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RP Stuttgart,  Straßenwesen und Verkehr

​Übersicht der aktuellen Themen der Abteilung 4 des Regierungspräsidiums Stuttgart

  • Abteilung 4
    17.09.2019
    17.09.2019 |Informationsveranstaltung: Bundesstraße B 29 / Vorstellung der Ausbauvarianten Schwäbisch Gmünd – OU Mögglingen, Teilbereich Böbingen
  • Abteilung 4
    14.08.2019
    14.08.2019 | VERKEHR: Ortsumfahrung Heimerdingen nimmt die nächste Hürde

    ​Die Planung für die Ortsumfahrung Heimerdingen kommt gut voran. Inzwischen ist die Entwurfsplanung für die Umfahrung des Stadtteils von Ditzingen (Landkreis Ludwigsburg) im Zuge der Landesstraße 1177 abgeschlossen. Damit liegen die Planungsarbeiten voll im Zeitplan. Ein Ziel war es, die Entwurfsplanung bis zur Sommerpause 2019 zu realisieren. Der Amtschef des Ministeriums, Prof. Dr. Uwe Lahl sagte: „Der nächste Meilenstein ist geschafft! Dank guter Zusammenarbeit zwischen dem Regierungspräsidium Stuttgart und der Stadt Ditzingen, die die Planungsaufgaben für das Land übernommen hat, konnte in den letzten Monaten die Planung bis zur Genehmigungsreife vorangetrieben werden.“

    Mit der nun erfolgten Genehmigung der Straßenplanung mit geringfügigen Auflagen kann als nächster Schritt ein Bebauungsplan erstellt werden, um die baurechtlichen Voraussetzungen für den Straßenbau zu schaffen. Auch der Grunderwerb kann jetzt aufgrund des absehbaren Flächenbedarfs in Angriff genommen werden. Beide Aufgaben wird die Stadt Ditzingen in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart übernehmen.

    „Wir hoffen nun, dass alle Betroffenen die Weiterführung der Planung und den erforderlichen Grunderwerb unterstützen und das Verfahren zügig weiterläuft.“ sagt Ministerialdirektor Lahl weiter. Dann wäre ein Baubeginn der Ortsumfahrung Heimerdingen in zwei bis drei Jahren möglich, sofern der Landeshaushalt zu diesem Zeitpunkt entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten bietet. 

    Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

  • Abteilung 4
    15.07.2019
    15.07.2019 | VERKEHR: A6: Kochertalbrücke bei Geislingen wird 40 Jahre alt

    ​Die Kochertalbrücke, ein monumentales Verkehrsbauwerk an der A6 bei Geislingen, wurde 40 Jahre alt. Gestern (14. Juli) haben Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, und der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich eines kleinen Festaktes mit dem Braunsbacher Bürgermeister Frank Harsch die Bedeutung des Verkehrsbauwerks gewürdigt.

    Die Kochertalbrücke wurde nach knapp dreijähriger Bauzeit am 18. Dezember 1979 für den Verkehr freigegeben und hat seitdem eine große Bedeutung für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes. Über sie verläuft die A 6 zwischen Heilbronn und Nürnberg, die an dieser Stelle vierspurig das Kochertal quert. Zu dem Festakt hatte die Ge-meinde Braunsbach eingeladen, auf deren Gemarkung die Brücke liegt.

    „Die Kochertalbrücke ist ein Meisterwerk deutscher Ingenieurbaukunst. Allein schon durch die enorme Höhe von 185 Metern über Talgrund beeindruckt sie den Betrachter. Durch den Einsatz neuer, innovativer Bauverfahren wurde sie in einer damaligen Rekordzeit von nur 3 Jahren errichtet. Auch in letzter Zeit sorgte die Kochertalbrücke für große Aufmerksamkeit in der Fachwelt – nämlich durch Maßnahmen zur Ertüchtigung, mit der die Standsicherheit über den Ursprungszustand hinaus verbessert wurde. Dafür wurde der Kochertalbrücke 2016 sogar der Deutsche Brückenbaupreis verliehen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger.

