Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Stuttgart »Abteilung 7 »Beratung »Beratungslehrkräfte
Beratungsangebote des Regierungspräsidium Stuttgart

Beratungslehrkräfte

Für besondere Beratungsaufgaben werden durch die Oberen Schulaufsichtsbehörden an den Schulen Lehrkräfte bestellt, die eine zusätzliche Ausbildung als Beratungslehrkraft absolviert haben.

Im Bezirk des Regierungspräsidiums Stuttgart sind derzeit insgesamt ca. 800 Beratungslehrkräfte tätig. Nach den „Richtlinien für die Bildungsberatung“ in Baden-Württemberg - Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Kultus und Sport vom 13.11.2000 - stehen zwei Aufgaben im Vordergrund des
Arbeitsauftrages:

1.    Schullaufbahnberatung
2.    Beratung bei der Bewältigung von Schulschwierigkeiten.

Die Schullaufbahnberatung umfasst vor allem die Beratung von Eltern, Schülern und Lehrkräften und beruht auf der genauen Kenntnis von psychologischen Bedingungen für eine erfolgreiche Bewältigung schulischer Bildungswege, den schulrechtlichen Regelungen und den lokalen Möglichkeiten und Gegebenheiten hierzu. Durch die Anwendung spezieller diagnostischer Methoden (wie z. B. Testverfahren, Verhaltensbeobachtung, diagnostisches Gespräch) kann die Beratungslehrkraft die individuellen Bedingungen der Schülerin/des Schülers besser erfassen und durch eine gezielte Gesprächsführung eine Entscheidungsfindung erleichtern.

Es empfiehlt sich, die Beratung bei der Bewältigung von Schulschwierigkeiten möglichst frühzeitig in Anspruch zu nehmen, so dass durch den Beratungsprozess rechtzeitig gemeinsam nach Lösungen gesucht werden kann.

Auffälligkeiten im Verhalten von Schülerinnen und Schülern und Schulschwierigkeiten treten nicht isoliert auf, sondern entwickeln sich in der Wechselwirkung zwischen Schülerpersönlichkeit, Elternhaus, Lehrer, Beziehung zu den Mitschülern und schulischer Organisation. Deswegen ist es für die Beratungslehrkraft überaus wichtig, eine vertrauensvolle Beziehung zu Schülern, der Klasse, den Kollegen, den Eltern und weiteren relevanten Personen und Institutionen aufzubauen.
Eine wesentliche Voraussetzung für die in den Richtlinien für die Bildungsberatung festgelegte Vertraulichkeit ist die Verpflichtung der Beratungslehrkräfte, über Tatsachen, die ihnen im Rahmen ihrer besonderen Beratungsaufgabe anvertraut werden, Stillschweigen zu wahren.

Jede Schule hat in der Regel eine ihr zugeordnete Beratungslehrkraft. Diese erreichen Sie direkt über Ihre Schule.