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RP Tübingen, Wirtschaft, Raumordung, Bau- Denkmal- und Gesundheitswesen
  • Abteilung 2
    20.07.2016
    SOZIALWESEN: Fast 1.000 Schüler zu Prüfungen in sozialen Berufen zugelassen

    ​958 Schülerinnen und Schüler der privaten Schulen für soziale Berufe im Regierungsbezirk Tübingen nehmen aktuell an den diesjährigen Abschlussprüfungen teil, die überwiegend im Juli stattfinden.

    Den Hauptanteil bilden 418 Absolventen einer Ausbildung in der Altenpflege oder Alten-pflegehilfe. Es folgen mehr als 260 Heilerziehungspfleger, die künftig in der Pflege und der pädagogischen Betreuung von Menschen mit Behinderung arbeiten wollen. Für diese Aufgabe wurden auch erstmals 32 Schülerinnen und Schüler im neuen Berufsbild des Heilerziehungsassistenten qualifiziert. Für die vielfältigen Bereiche der Kinderbetreuung und Jugendhilfe von der Kita über Jugendhäuser bis zur Heimunterbringung wurden mehr als 130 Jugend- und Heimerzieher ausgebildet. 57 Arbeitserzieher werden nach den bestandenen Prüfungen in Werkstätten für behinderte Menschen, in Berufsbildungsmaßnahmen und in der Jugendhilfe tätig sein. 50 Personen mit Berufserfahrung haben sich zu Heilpädagogen weitergebildet, um in sozialen und pädagogischen Einrichtungen Menschen mit besonderen Schwierigkeiten helfen zu können.

    Das Regierungspräsidium Tübingen ist für die Schulaufsicht über 29 private Fachschulen für Sozialwesen und Berufsfachschulen für Altenpflege bzw. Arbeitserziehung oder Heilerziehungsassistenz zuständig. Die Schulen werden in diesem Jahr mit rund 12 Millionen Euro bezuschusst, um die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften in pädagogischen und pflegerischen Berufen zu gewährleisten. Der steigende Personalbedarf in der Altenpflege, Kinderbetreuung, Behinderten- und Jugendhilfe bietet den Absolventen auch in Zukunft interessante Arbeitsplätze.