    Verkehrsminister Winfried Hermann betonte die Bedeutung des Bauwerks: „Die Kochertalbrücke wird auch nach 40 Jahren ihres Bestehens ihrer Aufgabe gerecht. Sie ist eine bedeutende Infrastruktureinrichtung im Zuge einer stark belasteten Ost-West-Straßenverbindung. Um das zu erreichen, haben Bund und Land in die Kochertalbrücke investiert. So war es möglich, das Bauwerk im Zeitraum von 2013 bis 2015 für rund 22,4 Millionen Euro instand zu setzen und zu ertüchtigen. Die Brücke musste daher nicht durch einen Neubau ersetzt werden. Damit ist sie ein wichtiger Baustein im Hinblick auf den erwarteten Ausbau der A 6 bis zur Landesgrenze.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Die Kochertalbrücke ist eines der bedeutendsten Bauwerke des deutschen Autobahnnetzes. Und sie prägt seit 40 Jahren das Landschaftsbild bei Geislingen. Die Sanierung der Kochertalbrücke war eine Meisterleistung der Ingenieurskunst.“ Daher habe die 2015 abgeschlossene Brückensanierung zu Recht hochkarätige Preise wie den Deutschen Brückenbaupreis 2016 erhalten, so Reimer.

    Bürgermeister Frank Harsch freute sich über den regen Zuspruch, den der Brückengeburtstag erfährt: „Die Kochertalbrücke verbindet Menschen, Waren und Dienstleistungen zwischen Ost und West. Sie ist ein Bauwerk von europäischem Format und steht letztlich für Wohlstand und Zukunft in Baden-Württemberg, Deutschland und Europa.“

    Höchste Talbrücke Deutschlands

    Die Kochertalbrücke befindet sich auf dem Streckenabschnitt der Bundesautobahn A 6 zwischen Heilbronn und Nürnberg und stellt als Teilstück der Europastraße E 50 zwischen Brest (Frankreich) und Machatschkala (Russland) ein wichtiges Verbindungsstück zwischen West- und Osteuropa dar. Die Kochertalbrücke überquert auf einer Länge von 1.128 Metern das Kochertal sowie die Landesstraße L 1045 und die Kreis-straße K 2556. Mit einer maximalen Höhe von 185 Metern ist das Bauwerk die höchste Talbrücke in Deutschland. Bis zum Jahr 2004 hatte die Kochertalbrücke weltweit die höchsten Brückenpfeiler – sie wurde dann durch das Viaduc de Millau (Frankreich) abgelöst. Die Kochertalbrücke überragt sogar den höchsten Kirchturm der Welt des Ulmer Münsters um sechs Meter.

    „Brücken stehen im Fokus und es werden gestiegenen Nutzungsanforderungen an sie gestellt – beispielsweise durch das gestiegene maximal zulässige Gesamtgewicht von Lastzügen. Außerdem sind sie landschaftsprägend“, betonte Verkehrsminister Winfried Hermann. „Daher freue ich mich, dass heute auch Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, den Hohlkasten zu besichtigen und die ingenieurstechnische Meisterleistung ‚zwischen Himmel und Erde‘ auf sich wirken zu lassen.“

    Die Gemeinde Braunsbach hatte einem zahlenmäßig begrenzten Personenkreis die Möglichkeit gegeben, den Hohlkasten – also das Innenleben der Brücke – zu begehen. Die Tickets waren im Vorfeld innerhalb kurzer Zeit ausverkauft.

    Hintergrundinformationen:

    In Baden-Württemberg gibt es an Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen rund 9.300 Brücken, 11.100 Stütz- und Lärmschutzwände und 118 Tunnel. Diese werden im Abstand von drei Jahren regelmäßigen Prüfungen unterzogen. Diese Prüfungen sind nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Erhaltungsmanagements des Landes. Für diese Prüfungen arbeiten in den vier Regierungspräsidien in Baden-Württemberg mehr als 20 speziell ausgebildete Prüfingenieure und Techniker.

