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Grundlagen zur Planung und Umsetzung von Strukturmaßnahmen an Gewässern I. Ordnung (G.I.O)

Aufteilung in Betrachtungsräume

Für die Ausbreitung und Ansiedelung der Organismen sind ökologische Zusammenhänge innerhalb des Gewässernetzes wichtig. Aus diesem Grund werden jeweils Teilabschnitte der Gewässer mit ähnlichen fischökologischen Lebensgemeinschaften gebildet, die sogenannten „Betrachtungsräume“. In der ersten Stufe der Landesstudie Gewässerökologie wurden diese Betrachtungsräume nur für die Gewässer in Zuständigkeit des Landes (G.I.O.) gebildet.

Innerhalb der Betrachtungsräume wird das Defizit der Gewässerstruktur erhoben und überschlägig ermittelt, in welchem Umfang Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur erforderlich sind.

Für jeden Betrachtungsraum wird in den kommenden Jahren eine Gesamtplanung erstellt, an welchen Stellen entlang des Gewässers welche Strukturmaßnahmen erforderlich sind. Ein wichtiges Ziel ist es, das sich das Gewässer in seiner natürlichen Dynamik entwickeln kann. Nicht überall ist dies uneingeschränkt möglich. Vorhandene Nutzungen, Bebauung oder auch Schutzmaßnahmen vor Hochwasser schränken diese natürliche Entwicklung an vielen Stellen ein, diese Abschnitte werden als „Restriktionsstrecken“ bezeichnet. Für die Maßnahmenplanung wird immer im ersten Schritt geprüft, ob solche Restriktionen zurück genommen werden können. Wenn dies nicht der Fall ist, ist die Maßnahmenplanung darauf ausgerichtet, innerhalb der noch verfügbaren Entwicklungsflächen des Gewässers geeignete Lebensräume herzustellen.

Betrachtungsräume (pdf, 7.2 MB)

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