Władysław Bartoszewski in der Staatskanzlei des polnischen Ministerpräsidenten, Warschau im Juni 2009

Władysław Bartoszewski 1922-2015. Widerstand – Erinnerung – Versöhnung – Kulturdialog

Aus Anlass des 30 Jahre deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages von 1991 (Laufzeit: 30.07. - 11.08.2021)

Diese Ausstellung zeigt das Leben und Wirken Władysław Bartoszewskis, der bis zu seinem Tode im Jahr 2015 unermüdlich erst als Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten, später als Historiker und nach der Wende in Polen auch als Politiker, Diplomat und Journalist zur politischen Aussöhnung zwischen Polen und Deutschland beitrug.

Der Auschwitz-Überlebende, Historiker, Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels, Diplomat und Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg Władysław Bartoszewski gehört zu den Symbolfiguren des Kampfes um Menschenrechte und Völkerverständigung im 20. Jh. Auch in schwierigsten Zeiten verkörperte er jahrzehntelang die Tradition des europäischen und demokratischen Polens und wurde zum Wegbereiter der deutsch-polnischen Gemeinschaft im vereinten Europa.

Eine Begleitpräsentation „Władysław Bartoszewski. Ein Partner für Freiheit und Demokratie“ erzählt zusätzlich über seine intensiven Kontakte mit der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Freitag 11–18 Uhr
Eintritt frei

Vernissage am Freitag, 30. Juli 2021 um 18.00 Uhr

Als Ehrenredner wird Prof. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a. D. und Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, sprechen.

Anmeldung zur Vernissage (bis Mi. 28.07.2021): d.cukierda@t-online.de

Bitte beachten Sie, dass wir zur Vernissage nur Geimpfte, Genesene oder tagesaktuell Getestete zulassen und eine Einlasskontrolle stattfindet. Wir bitten um das Tragen einer geeigneten Maske bis zum Einnehmen der Plätze.

Führungen

Freitag, 30.07.2021, 17:00 Uhr: Führung mit dem Kurator
Mittwoch, 11.08.2021, 12:00 Uhr: Führung mit dem Kurator

Anmeldung jeweils an d.cukierda@t-online.de