    Die Instandsetzung und Ertüchtigung der Kochertalbrücke bei Geislingen am Kocher wurde mit folgenden Preisen ausgezeichnet:


    Zahlen, Daten, Fakten:

    Bezeichnung: Kochertalbrücke Geislingen (Bauwerksnummer 6824 633)
    Straße: A 6 über L 1045, K 2556 und Kocher
    DTV 2017: ca. 62.500 Kfz/24 h / ca. 15.000 Kfz-SV/24 h (Schwerverkehrsanteil etwa 24 Prozent)
    Bauzeit: 1976 bis 1979
    Baukosten: etwa 71 Millionen DM (etwa 36 Millionen Euro)
    Herstellung: Freivorbau
    Art: Spannbeton-Hohlkastenbrücke
    Konstruktion: einzelliger Querschnitt mit abgestützten Kragarmen / Rahmentragwerk über neun Felder in Spannbetonbauweise
    Gesamtlänge: 1.128 Meter
    Längste Stützweite: 138 Meter

    Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

  • Abteilung 4
    14.06.2019
    14.06.2019 | LUFTVERKEHR: Besserer Schutz vor Fluglärm an Landeplätzen / Landesregierung bewirkt Verschärfung der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung

    ​Das Bundesverkehrsministerium und das Bundesumweltministerium werden mit der Einbeziehung der Ultraleichtflugzeuge und Gyrokopter (Tragschrauber) die Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung verschärfen und damit den Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm in der Umgebung von Landeplätzen deutlich verbessern. Landeplätze sind mittelgroße Flugplätze – weder Flughäfen noch Segelflugplätze. Die beiden Bundesministerien greifen damit eine Forderung der Landesregierung Baden-Württemberg auf, die sie im Bund-Länder-Fachausschuss Luftfahrt erhoben hat. Das förmliche Verfahren zur Änderung dieser Verordnung, bei dem auch der Bundesrat beteiligt wird, soll in Kürze starten. Dies teilte das Bundesverkehrsministerium in der letzten Sitzung des Ausschusses im Mai 2019 mit.

    Auslöser der Forderung der Landesregierung waren Resolutionen der zwei nordbadischen Gemeinden Altlußheim und Oberhausen-Rheinhausen Ende 2017 bzw. Anfang 2018. Die Bevölkerung dieser Gemeinden beklagte sich über den Fluglärm, der von dem linksrheinischen, auf rheinland-pfälzischem Gebiet gelegenen Flugplatz Speyer ausgeht. Besonders unangenehm aufgefallen sind dabei tief fliegende Ultraleichtflugzeuge und recht laute Gyrokopter, die ihre Kreise auch über den beiden rechtsrheinischen Gemeinden drehen. Beide Luftfahrzeugtypen fallen als sog. Luftsportgeräte bisher nicht in den Anwendungsbereich der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung. Die beiden badischen Gemeinden forderten, dies zu ändern. Die Landesregierung unterstützte diese Forderung.

    Ziel der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung ist der Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm durch Einschränkungen des Flugbetriebs an Landeplätzen mit mehr als 15.000 Flugbewegungen im Jahr. Kleinere Flugzeuge ohne Lärmschutzzeugnis dürfen an diesen Landeplätzen zu besonders lärmsensiblen Zeiten, etwa täglich zwischen 13:00 und 15:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ab 13:00 Uhr, nicht starten und landen. Flugzeuge mit Lärmschutzzeugnis dürfen nur Überlandflüge (Landung frühestens nach einer Stunde) durchführen. Keine Beschränkungen gelten nur für Flugzeuge, die erhöhten Schallschutz vorweisen können.

    In der Praxis bedeuten die vorgesehenen Änderungen, dass mehr Landeplätze in den Anwendungsbereich der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung fallen und die recht lauten Gyrokopter dort in den Schutzzeiten in der Regel nicht mehr fliegen dürfen. Die relativ leisen Ultraleichtflugzeuge bis 472,5 kg Abflugmasse erfüllen dagegen die erhöhten Schallschutzanforderungen und sind deshalb im Betrieb nicht beschränkt.

