Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
B 30 neu - Friedrichshafen; Bauabschnitt II B

Chronologie

Der Planungsprozess für die B 30 Friedrichshafen (B 31) – Ravensburg/Eschach erstreckt sich bisher über einen Zeitraum von rd. 35 Jahren. Lange konnte die Raumschaft davon ausgehen, dass eine Umfahrung von Meckenbeuren mit einer Trassenführung durch den Brochenzeller Wald im Westen realisiert wird. Geänderte naturschutzrechtliche und verkehrliche Rahmenbedingungen erfordern jedoch die Prüfung „zumutbarer Alternativen“ zu einer Westumfahrung.

1979

Linienbestimmung (§ 16 FStrG) der Westumfahrung Meckenbeuren

1995

Konzeption zur Neugestaltung des klassifizierten Straßennetzes im nördlichen Bodenseeraum (Planungsfall 7)

1996/97

Verkehrsuntersuchung und Umweltverträglichkeitsstudie (Westumfahrung und Ostumfahrung); Ostumfahrung umweltverträglicher als Westumfahrung, jedoch geringere verkehrliche Bündelungswirkung

1998

Entscheidung für Westumfahrung (Bündelungswirkung)

2003

Projekt wird im Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf eingestuft

2003

Beginn der Entwurfsplanung für den Vorentwurf für die Westumfahrung von Meckenbeuren:

  • Untersuchungen zu Flora und Fauna (2003/2004)
  • Optimierung und Konkretisierung der Trassenplanung (2005/2006)

2006/07

weitreichende Änderungen im Naturschutz- und Umweltrecht

  • Westumfahrung: erhebliche Beeinträchtigungen europarechtlich geschützter Arten erfordert die „Prüfung zumutbarer Alternativen“

2008/10

Verkehrsuntersuchung

  • West- und Ostumfahrung vergleichbare Bündelungswirkung

ab 2011

Wiedereinstieg in die Vorplanung/Linienfindung
Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) und Ergänzung der Verkehrsuntersuchung

  • Entwickeln von Lösungsalternativen (Varianten)

ab 2014

Prüfung Korridor Mitte

2016

Auswahl der vertieft zu untersuchenden Varianten bei „West“, „Mitte“ und „Ost“

2016/2017

Erarbeitung und Fertigstellung ergänzender Untersuchungen und Gutachtenn

2017/2018

Projektabstimmung mit Ministerium für Verkehr (VM) und Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Sowohl das VM als auch das BMVI folgen der Argumentation des Regierungspräsidiums Tübingen für die favorisierte Ostvariante.

ab Ende 2018

Erstellen der Unterlagen für die Voruntersuchung auf Basis der Ostvariante*

17.11.2020

Erstveranstaltung des „Runden Tisches Landwirtschaft“ mit einem abgestimmten Teilnehmerkreis

Voraussichtlich im Jahr 2020

Vorlage der Voruntersuchung beim VM und BVMI

anschließend

Linienbestimmung nach § 16 FStG durch den Bund

* Die Voruntersuchung schließt die Planungsphase Vorplanung ab und bezeichnet die Unterlagen, die der Entscheidung über die weiterzuverfolgende Lösungsvariante eines Straßenbauvorhabens dienen. Sie ist Grundlage für die spätere Linienbestimmung.