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RP Freiburg, Steuerung, Verwaltung und Bevölkerungsschutz
  • Abteilung 01
    09.01.2017
    Trachtenempfang im Basler Hof mit Abordnungen des Bunds „Heimat und Volksleben“ zu Start des neuen Jahres / Politik und Verwaltung müssen zeigen, dass sie greifbar und bürgernah agieren
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Bildern der Angst Bilder der Hoffnung entgegensetzen.“

    ​Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat beim traditionellen Trachtenempfang in ihrem Amtssitz am heutigen Montag (9. Januar) im Basler Hof in Freiburg Gruppen aus dem gesamten Regierungsbezirk sowie aus dem benachbarten Elsass und der Schweiz empfangen. Trachtengruppen des Bunds „Heimat und Volksleben“ überbrachten bei dieser Gelegenheit Grüße zum neuen Jahr, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Gemeinsam mit dem Präsident des Bunds „Heimat und Volksleben“, Alfred Vonarb, nahm Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung die Neujahrswünsche der Trachtengruppen entgegen. Insbesondere die Gäste aus Frankreich und der Schweiz begrüßte Bärbel Schäfer besonders: „Ihr Kommen ist ein wichtiges Zeichen für Europa und Ausdruck unserer Verbundenheit über die nationalen Grenzen hinweg. Gerade in diesem Jahr empfinde ich dieses Zeichen als besonders wichtig.“ Trotz der Gefahren des Terrorismus und der vielen Krisen in der Welt sei es geboten, den Bildern der Angst, die vor allem von Rechtspopulisten verbreitet werden, Bilder der Hoffnung entgegenzusetzen.

    „Sie alle übernehmen Verantwortung, sie verstecken sich nicht. Lassen Sie es nicht zu, dass unser Land von den Angstmachern bestimmt wird. Der Staat gibt jedem von uns einen Rahmen, damit wir in Freiheit leben und unser Leben selbst verantworten können “, sagte sie den Gästen anlässlich des Trachtenempfangs. „Wir hier am Oberrhein zeigen, dass Grenzen keine Gefahr, sondern eine große Chance sind“, betonte Schäfer. Zusammen mit den Partnerinnen und Partnern aus dem Elsass und der Schweiz schaffe die grenzüberschreitende Zusammenarbeit neue Chancen und echten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger. Das gelte es zu zeigen, um deutlich zu machen, dass die Zusammenarbeit in Europa nicht nur bei der Terrorabwehr gebraucht werde, sondern auch im ganz normalen und alltäglichen Leben. Politik und Verwaltung müssten zeigen, dass sie greifbar und bürgernah sind: „Wir sprechen die Sprache der Bürgerinnen und Bürger, für die wir da sind und damit wir das auch können, reden wir viel mit den Menschen“, sagte die Regierungspräsidentin.

    Unter den Gästen waren 2017 Abordnungen von Trachtenvereinen aus Hornberg, Friesenheim und Ottersweier (Ortenaukreis), der „Schwerttanzkompani“ aus Überlingen, aus Häusern und Rickenbach (Kreis Waldshut), vom Trachtengau Schwarzwald, Wittnau, Münstertal sowie die „singenden Winzer“ aus Ihringen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) und aus Zell im Wiesental (Kreis Lörrach).

    Ebenfalls angereist waren Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerwehren aus Engen, Freiburg, Hüfingen und Waldkirch, eidgenössische Trachtenträger aus den Kantonen Basel-Stadt und dem Baselbiet (Basel-Land), aus dem Elsass sowie dem Trachtenverein „Reckhölderle“ aus Niedereschach und des Musikvereins Obersimonswald (Kreis Emmendingen). Musikalischer Gast war erneut der Musikverein „Harmonie“ der Trachtenkapelle Wagshurst aus der Stadt Achern in der Ortenau. Vorgestellt wurden die Gruppen von Geschäftsführerin Ursula Hülse vom Bund „Heimat und Volksleben“.