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Referat 53.1 (Gewässer 1.Ordnung Hochwasserschutz: Bau, Betrieb) des Regierungspräsidium Karlsruhe

Umgestaltung des Absturzes der Pfinz an der DB Brücke in Berghausen

​Zahlen und Fakten

Projektstand: fertiggestellt seit September 2016.
Gesamtkosten des Projektes: 225.000 €
Lage: Gemeinde Pfinztal, Berghausen; in der Nähe der KVV-Haltestelle „Pfinzbrücke“

Pfinz an der DB-Brücke in Berghausen, Copyright: RP Karlsruhe 

Das Projekt

Frühere Situation

Der ehemalige Absturz der Pfinz an der DB Brücke in Berghausen stellte ein markantes Hindernis für die natürliche Wanderungsbewegung der im Fluss lebenden Organismen (Fische und Makrozoobenthos) dar.

​Zielsetzung

Ziel der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist das Erreichen des guten ökologischen Zustandes der Gewässer. In diesem Zusammenhang müssen u. a. Wanderungshindernisse, wie der ehemalige Absturz der Pfinz an der DB Brücke in Berghausen, wieder ökologisch durchgängig, d. h. für alle im Wasser lebenden Organismen passierbar, gestaltet werden.

Maßnahmen

An der DB Brücke in Berghausen wurde durch den Bau eines Raugerinnes in Beckenstruktur das Ziel der WRRL "ökologische Durchgängigkeit des Gewässers" erreicht. Die früher vorhandene Absturzhöhe von ca. 1,30 m wurde durch die Errichtung einer ca. 40 m langen Sohlrampe aus Wasserbausteinen gleichmäßig verteilt. Ohne zusätzliche Strukturen ist ein solches Bauwerk aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeiten und teilweise zu niedrigen Wassertiefen nur eingeschränkt passierbar und würde das Ziel der WRRL nicht erfüllen.

Um die Passierbarkeit für alle im Wasser lebenden Organismen zu gewährleisten, wurden Steinriegel quer zur Fließrichtung eingebaut. In die Steinriegel wurden Schlitze angeordnet, die einen Wanderkorridor zwischen den Becken bilden. In den zwischen den Steinriegeln entstandenen Becken befinden sich Bereiche, in denen die Fließgeschwindigkeit gering ist. Dort können sich die Organismen ausruhen, bevor sie durch den Schlitz, in dem die Fließgeschwindigkeit deutlich höher ist, ins nächste Becken wandern. Die Maßnahme trägt insgesamt durch die Herstellung der Passierbarkeit zur deutlichen Verbesserung der Lebensbedingungen der Organismen in der Pfinz bei.

Planungsunterlagen

  
  
  
Ausführungsplanung Sohlengleite.pdfAusführungsplanung Sohlengleite769 KB

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Kontakt

Lysann Horakh
Telefon  0721 926-7586
EMail lysann.horakh@rpk.bwl.de