Pressemitteilung

Land unterstützt Abwassermaßnahme der Stadt Alpirsbach mit rund 520.000 Euro - Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: „Durch die finanzielle Unterstützung kann das Abwasser effizient und umweltschonend beseitigt werden“

​Für den letzten Bauabschnitt der Erschließung der Streusiedlung Reinerzau erhält die Stadt Alpirsbach vom Land Fördermittel in Höhe von rund 520.000 Euro. Das Land beteiligt sich damit mit 80 Prozent an den Investitionskosten. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat die Mittel jetzt freigegeben.

„Um die kleinen Gewässer des wertvollen Naturraums im Nordschwarzwald besser zu schützen, werden umweltgerechte Erstanschlüsse von Streusiedlungen an leistungsfähige Sammelkläranlagen besonders unterstützt. Kommunen im ländlichen Raum haben für die Abwasserentsorgung aufgrund der oft flächenhaften Ausdehnung auf mehrere Teilorte und Wohnplätze wesentlich höhere Aufwendungen als Kommunen in Ballungsgebieten. Deshalb ist hier auch zur Dämpfung des Gebührenanstiegs die Förderung des Landes ein wichtiges unterstützendes Instrument“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl heute (18. Juli 2018) in Karlsruhe.

Mit diesem letzten Bauabschnitt des Abwasservorhabens der Stadt Alpirsbach soll die Ersterschließung der Siedlung Reinerzau abgeschlossen werden. Die vorherigen Bauabschnitte (I bis VI) zur Erweiterung der Schmutzwasserkanalisation wurden bereits mit über 1,7 Millionen Euro durch Landesmittel gefördert.
Reinerzau ist eine Streusiedlung, die sich in dem teilweise engen und steilen Tal der „Kleinen Kinzig“ über rund fünf Kilometer Länge erstreckt. Sie besteht aus mehreren Siedlungsbereichen und verstreut liegenden Wohngebäuden, die derzeit noch dezentral mit Gruben oder privaten Kleinkläranlagen abwassertechnisch entsorgt werden. Um die restlichen Anwesen an die Schmutzwasserkanalisation anzuschließen soll nun im Bereich „Unteres Dörfle“ bis „Oberes Dörfle“ der Kanal weiter bis Reinerzau-Rötenbächle fortgeführt werden.

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