    Verkehrsminister Hermann begrüßt die angekündigten Änderungen: „Ich freue mich vor allem darüber, dass die Bevölkerung rund um die Landeplätze demnächst noch besser vor Fluglärm geschützt wird. Und ich freue mich auch, dass die Forderung der beiden badischen Gemeinden und der Landesregierung bei den für die Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung verantwortlichen Bundesministerien auf ein offenes Ohr gestoßen ist. Gute Argumente setzen sich eben durch.“ 

    Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

  • Abteilung 4
    13.05.2019
    13.05.2019 | VERKEHR: Land fördert kommunale Straßen, Eisenbahnkreuzungen und digitale Verkehrssteuerung mit knapp 76 Millionen Euro

    Das Land fördert 2019 den Bau von Straßen, Eisenbahnkreuzungen und digitale Verkehrssteuerung in den Gemeinden und Kreisen mit knapp 76 Millionen Euro. Minister Hermann: „Das Land unterstützt die Weiterentwicklung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur. Mit der Mittelzuweisung von rund 76 Millionen Euro unterstreicht das Land dieses Bestreben. Ich bin froh, dass wir die Kommunen bei notwendigen Straßenbauprojekten und bei intelligenter Verkehrssteuerung unterstützen können. Zudem können wir überfällige Eisenbahnkreuzungen fördern und so Schienen- und Straßenverkehr kreuzungsfrei gestalten.“ 

    Neben bereits im Bau befindlichen Vorhaben kommen 37 neue Förderprojekte hinzu. Das Land fördert diese von den Regierungspräsidien vorgeschlagenen Neuvorhaben bis ins Jahr 2023.

    Ziel der Förderung ist insbesondere die Verbesserung der Verkehrssicherheit, beispielsweise durch die Beseitigung und Sicherung von Bahnübergängen. Ferner werden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und Lärmschutzmaßnahmen in 2019 gefördert.

    Ergänzende Information: 

    Aufgrund des hohen Zuschussbedarfs in den vergangenen Jahren ist es dem Land ein besonderes Anliegen, weiterhin Mittel für die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Bis jetzt wurde dieses Programm durch Bundesmittel finanziert. Jedoch entfallen diese Zuweisungen des Bundes nach dem Entflechtungsgesetz mit der Einigung des Bundes und der Länder zur Neuordnung der bundesstaatlichen Finanzbeziehungen vom Jahr 2020 an.

    Im Gegenzug erhalten die Länder künftig mehr Geld aus dem Umsatzsteueraufkommen, das in den allgemeinen Haushalt fließt.

    Das Verkehrsministerium konnte die Mitteleinplanung im Rahmen der Planaufstellung des Staatshaushaltsplan 2020/2021 sicherstellen. Eine Fördersumme in Höhe von jährlich insgesamt 320 Millionen Euro wurde für das LGVFG-Programm vorgemerkt. Demnach steht der Bewilligung neuer Vorhaben auch ab 2020 nichts mehr im Wege. (Quelle: VM BW)

    Liste zur Förderung kommunaler Straßenbauvorhaben 2019 im RPS (pdf, 117 KB)

  • Abteilung 4
    24.04.2019
    24.04.2019 | VERKEHR: Zusätzlich rund 20 Millionen Euro für Sanierung von Steigungsstrecken an Landesstraßen
  • Abteilung 4
    11.04.2019
    11.04.2019 | BUNDESGARTENSCHAU 2019: Baden-Württemberg begrüßt die Bundesgartenschau Heilbronn

    Vom 17. April bis zum 6. Oktober 2019 findet in Heilbronn die Bundesgartenschau statt. Nach 1993 ist das die erste internationale bzw. bundesweite Gartenschau in Baden-Württemberg und ein Aushängeschild für das Land.

    Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg vom 10.04.2019 (pdf, 167 KB)



    Vorstellung des Hinweisschildes in der Autobahnmeisterei Öhringen (Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg)

  • Abteilung 4
    31.10.2018
    31.10.2018 | LUFTVERKEHR UND LUFTSICHERHEIT: Neue Allgemeinverfügung für unbemannte Fluggeräte tritt am 1. November 2018 in Kraft – Betreiber erhalten künftig eine Registriernummer

    Das Regierungspräsidium Stuttgart veröffentlichte heute die neue Allgemeinverfügung für den Betrieb von unbemannten Fluggeräten in Baden-Württemberg. Die Allgemeinverfügung ersetzt in vielen Fällen die Antragstellung und erleichtert den Betreibern von unbemannten Fluggeräten das Verfahren. 

    Die „Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen nach § 21a Abs. 3 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) und der Zulassung von Ausnahmen von Verboten nach § 21b Abs. 3 LuftVO“ tritt am 1. November 2018 in Kraft und ersetzt die bisherige Allgemeinverfügung vollständig. 

    Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVi) hat im April 2017 die „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ erlassen. Daher ist die „Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Stuttgart zur Erteilung der Erlaubnis zum Aufstieg von unbemannten Luftfahrtsystemen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) für das Land Baden-Württemberg“ vom 15. August 2016 ist nicht mehr auf dem aktuellen Stand und wird widerrufen. Sie verliert damit ihre Gültigkeit. Der Betrieb von unbemannten Fluggeräten im Rahmen der Verfügung ist daher nicht mehr möglich. 

    Die Verordnung des BMVi dient einerseits dazu, die zukunftsfähigen Entwicklungsmöglichkeiten für den gewerblichen Einsatz der neuen Technologie der unbemannten Luftfahrtsysteme zu fördern. Auf der anderen Seite soll im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung die Nutzung von unbemannten Fluggeräten zu Zwecken der Freizeitgestaltung (Flugmodell) reguliert werden, ohne die Attraktivität des von vielen ausgeübten Hobbys unangemessen einzuschränken. 

    Die neue Allgemeinverfügung erlaubt wie bisher den Betrieb von Fluggeräten mit bis zu 10 Kilogramm Startgewicht unter Einhaltung der Nebenbestimmungen in Baden-Württemberg. Von den Ausnahmen von bestimmten Betriebsverboten kann nur Gebrauch gemacht werden, wenn das unbemannte Fluggerät nicht Sport- und Freizeitzwecken dient, sondern zum Beispiel gewerblich genutzt wird. 

    Wer seinen Betrieb auf die Erlaubnisse und / oder Ausnahmen der Allgemeinverfügung stützen möchte, hat die Erklärung zur Allgemeinverfügung auszufüllen und dem Regierungspräsidium Stuttgart zuzusenden. Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt im Anschluss eine Registriernummer zu. Für diese Zuteilung wird eine Gebühr in Höhe von 50 Euro erhoben. Bei behördlichen Kontrollen ist die Bescheinigung mit der Registriernummer vorzuweisen.

    Durch die Zuteilung der Registriernummer ist der Adressat berechtigt zum Betrieb von unbemannten Fluggeräten innerhalb von Baden-Württemberg im Umfang der Allgemeinverfügung, ohne dass es einer weiteren Antragstellung bei dem Regierungspräsidium Stuttgart bedarf. Er kann daher erst nach Erhalt der Registriernummer von der neuen Allgemeinverfügung Gebrauch machen. Sonstige bereits erteilte Genehmigungen behalten ihre Gültigkeit und können durch Abgabe der genannten Erklärung um die Berechtigungen der Allgemeinverfügung erweitert werden. 

    Für den Betrieb, der über den Anwendungsbereich der Allgemeinverfügung hinausgeht, bleiben die Verfahren wie bisher bestehen. Wer zum Beispiel ein unbemanntes Fluggerät mit einer Startmasse von über 10 Kilogramm betreiben möchte, stellt wie gewohnt einen Antrag beim Regierungspräsidium Stuttgart. 

