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  • Abteilung 2
    24.06.2015
    Leitender Pharmaziedirektor Dr. Bernd Bormann in den Ruhestand verabschiedet
    Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan würdigte die Verdienste des Leiters des Referats Ärztliche und pharmazeutische Angelegenheiten
     Verabschiedung des Leitenden Pharmaziedirektors Dr. Bormann

    ​Vor wenigen Tagen verabschiedete Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan den langjährigen Leiter des Referats „Ärztliche und pharmazeutische Angelegenheiten“ im Regierungspräsidium Tübingen, den Leitenden Pharmaziedirektor Dr. Bernd Bormann, in den Ruhestand.

    Der 1949 in Köln geborene Bormann hatte nach Studium der Pharmazie und Promotion an der Universität Tübingen 1981 seine berufliche Karriere als Pharmazierat beim Regierungspräsidium Tübingen begonnen. Das damals nur drei Mann umfassende Referat war zuständig für die ganze Bandbreite der pharmazeutischen Überwachung im Regierungsbezirk und forderte echte Generalisten: von der Apotheke bis zur industriellen Arzneimittelherstellung, vom Betäubungsmittelwesen bis zum Heilmittelwerberecht.
     
    Im Jahr 1986 folgte seine Abordnung ans Sozialministerium Baden-Württemberg und anschließend die Rückkehr zum Regierungspräsidium.
     
    Als Bormann 2001 die Leitung des Referats übernahm, umfasste die Zuständigkeit nicht nur pharmazeutische, sondern auch ärztliche Angelegenheiten. Viele neue, immer spezieller werdende und von EU-Recht geprägte Aufgaben waren inzwischen dazu gekommen. Gleich zu Beginn begleitete Bormann die Schaffung der „Leitstelle Arzneimittelüberwachung Baden-Württemberg“ im Referat – eine hochqualifizierte Einheit für die landesweite Überwachung der industriellen Herstellung und Einfuhr von Arzneimitteln und Wirkstoffen, die nicht nur Inspektionen in den Betrieben durchführt, sondern auch Erlaubnisse und Zertifikate für die Herstellung und den Handel von Arzneimitteln erteilt. 2002 wurde auch die landesweite Überwachung von mikrobiologischen Laboratorien nach dem Infektionsschutzgesetz im Referat etabliert. Ein weiterer Meilenstein war die Neustrukturierung der Überwachung von Medizinprodukten.
     
    Bormann kümmerte sich außerdem viele Jahre intensiv um die Aus- und Weiterbildung junger Pharmazeuten. Er hielt pharmarechtliche Vorlesungen bei den Begleitenden Unterrichtsveranstaltungen für Pharmazeuten und war Dozent für „Spezielle Rechtsgebiete für Apotheker“ an der Universität Tübingen. Für das als Weiterbildungsstelle anerkannte Regierungspräsidium förderte er die Weiterbildung zum Fachapotheker für Öffentliches Gesundheitswesen.
     
    „Aufgrund Ihrer hohen und außergewöhnlich breiten fachlichen Kompetenz und Ihres reichen Erfahrungsschatzes haben Sie weit über das Regierungspräsidium hinaus große Anerkennung gefunden. Von daher lassen wir Sie nur sehr ungern gehen, obwohl Sie sich den Ruhestand mit 66 Jahren mehr als redlich verdient haben“, so Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan zur Verabschiedung von Bormann.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3076, gerne zur Verfügung.
     
    Bild: Verabschiedung des Leitenden Pharmaziedirektors Dr. Bormann (von links nach rechts: Herr Walter, Frau Regierungsvizepräsidentin Puchan, Herr Dr. Bormann).