Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Tübingen »Abteilung 5 »Pressemitteilung
RP Tübingen, Umwelt
  • Abteilung 5
    19.10.2015
    Albsymposion zum Thema „Burg und Herrschaft“
    Drittes Symposion vom 22. bis 23. Oktober 2015 im Uracher Bürgerhaus Schlossmühle

    Nach 2007 und 2009 findet in diesem Jahr zum dritten Mal das Albsymposion statt. Dieses Veranstaltungsformat bringt Themenschwerpunkte des Biosphärengebiets Schwäbische Alb mit wissenschaftlichen Fragestellungen für Experten, Interessierte und Bürgerinnen und Bürger zusammen. Am 22. und 23. Oktober 2015 wird in Bad Urach das Thema „Burg und Herrschaft“ aufgegriffen. Der Eintritt ist an beiden Veranstaltungstagen frei; um Voranmeldung wird gebeten.

    Für eine nachhaltige Entwicklung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb spielen die Erforschung und Pflege des kulturellen Erbes eine große Rolle. Das Biosphärengebiet hat durch die über Jahrtausende währende Besiedlungsgeschichte ein besonders reichhaltiges historisches Erbe aufzuweisen. Seit 2007 gibt es eine Arbeitsgruppe im Biosphärengebiet, die sich speziell diesem Thema widmet. Ein Arbeitsschwerpunkt ist dabei die Beschäftigung mit den zahlreichen Burgen, die teilweise versteckt in Wäldern, teilweise weithin sichtbar beispielsweise am Albtrauf die Landschaft prägen. Sie sind zum einen vielfach Besuchermagnet und Ziel zahlreicher Wanderungen, und zum anderen ein wertvolles Archiv für die unterschiedlichsten geschichtlichen Fragestellungen.
     
    Unter dem Titel „Burg und Herrschaft: Geschichte, Archäologie und Denkmalpflege im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ veranstaltet die Arbeitsgruppe „Historisch-kulturelles Erbe im Biosphärengebiet“ zusammen mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets am 22. und 23. Oktober das 3. Albsymposion im Uracher Bürgerhaus Schlossmühle (Professor-Dr.-Willi-Dettinger-Saal).
     
    Dieses Symposion ist aktuellen Fragen und Problemstellungen rund um die mittelalterliche Adelsburg. Neben etablierten Burgenexperten erhalten am Freitagvormittag, 23. Oktober 2015, junge Forscher aus unterschiedlichen Fachdisziplinen Gelegenheit, ihre aktuellen Arbeiten vorzustellen. Es sind Themen, die im Rahmen eines Graduiertenkollegs „Burg und Adel“ an der Eberhard Karls Universität Tübingen verfolgt werden und für die nächsten Jahre neue Erkenntnisse über dieses prägende Element der mittelalterlichen Geschichte versprechen. Bei diesem Blick in die Werkstatt von Archäologen, Literaturwissenschaftlern und Historikern geht es beispielsweise um die rätselhafte Frühgeschichte der Burgen rund um Urach oder um den Versuch, die Burg in Beziehung zum wirtschaftlich genutzten Umland zu setzen.
     
    Am Abend zuvor (22. Oktober 2015) wird Frau Professorin Sigrid Hirbodian, Direktorin des Tübinger Instituts für geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Eberhard Karls Universität, in ihrem Vortrag für den nötigen Überblick sorgen. Im Anschluss gibt es auf Einladung der Stadt Bad Urach bei einem Stehempfang die Gelegenheit, sich auszutauschen.
     
    Zudem werden sich Fachleute aus Archäologie und Geschichtswissenschaft am Donnerstag, 22. Oktober 2015, den Fragen und Problemen rund um die Adelsburg widmen und die Methoden ihrer Fachdisziplin vorstellen. Schließlich wird auch eine Bestandsaufnahme der Burgen in der Region vom Beginn der Burgenzeit über die Zeit der Staufer bis ans Ende des Mittelalters erfolgen.
     
    Das detaillierte Tagungsprogramm ist auf der Homepages des Instituts für Geschichtliche Landeskunde in Tübingen https://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/geschichtswissenschaft/seminareinstitute/geschichtliche-landeskunde-und-historische-hilfswissenschaften/forschung-und-aktuelles.html einsehbar; dort besteht auch die Möglichkeit sich anzumelden.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Tagung wird finanziell unterstützt durch die Baden-Württemberg Stiftung und durch das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“.
     
    Das Albsymposion ist eine lockere Veranstaltungsreihe, die die regionalen Potenziale des Biosphärengebietes mit wissenschaftlichen Fragestellungen zusammenbringen soll. Das erste Symposion fand zum Thema „Geschichte im Biosphärengebiet“ 2007 in Münsingen statt.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Frau Katrin Rochner von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-21, oder Herr Dr. Daniel Hahn, Pressereferent, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.