    Die Allgemeinverfügung einschließlich der Erklärung finden Sie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Verkehr/Luft/Seiten/SonstFormulare.aspx


  • Abteilung 4
    07.08.2018
    07.08.2018 | VERKEHRSLANDEPLATZ FREIBURG: Planunterlagen stehen zum Download bereit

    ​Die Flugplatz Freiburg-Breisgau GmbH plant zusammen mit der Stadt Freiburg i. Br., als Ersatz für das weggefallene Segelfluggelände eine neue Grasbahn für den Segelflugbetrieb zu errichten. Zu weiteren Einzelheiten des Projekts verweisen wir auf die eingereichten Unterlagen.

    Weitere Informationen

  • Abteilung 4
    30.05.2018
    30.05.2018 | LUFTVERKEHR: Jahresbericht 2017 des Lärmschutzbeauftragten für den Flughafen Stuttgart liegt vor

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat den Jahresbericht für 2017 des Lärmschutzbeauftragten für den Flughafen Stuttgart vorgelegt. Dieser ist auf der Homepage des Regierungspräsidiums abrufbar. Der Jahresbericht soll einen Einblick in die Angelegenheiten des Schutzes vor Fluglärm am Flughafen Stuttgart und dessen Rahmenbedingungen für das vergangene Jahr 2017 geben.

  • Abteilung 4
    05.03.2018
    05.03.2018 | LUFTVERKEHR: Zuverlässigkeitsüberprüfung nach dem Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG)

    Am 3. März 2018 läuft die vom Gesetz eingeräumte Übergangsfrist aus. Nach diesem Zeitpunkt muss auch Personal von Unternehmen, das auf Grund seiner Tätigkeit unmittelbaren Einfluss auf die Sicherheit des Luftverkehrs hat, über eine abgeschlossene Zuverlässigkeitsüberprüfung verfügen, bei der keine Zweifel an der Zuverlässigkeit verbleiben. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat seit der Übertragung der landesweiten Zuständig-keit am 1. Mai 2017 weit über 30 000 Anträge auf Zuverlässigkeitsüberprüfung bearbeitet und zum größten Teil bereits beschieden. Dazu wurde die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Bereich von 2,5 temporär auf 75 erhöht. 

    Wenn Sie bis jetzt noch keinen Bescheid erhalten haben, so kann das folgende Gründe haben:

    • Der Antrag wurde zu spät gestellt oder war fehlerhaft.
    • Es liegen Erkenntnisse vor, bei denen ein Positivbescheid nicht oder nicht ohne Weiteres erteilt werden kann.
    • Ihnen wurde bereits vorab formlos mitgeteilt, dass der Betroffene arbeiten darf, weil in Kürze ein Positivbescheid erteilt werden wird (etwa 1 000 Einzelpersonen).
    • Der Positivbescheid oder die genannte Mitteilung ist wegen der Postlaufzeit noch nicht bei Ihnen angekommen.
    • Die Rückmeldungen der Sicherheitsbehörde stehen noch aus (etwa 2 100 Einzel-personen).
    • Aufgrund des hohen Arbeitsanfalls und einer EDV Störung seit 28. Februar 2018 konnte ein Positivbescheid leider noch nicht erteilt werden (etwa 1 500 Einzelpersonen).

    Das Regierungspräsidium hat für Rückfragen ab Montag, den 5. März 2018, eine Hotline geschaltet, und zwar unter den Nummern Telefonl0711 904 14616 und Telefonl0711 904 14674
  • Abteilung 4
    19.02.2018
    19.02.2018 | LUFTVERKEHR: Anpassung des Sicherheitsstreifens und Versetzung des Flugplatzzauns am Verkehrslandesplatz Freiburg
  • Abteilung 4
    21.12.2017
    21.12.2017 | STRAßENBAU: Informationen zum Neu- und Ausbau der B 29 Ortsumfahrung Mögglingen