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Referat 44 (Straßenplanung)  des Regierungspräsidium Karlsruhe
Planauszug L 1125 Ortsumgehung Öschelbronn, Copyright: RP Karlsruhe

L 1125 - Ortsumfahrung Öschelbronn

Zahlen und Fakten

Planungsstand: Bestandserhebung
Vorhabenträger: Land Baden-Württemberg
Kosten: 2,5 Millionen €

Zahlen und Fakten

Das Projekt ist im Generalverkehrsplan des Landes enthalten.

Es handelt sich um ein Musterprojekt für Planungsstandards in der Neubauplanung.

Das Projekt

Ausgangslage

Die Umgehung Öschelbronn ist im Maßnahmenplan Landesstraßen in der Gruppe der Neubaumaßnahmen enthalten. Die Bewertung und Eingruppierung der Maßnahmen erfolgte über ein landesweit einheitliches Bewertungsverfahren. Für den Maßnahmenplan sind 734 Aus- und Neubaumaßnahmen angemeldet worden. Der Maßnahmenplan ist Grundlage für die Umsetzung von Landesstraßenbauprojekten.

Die Ortsumgehung Öschelbronn als Musterprojekt für die Standardisierung der Vorplanung

Im Bereich der Neubauplanung von Landesstraßen werden wesentliche Verbesserungspotenziale bei der Erarbeitung der Planungsgrundlagen in einem frühen Planungsstadium gesehen. Insbesondere wird ein besonderer Wert auf individuelle und angepasste Lösungen gelegt. Die lokal im Straßenraum auftretenden Probleme sollen so nicht nur zielgerichtet, sondern auch kosteneffizient angegangen werden. Deshalb wird für Neuplanungen die Beschreibung der Bestandssituation zukünftig breiter angelegt. Um ein landesweit einheitliches Vorgehen zu erreichen, soll der Untersuchungsrahmen und die Vorgehensweise hierzu standardisiert werden. Gleichzeitig soll die Standardisierung einen flächendeckenden und konstant hohen Qualitätsstandard bereits in der Vorplanung sicherstellen. Im Ergebnis wurde eine Checkliste erstellt, auf deren Basis künftig der Bestand innerhalb einer problematischen Ortsdurchfahrt beschrieben werden soll, bevor Planungsüberlegungen zur Abhilfe angestellt werden. Zur erstmaligen Anwendung soll in jedem Regierungsbezirk eine im Maßnahmenplan zum GVP 2010 enthaltene Neubaumaßnahme auf Grundlage der Checkliste beurteilt werden. Hierzu sollen insbesondere solche Maßnahmen betrachtet werden, bei denen vorher noch möglichst wenige Planungsvorleistungen erbracht wurden. Insbesondere soll noch keine Vorzugsvariante für eine künftige Linienführung feststehen, damit eine echte Beteiligung erfolgen kann. Es ist seitens des MVI geplant, die systematische Vorgehensweise bei der Vorplanung zukünftig bei allen Neubauprojekten an Landesstraßen anzuwenden.

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Öffentlichkeitsbeteiligung

Neben der einheitlichen Vorgehensweise und Problembewertung auf Basis der Checkliste wird ein besonderes Augenmerk auf die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gelegt. Am Beispiel der ausgewählten Maßnahmen sollen die Öffentlichkeit und insbesondere die Betroffenen bereits vor Beginn der Planung einbezogen werden. Dabei sollen der Rahmen der aufzustellenden Untersuchungen sowie ggfs. mögliche Varianten kommuniziert und diskutiert werden. Ziel ist es, bestehende verkehrliche Defizite genauer und umfänglicher zu beschreiben und auf dieser Basis die jeweils optimale Planungslösung zu finden. Diese könnte im Einzelfall auch der Verzicht auf eine Ortsumgehung darstellen. Dieses Vorgehen unterstützt auch Forderungen nach größtmöglicher Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Planungsprozess, der von einem Arbeitskreis vor Ort begleitet wird.

  
  
  
1_l1125_protokoll_150618.pdfProtokoll zur 1. Sitzung des projektbezogenen Arbeitskreises am 18.06.2015109 KB
2_l1125_praesentation_150618.pdfPräsentation zur ersten Sitzung des projektbezogenen Arbeitskreises am 18.06.20159473 KB
3_l1125_protokoll_151217.pdfProtokoll zur 2. Sitzung des projektbezogenen Arbeitskreises am 17.12.201535 KB
4_l1125_praesentation_151217.pdfPräsentation zur zweiten Sitzung des projektbezogenen Arbeitskreises am 17.12.2015665 KB

Planungsunterlagen

Die Checkliste soll den Bestand innerhalb einer problematischen Ortsdurchfahrt beschreiben. Diese Ergebnisse sollen in die weiteren Planungsüberlegungen mit einfließen.

  
  
  
1_l1125_checkliste_150728.pdfCheckliste Beurteilungsindikatoren in der Vorplanung (Stand 28.07.2015)32 KB
Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Kontakt

Fachinformationen
Nicolai Deveaux
Telefon  0721 926-3444
EMailnicolai.deveaux@rpk.bwl.de

Öffentlichkeitsbeteiligung
EMail oeffentlichkeitsbeteiligung@rpk.bwl.de​​​

Termine
derzeit keine aktuellen Termine

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