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Neubau der B 311 bei Erbach als Querspange zur B 30

Maßnahmenbeschreibung

Das Vorhaben umfasst den Neubau der B 311 bei Erbach als Querspange zur B 30. Die Trasse beginnt in Höhe von Oberdischingen, verläuft nördlich von Ersingen, südlich von Dellmensingen und schließt östlich von Dellmensingen im Bereich eines bestehenden Brückenbauwerks an die zweibahnige BB 30 Ulm-Biberach an.

Die B 311 verläuft heute durch die Stadt Erbach. Der sehr starke Durchgangsverkehr mit einem hohen Schwerverkehrsanteil wird durch einmündende Straßen und signalisierte Fußgängerüberwege stark behindert. Da die zweibahnige B 30 noch über genügend freie Kapazitäten verfügt, soll mit Hilfe dieser Querspange der Ost-West-Verkehr der B 311 mit der B 30 gebündelt werden, um Erbach, seine Teilgemeinden sowie die Stadt Ulm zu entlasten.

Die Trasse hat eine Länge von rund 5.850 m, Anschlussstrecken und Rampen der Knotenpunktesind rund 4.220 m lang. Es sind zwei Fahrstreifen vorgesehen mit einem Regelquerschnitt von RQ 10,5, der wegen des hohen Schwerverkehrsanteils (max. ca. 11 Prozent) mit 50 cm breiten Randstreifen ausgeführt wird.

Im Zuge der Maßnahme werden 13 Brückenbauwerke errichtet. Hervorzuheben ist die Brücke im Zuge der B 311neu über den Donaukanal mit einer lichten Weite von ca. 114 m. Die Trasse quert Donau und Donaukanal auf kürzestem Wege rechtwinklig zum Verlauf der beiden Gewässer mit zwei Brückenbauwerken.

Vor einem Baubeginn der Straßen- und Brückenbauarbeiten sind umfangreiche artenschutzrechtliche Vorarbeiten notwendig. Diese sogenannten CEF-Maßnahmen sind zurzeit in Vorbereitung.