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B 294 Ortsumfahrung Winden
Titelbild B294 Winden

Zahlen & Fakten

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Die wichtigsten Daten

 
Die Gesamtlänge beträgt 4,8 km.
 
Der Regelquerschnitt ist RQ 10,5.
 
Die Umfahrung gliedert sich in einen Bauabschnitt I – OU Niederwinden und in einen Bauabschnitt II – OU Oberwinden
 
Gesamtkosten: ca. 68 Mio. € (BA I ca. 23,3 Mio. €, BA II ca. 44,5 Mio. €)
 
Prognostizierter Verkehr DTV (2020) für den Bauabschnitt I – OU Niederwinden: 15.300 Kfz/24 h
 
Prognostizierter Verkehr DTV (2020 Bauabschnitt II – OU Oberwinden (2020): 14.400 Kfz/24 h
 
LKW-Anteil liegt bei 12 bis 15 %
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Der Trassenverlauf

 
Die Ortsumfahrung Winden beginnt bei Bau-km 0+000 als Weiterführung der bestehenden B 294. Im Gewann Meyerfeld schwenkt die Trasse bei Bau-km 0+200 nach Süden ab, um Niederwinden zu umfahren.
 
Zwischen dem Bleibacher Weg und dem Dürrenbergweg bei Bau-km 0+500 unterquert die Trasse die Bahnlinie Freiburg-Elzach. Die Unterquerung wurde so konzipiert, dass die Trasse mit möglichst geringem Landschaftsverbrauch anschließend bis zum Gewann „Hinteres Feld“ (Bau-km 1+700) südlich parallel zur bestehenden Bahnlinie geführt wird. In der Parallellage schirmt der Bahndamm die B 294 neu weitgehend optisch vom Siedlungsrand Niederwinden ab und dienst quasi als „natürlicher Lärmschutz“.
 
Bei Bau-km 1+200 wird eine neue Überführung des Wirtschaftswegs (Hurstwaldweg) über die Bahnlinie und die B 294 neu notwendig. Die Überführung hat eine lichte Höhe von 6,15m. Die Überquerung wurde soweit wie möglich nach Westen gelegt, um die Inanspruchnahme von privatem Grundbesitz so weit als möglich zu vermeiden.
 
Bei Bau-km 1+560 ist nunmehr eine eigene Anschlussstelle für den südlich gelegenen Ortsbereich Rüttlersberg vorgesehen, die durch einen 4,50 m breiten Weg mit dem bestehenden Wirtschaftsweg verbunden wird.
 
Nach einer neuerlichen Unterquerung der Bahn bei Bau-km 1+700 trifft die B 294 neu bei Bau-km 2+100 nach der Anschlussstelle Niederwinden-Ost, auf die Trasse der heutigen Bundesstraße und verläuft auf dieser bis Bau-km 2+600, wo sie den Ortsrand von Oberwinden erreicht. Im Bereich der Anschlussstelle Niederwinden-Ost ist bei Bau-km 1+900 zwischen den Sportanlagen eine Fußgängerbrücke über die Elz geplant. Die alte Brücke über die Elz muss zur Gewährleistung der geänderten hydraulischen Verhältnisse abgebrochen werden. Der vorhandene Rad- und Fußweg wird über die neue Elzbrücke und nordseitig entlang der Einmündung Niederwinden-Ost geführt.
 
Zwischen Bau-km 2+940 und Bau-km 3+810 wird Oberwinden im nördlichen Bereich  mit Hilfe des sogenannten „Brand-Tunnels“ unter- bzw. umfahren. Der Tunnel wird zwischen Bau-km 2+940 und Bau-km 3+050 in offener Bauweise errichtet. Die bestehende Wohnbebauung von Oberwinden wird ab Bau-km 2+620 bis zum Tunnelportal bei Bau-km 2+940 nordseitig mit 3 m hohen Lärmschutzwänden geschützt. Die Höhenlage der Trasse wird ab Bau-km 2+860 (Anschlussstelle Oberwinden-West) abgesenkt, um bei Bau-km 2+940 die notwendige Tieflage für den Vortunnel zu erhalten. Der Tunnel erhält zwei Fluchtstollen und wird mit Hilfe von Strahlventilatoren in östlicher Richtung längs entlüftet.
 
Das Zentrum von Oberwinden wird über eine Querspange zwischen der Hauptstraße und der Frohnackerstraße mit der Anschlussstelle Oberwinden-West an die B 294 neu angebunden. Diese ist auch für Langholztransporte passierbar.
 
