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Ausbildung und Approbation zur Ärztin / zum Arzt

Bestehensregelung und Notengebung
(§ 14 Abs. 6 ÄAppO)

Der Zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung ist bestanden, wenn der schriftliche und der mündlich-praktische Teil jeweils bestanden sind. Wenn ein Prüfungsteil nicht bestanden wird, so ist der nicht bestandene Teil zu wiederholen (§ 13 Abs. 3 ÄAppO, ein Notenausgleich ist nicht mehr möglich). Bei der Wiederholung eines Prüfungsabschnitts/-teils ist der Prüfling im nächsten Prüfungstermin von Amts wegen zu laden (§ 20 Abs. 2 ÄAppO).

Bestehensregelung bei der schriftlichen Prüfung (§ 14 Abs. 6 ÄAppO)

Die schriftliche Prüfung ist bestanden, wenn

  • der Prüfling mindestens 60 vom Hundert der gestellten Prüfungsfragen zutreffend beantwortet hat
    -Alternative 1- 
oder
 
  • wenn die Zahl der vom Prüfling zutreffend beantworteten Fragen um nicht mehr als 22 vom Hundert die durchschnittlichen Prüfungsleistungen der Prüflinge unterschreitet, die nach der Mindeststudienzeit von zwei Jahren beim Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung erstmals an der Prüfung teilgenommen haben (Referenzgruppe)
    -Alternative 2-.

Bildung einer Gesamtnote für die Ärztliche Prüfung

Bei der Bildung einer Gesamtnote gibt es je nachdem, welche Prüfungen abgelegt werden, 3 Fallgruppen:
  1. VP - alt - , M 1 - alt - und M 2 - neu wird abgelegt:
    Nach § 43 Abs. 2 S. 3 und § 43 Abs. 4 S. 3 zählt M 1 - alt - 1/6, M 2 zählt 5/6 (VP - alt - fließt nicht in die Gesamtnote ein)
  2. VP - alt - und M 2 - neu wird abgelegt:
    Es wird keine Gesamtnote gebildet (VP - alt - fließt nicht in die Gesamtnote ein)
  3. M 1 und M 2 - neu wird abgelegt:
    Nach § 33 zählt M 1 1/3 und M 2 2/3.
Landesprüfungsamt für Medizin und Pharmazie (copyright: bittedankeschön, Fotolia)