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RP Freiburg, Umwelt
  • Abteilung 5
    29.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg sucht gebietsheimisches Saatgut von artenreichen Wiesen im Kreis Tuttlingen
    Modellprojekt wird von der Stiftung Naturschutzfonds finanziert // Ziel ist eine Stärkung von artenreichen FFH-Mähwiesen

    Ein Modellprojekt zur Gewinnung von artenreichem Mähwiesen-Saatgut betreibt das Referat Naturschutz und Landschaftspflege des Regierungspräsidiums Freiburg derzeit im Landkreis Tuttlingen. Dazu ist die Behörde auf der Suche nach Projektpartnerinnen und Projektpartnern.

    Ziel ist es, den Landbewirtschaftern standortgemäßes, gebietsheimisches Wiesensaatgut zur Verfügung zu stellen, zum Beispiel für die Aufwertung, Entwicklung oder Wiederherstellung von artenreichen (FFH-) Mähwiesen oder auch für die Beseitigung von immer wiederkehrenden großflächigen Wühlmaus- und Wildschweinschäden. Finanziert wird das Projekt von der Stiftung Naturschutzfonds.

    Im Rahmen des Projekts werden zudem verschiedene Methoden der Ernte und Aussaat mit Akteuren vor Ort ausprobiert. Außerdem sollen lokale Partner für die Saatgutgewinnung, Lagerung und Aussaat gewonnen werden, um den Anstoß für eine landkreisweite FFH-Wiesensaatgut-Börse zu geben.

    In den vergangenen beiden Jahren haben wir mit lokalen Projektpartnern bereits größere Mengen Wiesensaatgut gewinnen können. Nun suchen wir noch Flächen, die sich für die Ausbringung des Saatguts eignen. Dies könnten zum Beispiel die Aufwertung, Entwicklung oder Wiederherstellung von artenreichen Wiesen auf ebenen, nicht zu wüchsigen Standorten sein.

    Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter von Mähwiesen, die diese mit gebietsheimischen, regionalem Saatgut aufwerten oder wiederherstellen möchten, können sich bei Jochen Kübler, Büro 365° freiraum und umwelt, E-Mail: j.kuebler@365grad.com, Telefon 07551/ 949558-3 oder den Landschaftserhaltungsverband (LEV) Tuttlingen, Thomas Stehle, E-Mail: info@lev-tut.de; Telefon 07461/9269155 melden.​