigten. Nach Eintritt der Religionsmündigkeit steht das Recht, über die Teilnahme am Religionsunterricht zu bestimmen, aus Glaubens- und Gewissensgründen dem Schüler selbst zu. Gemäß § 5 Satz 1 des Gesetzes über die religiöse Kindererziehung (RKEG) vom 5. Juli 1921 (RGBl. S. 939) ist ein Schüler religionsmündig, wenn er das 14. Lebensjahr vollendet hat. Hat ein Schüler das 12. Lebensjahr vollendet, darf er gemäß § 5 Satz 2 RKEG nicht gegen seinen Willen in einem anderen Bekenntnis erzogen und damit auch nicht von seinen Erziehungsberechtigten gegen seinen Willen vom Religionsunterricht abgemeldet werden.

3. Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, haben an den Schulen, an denen das Fach Ethik eingeführt ist, den Unterricht in diesem Fach zu besuchen.


Schulgesetz für Baden-Württemberg (SchG) in der Fassung vom 1. August 1983

§ 96
(2) Der Religionsunterricht wird, nach Bekenntnissen getrennt, in Übereinstimmung mit den Lehren und Grundsätzen der betreffenden Religionsgemeinschaft von deren Beauftragten erteilt und beaufsichtigt.
(3) Für eine religiöse Minderheit von mindestens acht Schülern an einer Schule ist Religionsunterricht einzurichten.

Hinweis: „Eingerichtet“ im Sinn von §96 sind in Baden-Württemberg alevitischer, altkatholischer, evangelischer, jüdischer, römisch-katholischer und syrisch-orthodoxer Religionsunterricht.

Ansprechpartner für evangelische Religion


Fachreferentin im Regierungspräsidium Tübingen, Ref. 75

Dr. Reinhild Fliethmann
Telefon  07071/757-2154
07071/757-2005
EMail  Reinhild.Fliethmann@rpt.bwl.de

Fachberater Evangelische Religionslehre 

Birgit Maisch-Zimmermann

Graf-Eberhard-Gymnasium Bad Urach
Telefon 07125 / 144010
07125 / 14 40 19
EMail  birgit.maisch-zimmermann@fbu-rpt.de
Thematische Schwerpunkte: Abitur - schriftliche Prüfung und Präsentationsprüfung, Formen der Leistungsbewertung, Bibeldidaktik, Kooperatives Lernen im Religionsunterricht, Arbeit mit Kurzfilmen, Schulbuchberatung

Hannelore Richter
Humboldt-Gymnasium Ulm
Telefon 0731/1613661
0731/1611658
EMail  hannelore.richter@fbu-rpt.de
Thematische Schwerpunkte: Arbeit mit Jugendbüchern im RU der Klassen 5 - 10, Projektorientiertes Lernen im RU, GFS/Präsentationen im RU

Dr. Jörg Seelhorst
Staufer-Gymnasium Pfullendorf
Telefon 07552-2519 10
07552-2519 19
EMail  joerg.seelhorst@fbu-rpt.de
Thematische Schwerpunkte: Arbeit mit Filmen im RU, Philosophische und ethische Fragestellungen im RU

Steffen Volck
Quenstedt-Gymnasium Mössingen
Telefon 07473-7210
07473-26408
EMail  steffen.volck@fbu-rpt.de
Thematische Schwerpunkte: Erkenntnisse in den Naturwissenschaften als Herausforderung an die Theologie (Verhältnisproblematik, Ontologie, Wirklichkeit); Theologisieren mit Jugendlichen; Krisensituationen, Kurzberatung und Lehrergesundheit im Religionsunterricht


Regionale Zuständigkeit der Fachberater

Abitur und Kursstufe

Abiturprüfung und Kursstufe

Bildungsplan

Bildungsplan 2016
Bildungsplan 2004 Bildungsplan 2004 im Kontext: Bildungsziele- Bildungsstandards - Kompetenzen - Aufgaben

Bildungsstandards ev. Religionslehre 2004 – synoptische Darstellung
Hier finden Sie rasch den gesuchten Inhalt dieser Fachseite: