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RP Tübingen, Wirtschaft, Raumordung, Bau- Denkmal- und Gesundheitswesen
  • Abteilung 2
    16.11.2018
    16.11.2018 | DENKMALSCHUTZ: Akzeptanz geschaffen für junge Denkmale in Baden- Württemberg

    Nicht nur Bauten länger zurückliegender Epochen können Kulturdenkmale sein. Mittlerweile beschäftigt sich die Denkmalpflege auch mit der Baukultur aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vor allem die Bauten der 1960er und 1970er Jahre haben es bis heute schwer, als Kulturdenkmale öffentlich anerkannt zu sein. Oft als Bausünden verkannt, fehlt den Jungen Bauwerken noch vielfach die gesellschaftliche Akzeptanz.

    Mit ihrem Bildvortrag "Kulturdenkmale der Nachkriegsmoderne – Junge Denkmale in Baden-Württemberg" im Regierungspräsidium Tübingen führten Sabine Kraume-Probst M.A. und Dr. Jörg Widmaier in anschaulicher Weise in dieses aktuelle Themengebiet ein. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erhielt einen Überblick zu architektonischen, technischen und gestalterischen Innovationen von der Nachkriegsmoderne bis zur Postmoderne. Unter besonderer Berücksichtigung des Denkmalbestandes im Regierungsbezirk Tübingen wurde dabei die Bandbreite möglicher Bau- und Kunstzeugnisse präsentiert. Ihnen ist es gelungen den Anwesenden zu verdeutlichen, aus welchen Gründen Bauten der Nachkriegszeit als Denkmal zu werten sind und dafür Verständnis und Akzeptanz geschaffen. ​