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RP Freiburg, Referat 23 (Kulturelle und soziale Infrastruktur, Krankenhausfinanzierung, Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen)

Gewährung von Zuschüssen an Einrichtungen und für Maßnahmen im sozialen Bereich

Hilfen für Behinderte

  • Behinderteneinrichtungen
    Zuschüsse für die Errichtung neuer sowie die Erweiterung und Sanierung bestehender stationärer Behinderteneinrichtungen (Anstalten, Heime, Wohnheime und andere Wohnstätten), teilstationärer Einrichtungen (Werkstätten und ähnliche Einrichtungen, gegebenenfalls mit Wohnheimen) sowie Einrichtungen der sozialen Rehabilitation (Eingliederung) körperlich, geistig oder seelisch Behinderter. Als Antragsteller kommen Träger der freien Wohlfahrtspflege, Gemeinden und Gemeindeverbände in Betracht
  • Familienentlastende Dienste - ambulante Hilfen für Behinderte
    Zuschüsse an familienentlastende Dienste auf dem Gebiet der Behindertenhilfe für Maßnahmen im Bereich der gemeindenahen und familiennahen offenen (ambulanten, mobilen) Hilfen, insbesondere für Familienentlastungsdienste. Gefördert werden Dienste in der Trägerschaft der freien Wohlfahrtspflege.
  • Frühförderung
    Zuschüsse an Einrichtungen zur Frühförderung behinderter Kinder. Gefördert werden interdisziplinär besetzte Frühförderstellen anerkannter Träger der freien Wohlfahrtspflege oder Träger der Sozialhilfe. 
Wohlfahrtspflege

  • Einrichtungen der Gefährdetenhilfe und der Suchtbekämpfung
    Investitionskostenzuschüsse für den Neubau, den Umbau oder die Erweiterung von stationären Einrichtungen der Gefährdetenhilfe und der Suchtbekämpfung. Gefördert werden Träger der freien Wohlfahrtspflege sowie Gemeinden und Gemeindeverbände.
  • Dienste der Familienpflege, Dorfhilfe und Kinderkrankenpflege sowie Betreuungsgruppen für gerontopsychiatrisch Erkrankte
    Zuschüsse für die Einsatzleitung und Fachkräfte bei Diensten, die Leistungen der Familienpflege, der Dorfhilfe oder der Kinderkrankenpflege erbringen, und an Betreuungsgruppen für gerontopsychiatrisch Erkrankte. Gefördert werden ambulante Dienste und Einrichtungen in der Trägerschaft der freien Wohlfahrtspflege, der Kirchen und Kirchengemeinschaften des öffentlichen Rechts, gemeinnütziger Krankenpflegevereine, anderer gemeinnütziger Träger sowie kommunaler Gebietskörperschaften, die den Festsetzungen der kommunalen Sozialplanung entsprechen.
  • Maßnahmen der Gefährdetenhilfe
    Personal- und Sachkostenzuschüsse an Träger von Einrichtungen der offenen und teilstationären Hilfen auf dem Gebiet der Gefährdetenhilfe (z. B. Bahnhofsmission, Anlaufstellen für Wohnsitzlose).
  • Beauftragte für Suchtprophylaxe
    Personalkostenzuschüsse an Stadt- und Landkreise für die Beschäftigung eines Beauftragten für Suchtprophylaxe, um die regionalen Aktionskreise der Sucht­prophylaxe auf Stadt- und Landkreisebene zu stärken.
  • Psycho-soziale Beratungsstellen
    Personalkostenzuschüsse für Fachkräfte bei den psycho-sozialen Beratungs- und ambulanten Behandlungsstellen für Suchtgefährdete und Suchtkranke sowie bei Kontaktläden. Gefördert werden gemeinnützige Träger, Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts und der Badische Landesverband gegen die Suchtgefahren.
  • Pauschalförderung der Träger der freien Wohlfahrtspflege
    Die in der Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg zusammengeschlossenen Spitzenverbände (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk und Israelitische Kultusgemeinden) erhalten einen allgemeinen Zuschuss zur Teilfinanzierung der Personal- und Geschäftskosten des jeweiligen Spitzenverbandes und seiner Mitgliedseinrichtungen sowie Zuwendungen für Indivudualhilfen durch diese Verbände. Die Förderung erfolgt durch das Regierungspräsidium Freiburg, soweit diese Spitzenverbände ihren Sitz im Regierungsbezirk Freiburg haben. 
Jugendhilfe

