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RP Tübingen, Umwelt
  • Abteilung 5
    29.06.2020
    Bienenstrom – Vom Acker bis zur Stromerzeugung
    Exkursion zu Blühacker
     Blühacker, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Was können wir gegen das Insektensterben tun? Eine Möglichkeit ist der Bezug von „Bienenstrom“. Wie das funktioniert erleben Interessierte bei einer Exkursion zu einem „Bienenstrom-Acker“. Die Stadtwerke Nürtingen, der Fachverband Biogas e.V., Landwirt Dennis Striebel und das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb laden am Donnerstag, 2. Juli 2020 von 19:00 bis 20:30 Uhr zur Exkursion ein. Eine Anmeldung ist bis 1. Juli erforderlich.

    Mittlerweile setzen sich 18 Biogasanlagenbetreiber und Landwirte im Rahmen des Kooperationsprojektes „Bienenstrom“ gemeinsam gegen das Insektensterben und für blühende Landschaften auf der Schwäbischen Alb und darüber hinaus ein. Für das Projekt der Stadtwerke Nürtingen GmbH und dem von der UNESCO anerkannten Biosphärengebiet Schwäbische Alb stellen sie insgesamt rund 30 Hektar Blühfläche bereit, um vielfältige Lebensräume für Insekten zu schaffen.

    Als Ergänzung zum Energiemais bringen die Landwirte seit dem Frühjahr 2018 spezielle Blühmischungen zur Nutzung in Biogasanlagen aus, damit die Äcker zu Futterquellen und Rückzugsorten für Insekten und Vögel werden. Im Spätsommer werden die Äcker abgeerntet und aus dem Schnittgut in den Biogasanlagen wird Gas bzw. Strom produziert. Die Endverbraucher können diesen Anbau von Wildpflanzen durch den Kauf von Bienenstrom (Ökostromprodukt) oder Bienenwärme (Ökogasprodukt) unterstützen.

    Wie läuft und funktioniert das Projekt Bienenstrom? Lohnt sich die Arbeit für die Landwirte? Auf der Exkursion am Donnerstag, 2. Juli 2020 um 19:00 Uhr werden diese Fragen und die einzelnen Schritte des Prozesses vom Acker bis in die Steckdose erläutert. Die Teilnehmenden können sich dabei selbst ein Bild von dem Projekt machen und ins Gespräch mit den Verantwortlichen kommen.

    Die Exkursion wird vom Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, den Stadtwerken Nürtingen, dem Fachverband Biogas e.V. und Landwirt Dennis Striebel gemeinsam organisiert. Der Treffpunkt wird bei Anmeldung mitgeteilt. Zudem gibt es auch Informationen zum Sicherheits- und Hygienekonzept für die Teilnehmenden im Hinblick auf COVID-19. Begleitet wird die Exkursion von Manfred Albiez, Stadtwerke Nürtingen, Otto Körner, Fachverband Biogas e.V. und Rainer Striebel von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Eine Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb unter Tel. 07381/932938-31 bis Mittwoch, 1. Juli erforderlich.

    Bildunterschrift:
    Blühacker, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Hintergrundinformationen:
    Alle Veranstaltungen sind Teil des Jahresprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb zum Thema „Biosphärengebiet – entdecken, verstehen, gestalten“. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist online unter www.biosphaerengebiet-alb.de/index.php/biosphaerenzentrum/programm abrufbar.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.