Beteiligungskultur Schulentwicklung

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Beteiligungskultur am Beispiel "Regionale Schulentwicklung bei Beruflichen Schulen"

 

von Dieter Renner

ZUM HINTERGRUND

Inhalt:
Seite 1: Regionale Schulentwicklung - Kleinklassen im Fokus
Seite 2: Was ist von Seiten der Regierungspräsidien zu tun?


An den beruflichen Schulen im Regierungsbezirk Tübingen gab es im Schuljahr 2015/16 insgesamt 63 so genannte Kleinklassen. Dies sind Klassen, deren Schülerzahl kleiner ist als die für diesen Bildungsgang festgelegte Untergrenze. Die Mehrzahl dieser Kleinklassen waren Fachklassen in der Berufsschule. Diese Klassen werden von Auszubildenden im Rahmen der Dualen Berufsausbildung besucht. Insgesamt sind 28 Ausbildungsberufe betroffen.

Obwohl es in allen Landkreisen Kleinklassen gibt, ist die Verteilung doch recht unterschiedlich. An mehreren beruflichen Schulen gibt es überhaupt keine Kleinklasse, an anderen ist es lediglich eine Kleinklasse. Es gibt aber auch Schulen mit sechs bis acht betroffenen Klassen. Auch bei den betroffenen Berufen ist die Verteilung sehr ungleich. Während manche Fachklassen nur an einem Standort zu klein sind, sind die Fachklassen für andere Berufe an allen Standorten, an denen sie geführt werden, Kleinklassen.

Einzelne Kleinklassen sind so genannte Bezirksfachklassen. Dies bedeutet, dass es im ganzen Regierungsbezirk nur an einer beruflichen Schule eine Fachklasse für diesen Ausbildungsberuf gibt. Es ist also besonders problematisch, wenn eine solche Klasse trotzdem nicht genügend Schüler hat. Für Ausbildungsberufe mit sehr wenigen Auszubildenden gibt es auch so genannte Landesfachklassen oder gar Bundesfachklassen. Bei diesen Berufen ist es noch sensibler, wenn die Schülerzahlen klein sind.

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