 

  • Jugendwohnheime
    Investitionskostenzuschüsse für Baumaßnahmen zur Ermöglichung des schul-, ausbildungs- oder berufsbedingten Aufenthalts von jungen Menschen bis zu 25 Jahren in Jugendwohnheimen. Antragsberechrigt sind die dem Jugendaufbauwerk, Landesarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg, angeschlossenen gemeinnützigen Träger und andere gemeinnützige Träger von Jugendwohnheimen.
  • Freiwilliges soziales Jahr
    Zuschüsse für die einführende und begleitende Betreuung der Helferinnen und Helfer und für die Organisation der Maßnahmen sowie für Einsätze in Familien. Als Träger des freiwilligen sozialen Jahres kommen die Verbände der freien Wohlfahrtspflege und ihrer Untergliederungen, die Kirchen und die Gebietskörperschaften (Stadt- und Landkreise, Gemeinden) in Betracht.  
  • Maßnahmen des Jugendschutzes
    Förderung der hauptamtlich besetzten Aktion Jugendschutz - Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg - und von sonstigen Trägern des Jugendschutzes sowie von Maßnahmen, die dem Jugendschutz dienen.
  • Maßnahmen auf dem Gebiet der Jugendhilfe
    Pesonalkostenzuschüsse für Vorhaben der sozialen Jugendarbeit in Problemgebieten sowie für Modelle und modellhafte Maßnahmen in der Jugend­hilfe sowie Zuschüsse an das Freiburger Jugendhilfswerk e. V. und für das Wissenschaftliche Institut in Freiburg zur Entwicklung und Erprobung neuer Formen in der Jugendhilfe.  
  • Studentenwohnheime
    Investitionskostenzuschüsse für den Bau und die Sanierung von Studentenwohnheimen. Träger der Maßnahmen können juristische Personen des öffentlichen Rechts und juristische Personen des Privatrechts sein, insbesondere wenn sie gemeinnützige Zwecke verfolgen.
  • Private Schulen der sozialen Berufe
    Die privaten Schulen der sozialen Berufe erhalten Zuschüsse gemäß § 17 des Privatschulgesetzes. Die Zuschüsse werden für die Schüler gewährt, die am Stichtag der amtlichen Schulstatistik die Schule besuchen.  
  • Modellprojekt "Junge Menschen in extremen individuellen und sozialen Problemlagen"
    Personalkostenzuschüsse für die Durchführung dieser Projekte. Als geeignete Träger kommen insbesondere anerkannte freie Träger der Jugendhilfe mit einschlägiger Zielsetzung sowie örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe in Be­tracht.
  • Integration junger Migrantinnen und Migranten
    Zuschüsse an Einrichtungen, die vorrangig auf Dauer bleibeberechtigten jungen Ausländerinnen und Ausländern sowie jungen Aussiedlerinnen und Aussiedlern Rat und Hilfe zur Eingliederung in unsere Gesellschaft geben. Als Zuwendungs­empfänger kommen anerkannte freie Träger der Jugendhilfe mit ein­schlägiger Zielsetzung sowie örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe und kreisangehörige Gemeinden in Betracht.
  • Fortbildungsvorgaben zur gewaltfreien Konfliktbewältigung
    Zuschuss für die Dauer von höchstens zwei Jahren für die Ent­wicklung und Erprobung entsprechender Fortbildungsprogramme. Als Bewerber kommen freie Träger der Jugendhilfe wie auch Institute, Einzelpersonen oder Teams mit einschlägiger Zielsetzung und Erfahrung in Betracht. 
Familienhilfe

