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RP Freiburg, Straßenwesen und Verkehr
  • 12.09.2018
    Update zum Bau des Radwegs im Bereich der L192 zwischen Öhningen und Wangen (Kreis Konstanz)
    Bau des zweiten Bauabschnitts startet Anfang 2019 und wird bis voraussichtlich zweiten Jahreshälfte 2020 dauern

    Das Regierungspräsidium Freiburg plant den Lückenschluss des Radwegs an der L192 zwischen Öhningen und Wangen und informiert über den aktuellen Sachstand. Der nun anstehende zweite Abschnitt des straßenbegleitenden Geh- und Radwegs schließt die Lücke zwischen Kattenhorn und Wangen.

    Dieser zweite Teil umfasst auf einer Länge von insgesamt 1,6 Kilometern den Bau eines Geh- und Radweges inklusive einer Querungshilfe im Bereich der Ortseinfahrt Wangen. Parallel zu dem Bau des Radweges erfolgt auf einer Länge von knapp 1,2 Kilometern die Herstellung neuer kommunaler Versorgungsleitungen.

    Für die Anlage des Radwegs sind neben den üblichen Erd- und Tiefbauarbeiten aufgrund der Topographie, den schwierigen Untergrundverhältnissen und den begrenzten Grunderwerbsmöglichkeiten eine Vielzahl von Anpassungen an das Gelände erforderlich.

    Aufgrund der Anpassungen erfolgt während des Baus die Anlage von sieben teils aufwendigen Stützkonstruktionen und eine Änderung der Linienführung der L192 auf knapp 350 Metern. Weiter ist die Angleichung der vorhandenen Einmündungen und Bushaltestellen sowie die der vorhandenen Parkplätze im gesamten Bereich des Radweges erforderlich. Eine genaue Abschätzung des Umfangs der Anpassungen wurde erst mit tiefreichenden Untersuchungen sowie der Aufstellung der baureifen Ausführungsunterlagen möglich.

    Aufgrund der Komplexität der Planungsprozesse und der Vielzahl von verschiedenen zu planenden Objekten verzögert sich der Beginn der Arbeiten an der Baumaßnahme auf voraussichtlich Anfang 2019. Die Fertigstellung des Radweges ist vorgesehen für die zweite Jahreshälfte 2020. Die Auswirkungen auf die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Nutzerinnen und Nutzer der L192 sollen während der Abwicklung der Baumaßnahme möglichst gering gehalten werden. So ist vorgesehen, um die dauerhafte Befahrung der Straße zu gewährleisten, die gesamte Abwicklung unter mehreren halbseitigen Sperrungen mit Längen von etwa 400 Metern etappenweise abzuwickeln.

    Die Regelung des Verkehrs erfolgt in diesen Engstellen mit Hilfe einer Ampel. Um den auf der L192 insbesondere in den Sommer und Ferienwochen vorhandenen urlaubsbedingten Verkehr zu entlasten, wird weiter versucht, die verkehrsbehindernden Arbeiten in die Frühlings- und Herbstmonate zu verlegen. Die Kosten des gesamten zweiten Abschnitts belaufen sich nach derzeitigen Schätzungen auf etwa 4,7 Millionen Euro. Die Neubauleitung Singen bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.