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RP Tübingen, Steuerung, Verwaltung und Bevölkerungsschutz
  • Abteilung 01
    03.11.2016
    Regierungspräsidium Tübingen reagiert gegenüber EHC auf die Entlassung von Beschäftigten

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat die European Homecare GmbH (EHC) mit Dienstleistungen im Bereich Alltagsbetreuung in der LEA Meßstetten beauftragt. Die Anzahl des von EHC in der LEA Meßstetten beschäftigten Personals ist aufgrund des Rückgangs der Flüchtlingszahlen rückläufig. Mitte des Jahres haben sich daher das Regierungspräsidium Tübingen und EHC in Nachtragsvertragshandlungen über einen entsprechend angepassten Personalschlüssel für die vereinbarten Dienstleistungen verständigt.

    Wie bereits in der Öffentlichkeit bekannt wurde, hat EHC nun einigen seiner in der LEA Meßstetten eingesetzten Beschäftigten gekündigt und diese mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die Geschäftsführung von EHC hat gegenüber dem Regierungspräsidium Tübingen auf Nachfrage erklärt, dass die Kündigungen betriebsbedingt und auf der Grundlage einer Sozialauswahl erfolgt seien.
     
    Regierungspräsident Klaus Tappeser erklärt dazu: „Auch wenn vorhersehbar gewesen ist, dass bei einem Rückgang der Flüchtlingszahlen Arbeitsplätze im Bereich der Flüchtlingsunterbringung abgebaut werden, haben die gekündigten Beschäftigten von EHC, die sich in der LEA Meßstetten mit großem Einsatz für das Wohl der Flüchtlinge eingesetzt haben, eine solche Behandlung nicht verdient.“ Das Regierungspräsidium Tübingen distanzierte sich bei seinem Vertragspartner von der konkreten Art und Weise, wie die Kündigungen vollzogen wurden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 757-3076, gerne zur Verfügung.