  • Familienferienstätten und Müttergenesungsheime
    Investitionskostenzuschüsse für die Errichtung und den Erwerb (einschließlich Einrichtung) und zur baulichen Verbesserung von Familienferienstätten (Heimen und Dörfern) und Müttergenesungsheimen an als gemeinnützig anerkannte Organisationen (Familienverbände, Vereine für Familienferienstätten u. a.).
  • Anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sowie katholische Schwangerenberatungsstellen
    Personalkostenzuschüsse für hauptberuflich angestellte Fachkräfte und für Honorarkräfte an gemeinnützige Vereinigungen der Wohlfahrtspflege und freie Familienverbände, die als gemeinnützig anerkannt sind, sowie Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts als Träger der oben genannten Beratungsstellen.  
  • Mutter-Kind-Programm
    Alleinerziehende, die an dem Programm "Mutter und Kind - Hilfe für Alleinerziehende" der Stadt- und Landkreise teilnehmen, erhalten von diesen im Anschluss an das Bundeserziehungsgeld einen Erziehungszuschlag. Die Stadt- und Landkreise erhalten als Programmträger Haushaltsmittel für die aufgewendeten Erziehungszuschläge. Außerdem erstattet das Land den Programmträgern einen pauschalen hälftigen Personalkostenanteil.
  • Zuschüsse nach dem Kindergartengesetz
    Betriebskostenzuschüsse nach § 8 Kindergartengesetz an Kindergartengruppen der nach § 75 SGB VIII anerkannten Träger der freien Jugendhilfe und der Gemeinden, Landkreise und Zweckverbände. Das Regierungspräsidium weist die Mittel den Land- und Stadtkreisen zu, die den einzelnen Trägern der Kindergärten die Zuschüsse gewähren. 
Altenhilfe

  • Gemeinschafts- und Versorgungseinrichtungen bei betreuten Altenwohnungen
    Bei betreuten Altenwohnungen, die nach dem Landeswohnungsbauprogramm gefördert werden, wird für die Gemeinschafts- und Versorgungseinrichtungen ein Zuschuss pro Altenwohnung (Zwei-Personen-Wohnung oder Ein-Personen-Wohnung) gewährt. Gefördert werden Träger der freien Wohlfahrtspflege, Gemeinden und Gemeinverbände sowie Wohnbauunternehmen oder Wohnungsunternehmen. Die Gewährung von Zuschüssen an Wohnbauunternehmen oder Wohnungsunternehmen setzt voraus, dass die Errichtung der betreuten Altenwohnanlage von einer Gemeinde oder einem Gemeinverband in Auftrag gegeben oder schriftlich befürwortet wurde.
  • Mobile soziale Dienste und Nachbarschaftshilfen
    Diese Dienste erhalten für die hauptberufliche qualifizierte Einsatzleitung unter der Voraussetzung einer bestimmten Mindestanzahl von Einsatzstunden des Dienstes im vorausgehenden Jahr einen Zuschuss für die hauptberuflich oder auch teilzeitbeschäftigte qualifizierte Einsatzleitung.  
  • Beteiligung von Pflegefachkräften bei Heimbegehungen
    Die Heimaufsichtsbehörden (Land- und Stadtkreise) erhalten einen Zuschuss zur Deckung der durch die Beteiligung von Pflegefachkräften bei Heimbegehungen entstandenen Kosten. 
Frauenförderung

  • Frauenhilfeeinrichtungen
    Trägern von Frauen- und Kinderschutzhäusern werden Investitionskostenzuschüsse zur Eigentumsbeschaffung (Grunderwerb, Neubau, Kauf von Häusern oder Woh­nungen), für bauliche Veränderungen, grundlegende Sanierungen (z. B. Heizungs­einbau) sowie für Erhaltungsmaßnahmen, Renovierungen und für die Ausstattung von Gebäuden und Wohnungen als Frauen- und Kinderschutzhäuser gewährt.