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Referat 53.1 (Gewässer 1.Ordnung Hochwasserschutz: Bau, Betrieb) des Regierungspräsidium Karlsruhe

Umgestaltung des Absturzes der Pfinz an der DB Brücke in Berghausen

​Zahlen und Fakten

Projektstand: Wasserrechtliches Einvernehmen liegt vor.
Umsetzung der Maßnahme: Sommer 2016
Gesamtkosten des Projektes: ca. 350.000 €
Lage: Gemeinde Pfinztal, Berghausen; in der Nähe der KVV-Haltestelle „Pfinzbrücke“

Pfinz an der DB-Brücke in Berghausen, Copyright: RP Karlsruhe 

Das Projekt

Derzeitige Situation

Der Absturz der Pfinz an der DB Brücke in Berghausen stellt ein markantes Hindernis für die natürliche Wanderungsbewegung der im Fluss lebenden Organismen (Fische und Makrozoobenthos) dar.

​Zielsetzung

Ziel der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist das Erreichen des guten ökologischen Zustandes der Gewässer. In diesem Zusammenhang müssen u. a. Wanderungshindernisse, wie der Absturz der Pfinz an der DB Brücke in Berghausen, wieder ökologisch durchgängig, d. h. für alle im Wasser lebenden Organismen passierbar, gestaltet werden.

Maßnahmen

An der DB Brücke in Berghausen wird durch den Bau eines Raugerinnes in Beckenstruktur das Ziel der WRRL "ökologische Durchgängigkeit des Gewässers" erreicht. Die vorhandene Absturzhöhe von ca. 1,30 m wird durch die Errichtung einer ca. 40 m langen Sohlrampe aus Wasserbausteinen gleichmäßig verteilt. Ohne zusätzliche Strukturen ist ein solches Bauwerk aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeiten und teilweise zu niedrigen Wassertiefen nur eingeschränkt passierbar und würde das Ziel der WRRL nicht erfüllen.

Um die Passierbarkeit für alle im Wasser lebenden Organismen zu gewährleisten, werden Steinriegel quer zur Fließrichtung gebaut. In die Steinriegel werden Schlitze angeordnet, die einen Wanderkorridor zwischen den Becken bilden. In den zwischen den Steinriegeln entstehenden Becken befinden sich Bereiche, in denen die Fließgeschwindigkeit gering ist. Dort können sich die Organismen ausruhen, bevor sie durch den Schlitz, in dem die Fließgeschwindigkeit deutlich höher ist, ins nächste Becken wandern. Die Maßnahme trägt insgesamt durch die Herstellung der Passierbarkeit zur deutlichen Verbesserung der Lebensbedingungen der Organismen in der Pfinz bei.

Planungsunterlagen

  
  
  
Ausführungsplanung Sohlengleite.pdfAusführungsplanung Sohlengleite769 KB

Kontakt

Lysann Horakh
Telefon  0721 926-7586
EMail lysann.horakh@rpk.bwl.de