Das Bild zeigt den Blick von einer Brücke auf die B 535 in Fahrtrichtung Schwetzingen. Es fahren Autos auf mehreren Fahrstreifen in beide Richtungen.

B 535, Fahrbahndeckenerneuerung Heidelberg – Heidelberg/Kurpfalzhof

Zahlen & Fakten

  • Straßenbaulastträger: Bundesrepublik Deutschland
  • Vorhabenträger: Bundesrepublik Deutschland
  • Baulänge: 2,5 km
  • Verkehrsmengen durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (DTV): 47.000 Kfz/24 h
  • Gesamtkosten: 2,4 Millionen Euro
  • Baubeginn: 20. Oktober 2022
  • Bauende: voraussichtlich Anfang Dezember 2022
  • Gesamtbauzeit: 6 Wochen Abwicklung in mehreren Bauphasen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs

Aktueller Stand

Bauausführung in mehreren Bauphasen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs:

Bauphase 1:
Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten am Bauanfang und Bauende – fertiggestellt

Bauphase 2:
Sanierung Fahrbahndecke Nordfahrbahn – fertiggstellt

Bauphase 3:
Sanierung Fahrbahndecke Auffahrt A 5 in Richtung Frankfurt an der Autobahnanschlussstelle A 5 Heidelberg/ Schwetzingen – fertiggestellt

Bauphase 4:
Schließen der Mittelstreifenüberfahrten am Bauanfang und Bauende von 28. bis voraussichtlich 29. November

 

Termine

29. Oktober bis voraussichtlich 28. November 2022
Sperrung des nördlichen Teils der Autobahnanschlussstelle der A 5 Heidelberg/Schwetzingen

Pressemitteilung vom 26.10.2022

29. November bis 1. Dezember 2022 jeweils zwischen 20 Uhr und 5 Uhr
Vollsperrung der B 535 in Fahrtrichtung Heidelberg

Pressemitteilung vom 24.11.2022

Kontakt

Fachinformationen

Felix Mendel, Projektleitung
06221 1375-148
felix.mendel@rpk.bwl.de

Öffentlichkeitsbeteiligung

oeffentlichkeitsbeteiligung@rpk.bwl.de

Das Projekt

Ausgangslage

Der Fahrbahnbelag der Bundesstraße 535 befindet sich zwischen dem Übergang B 535/ L 600a und dem Anschluss Kurpfalzhöfe in einem schlechten Zustand. Er weist in großen Teilen eine poröse Oberfläche, Risse, Flickstellen sowie Spurrinnen auf.

Ziele der Maßnahme

  • Gewährleistung der Verkehrssicherheit
  • Werterhalt
  • Verhindern des Fortschreitens der Schäden im Straßenoberbau

Geplante Maßnahmen

Im Rahmen der Fahrbahndeckenerneuerung werden die obersten Asphaltschichten komplett erneuert.

Zur Aufrechterhaltung des Verkehrs wird die Baumaßnahme in mehrere Bauphasen unterteilt. Die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollen auf diese Weise so gering wie möglich gehalten werden.

Die Baumaßnahme wird mittels einer sogenannten 2+0-Verkehrsführung abgewickelt. Dazu werden am Bauanfang und am Bauende Mittelstreifenüberfahrten hergestellt, damit der Verkehr anschließend auf die Südfahrbahn übergeleitet werden kann. Während der Bauzeit steht ein Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung zur Verfügung.

Im Zuge der Baumaßnahme wird der nördliche Teil der Autobahnanschlussstelle A 5 Heidelberg/ Schwetzingen gesperrt. Die hierdurch bedingten Umleitungen wirken sich vor allem auf den Verkehr nach Schwetzingen aus. Der aus Schwetzingen kommende Verkehr kann die B 535 weiterhin befahren.

Folgende Umleitungsstrecken werden eingerichtet:

  1. Für die Fahrbeziehung A 5 von Karlsruhe kommend nach Schwetzingen:
    Der Verkehr wird bereits an der südlich liegenden Anschlussstelle A 5 Walldorf/ Wiesloch abgeleitet. Von dort wird der Verkehr über die Bundesstraße 291 nach Schwetzingen geleitet.
  2. Für die Fahrbeziehung A 5 von Frankfurt kommend nach Schwetzingen:
    Umleitung ab dem nördlich gelegenen Autobahnkreuz Heidelberg auf die A 656 in Richtung Mannheim. Am Autobahnkreuz Mannheim weiter auf die A 6 in Richtung Süden bis zur Anschlussstelle A 6 Mannheim/ Schwetzingen und dort auf die Bundesstraße 535.
  3. Für die Fahrbeziehung B 535 von Heidelberg kommend nach Karlsruhe:
    Der Verkehr wird auf der B 535 weiter bis zur A 6 Anschlussstelle Mannheim/ Schwetzingen geleitet. Von dort wird der Verkehr weiter auf die A 6 in Fahrtrichtung Heilbronn geleitet.

Die Sanierung der Nordfahrbahn wird darüber hinaus als Pilotprojekt für „Kompakte Asphaltbefestigungen“ ausgeführt. Bei dieser besonderen Asphaltbauweise werden zwei Asphaltschichten in einem Arbeitsgang eingebaut. Diese Bauweise zeigt Vorteile hinsichtlich der Qualität und Dauerhaftigkeit des hergestellten Straßenbelags.

Die Vorteile sind insbesondere:

  • das sichere Erreichen des erforderlichen Schichtenverbunds,
  • die Ressourcenschonung durch Ersparnisse an hochwertigen Baustoffen durch die dünnere Asphaltdeckschicht,
  • kurze Zeitfenster für den Asphalteinbau,
  • die prozesssichere Bauabwicklung in Zeiträumen, die eine niedrige Tagesdurchschnittstemperatur erwarten lassen.