Nach dem Tunnel erreicht die Trasse bei Bau-km 4+000 die alte vorhandene B 294. Davor ist eine zweite Anschlussstelle Oberwinden-Ost vorgesehen.
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Überblick Knotenpunkte

 
Anschluss Niederwinden-West (Bau-km 0+201)
Der Anschluss Niederwinden-West wird gemäß Typ II der RAS-K-1, 88 mit Tropfen und Dreiecksinsel sowie Ausfahrtkeil ausgebaut.
 
Anschluss Niederwinden-Ost (Bau-km 2+000)
Der Anschluss Niederwinden-Ost erfolgt unmittelbar nach der neuen Elzbrücke gemäß Typ II der RAS-K-1, 88 mit Tropfen und Dreiecksinsel sowie einer kurzen Rechtsabbiegespur.
 
Anschluss Oberwinden-West (Bau-km- 2+860)
Der Anschluss Oberwinden-West erfolgt rd. 80m westlich des Tunnels. Der Knoten wird gemäß Typ II der RAS-K-1, 88 mit Tropfen, Dreiecksinsel und kurzer Rechtsabbiegespur sowie Fußgänger- und Radfahrerfurt ausgebaut.
 
Anschluss Oberwinden Ost (Bau-km 3+939)
Rund 140 m nach dem östlichen Tunnelprotal erhält Oberwinden einen zweiten Anschluss (AS-Oberwinden-Ost). Um eine möglichst optimale Verkehrsentlastung von Oberwinden zu erreichen (Verkehrsgutachten B294 Winden-Elzach) sowie zur Vermeidung von Umwegen für den ÖPNV, ist der AS Oberwinden-Ost zwingend erforderlich.
 
Der Anschluss wird gemäß Typ II der RAS-K-1, 88 mit Tropfen, Dreiecksinsel und Rechtsausfahrtskeil ausgebaut. Die Dimensionierung der Anschlussstelle ist die gleiche wie bei AS Oberwinden-Ost.
 
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Überblick Ingenieurbauwerke

 
Bauwerk Nr. 1 (Bau-km 0+485, 760):
Brücke im Zuge der Bahnlinie Freiburg-Elzach über die B 294 neu
Die Unterführung ist erforderlich, um den Bahnverkehr aufrechtzuerhalten. Das Bauwerk soll als Dreifeldbrücke erstellt werden.
 
Bauwerk Nr. 2 (Bau-km 0+605, 430):
Brücke im Zuge des Dürrenbergwegs über die B 294 neu
Die Brücke ist erforderlich zur Aufrechterhaltung des Wirtschaftswegenetzes.
 
Bauwerk Nr. 3 (Bau-km 1+151, 716):
Brücke im Zuge des Hurstwaldweges über die B 294 neu und die Bahnlinie Freiburg-Elzach
Durch den Wegfall der bestehenden Wirtschaftswegbrücke östlich des Bahnhofes Niederwinden (Abbruch) wird zur Aufrechterhaltung des Wirtschaftswegenetzes ein neues Bauwerk erforderlich.
 
Bauwerk Nr. 4 (Bau-km 1+705, 533):
Brücke im Zuge der Bahnlinie Freiburg-Elzach über die B 294 neu
Zur Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs wird die Unterführung erforderlich.
 
 
Bauwerk Nr. 5 (Bau-km 1+947, 675):
Brücke über die Elz im Zuge der B 294 neu
Die neue Linienführung der B 294 erfordert eine neue Brücke über die Elz
 
Bauwerk Nr. 6a (Bau-km 2+940 bis 3+050):
Brand-Tunnel-Vortunnel - in offener Bauweise
Zum Anschluss an den bergmännischen Tunnel wird dieser rd. 110 m lange Vortunnel erforderlich. Zur Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der B 294 und Anschluss des Ortskerns von Oberwinden wird im Bereich der Anschlussstelle Oberwinden-West die Anlage einer ca. 190 m langen Straße notwendig.
 
Bauwerk Nr. 6b (Bau-km 3+050 bis 3+810):
Brand-Tunnel – Bergmännische Bauweise
Als Weiterführung des Vortunnels wird ein rd. 760 m langes Tunnelbauwerk erforderlich.
 

Ansprechpartner - Nord

Referat 47.1

Gerald Schmidt
Baudirektor
Telefon  0761 208-2272
EMail abteilung4@rpf.bwl.de