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RP Freiburg, Wirtschaft und Infrastruktur
 

 Inhaltsabfrage SPBK

 
  • Abteilung 4
    20.04.2018
    Regierungspräsidentin informiert über die Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans im Freiburger Regierungsbezirk
    Bärbel Schäfer: „Wir planen verlässlich und transparent“

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am heutigen Freitagabend (20. April) die politischen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der Region eingeladen, um über die Umsetzung der im Bundesverkehrswegeplan enthaltenen Straßenbauprojekte im Regierungsbezirk Freiburg zu informieren. 

    Das Ministerium für Verkehr hat seit 2016 eine Umsetzungskonzeption erarbeitet. Dabei wurden die Projekte des sogenannten vordringlichen Bedarfs mit einem Volumen von insgesamt 9,5 Milliarden Euro landesweit anhand verschiedener Kriterien bewertet und eine verbindliche Reihenfolge hinsichtlich des Planungsbeginns der jeweiligen Maßnahmenpakete festgelegt. Das Ergebnis wurde in einer Straßenbaukonferenz Ende März 2018 von Verkehrsminister Winfried Hermann vorgestellt. 

    Das Regierungspräsidium hat nun den konkreten Zeitplan für die Umsetzung der Projekte in der Tranche bis 2025 entsprechend der Priorisierung des Verkehrsministeriums erarbeitet. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte gegenüber den eingeladenen Bundes- und Landtagsabgeordneten, Landräten, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern: „Mit der Priorisierung des Verkehrsministeriums haben wir nun ein sehr ambitioniertes Aufgabenpaket vor uns. Unser Ziel ist eine verlässliche und transparente Planung und Umsetzung der einzelnen Maßnahmen. Es geht darum, die neuen Projekte so zu beginnen, dass eine zügige Umsetzung gewährleistet ist. Uns ist es dabei auch wichtig, die bereits laufenden Planungs- und Baumaßnahmen konsequent weiter zu betreiben und fertigzustellen“, so Schäfer.

    „Besonders freue ich mich, dass unsere Planung es ermöglicht, die Ortsumfahrung von Villingen-Schwenningen (B 523) bereits im Jahr 2020 planerisch anzugehen. Damit wird dem berechtigten Wunsch der Region Rechnung getragen, den Schwarzwald-Baar-Kreis durch eine verbesserte Infrastruktur als Wirtschaftsstandort zu stärken“, betonte Schäfer.

    In der Informationsveranstaltung stellten die Planerinnen und Planer des Regierungspräsidiums die einzelnen Maßnahmen vor und gaben einen Ausblick, wie es mit den jeweiligen Projekten weiter geht. Dabei wurde deutlich, dass der Zeitplan für die nun priorisierten Straßenplanungen auch die weiteren Aufgaben der Behörde, wie Erhaltungsmaßnahmen, Radwege und bereits laufende Bauprojekte, berücksichtigt. Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir sind gut aufgestellt in der Freiburger Straßenbauverwaltung. Wir haben nicht nur unsere Personalkapazitäten effizient eingesetzt, sondern auch die einzelnen Projekte so geplant, dass sie zügig und fachlich sinnvoll umgesetzt werden können.“

    Folgende Planungsneubeginne sind in der Stufe 2 bis 2025 vorgesehen:
    Zweites Halbjahr 2018: OU Lahr (B 415), OU Stockach (B 14), OU Spaichingen/Balgheim (B 14)
    2019*: OG Elgersweier (B 33), OU Schramberg (B 462)
    2020*: OU Jestetten (B 27), OU Villingen-Schwenningen (B 523)
    2021*: OU Zollhaus (B 27), OU Rietheim-Weilheim (B 14).
    *Planungsbeginn: jeweils im ersten Halbjahr

    Hinweis für die Medien:
    Ab Montag steht die Präsentation der Informationsveranstaltung im Internet. Für Fragen zu den einzelnen Vorhaben stehen wir gerne ergänzend zur Verfügung.
    Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr vom 20.03.2018: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/presse/pressemitteilung/pid/fahrplan-zur-umsetzung-der-strassenbauprojekte-des-bvwp-2030/
    Zumeldung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 20.03.2018:https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Seiten/pressemitteilung.aspx?rid=1367
  • Abteilung 5
    19.04.2018
    Neue Perspektiven für den Natur-Tourismus: Schwarzwald-Touristiker informieren sich übers Biosphärengebiet
     Seifenmanufaktur; Schwarzwald-Touristiker informieren sich übers Biosphärengebiet

    Das noch junge Biosphärengebiet Schwarzwald eröffnet neue Perspektiven für den Natur-Tourismus in der Region. Das ist das Ergebnis einer Informationsveranstaltung der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets für die  Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) am Donnerstag in Schönau. „Wir gehen davon aus, dass das im vergangenen Jahr von der UNESCO international anerkanntea Schutzgebiet zusätzlich naturbegeisterte Menschen aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland in den Südschwarzwald locken wird. Für diese Zielgruppe können spezielle  Angebote geschaffen werden, die im Idealfall das Naturerlebnis mit einem Beitrag für den Natur- und Landschaftsschutz verbinden“, erklärte Jan Faßbender, der im Biosphärengebiet für den Fachbereich Regionalentwicklung und Tourismus zuständig ist.

    STG-Geschäftsführer Hansjörg Mair sieht beispielsweise Potenzial im so genannten Voluntourismus, wo Gäste freiwillig auf Bauernhöfen oder Almen mitarbeiten und damit einen Beitrag zum Erhalt der Landschaft leisten. Interessant für den Schwarzwald sei auch das italienische Konzept „Albergo diffuso“: Dörfer, die keine Hotels haben, verteilen ihre Gäste auf verschiedene Gebäude und können somit vom Tourismus profitieren. „Das Biosphärengebiet bietet neue Möglichkeiten für den Tourismus im Schwarzwald, die wollen wir nutzen“, so Mair.

    „Wir wollen die Tourismus-Fachleute für die Chancen des Biosphärengebiets sensibilisieren. Dazu ist es wichtig, dass sie die Grundlagen des weltweiten Biosphären-Netzwerks der UNESCO und die Schwerpunkte des Biosphärengebiets Schwarzwald kennenlernen“, so Faßbender, der die rund 25 STG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit Bernadette Ulsamer, die in der Geschäftsstelle für Bildung zuständig ist, informierte. Im Anschluss wurden vorbildliche Initiativen aus der Praxis vorgestellt: Um die Herstellung und Vermarktung regionaler Produkte ging es beim Besuch der Schönauer Seifenmanufaktur von Michaele Behringer, die ihre Seifen unter anderem aus heimischer Kuh-, Ziegen- und Eselsmilch herstellt. „So tragen die Seifen zur  Offenhaltung der Landschaft im Schwarzwald bei. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass regionale Produkte einen Mehrwert für den Natur- und Landschaftsschutz haben können. Diese Botschaft kommt auch bei Touristen gut an“, erklärte Faßbender. Das Thema „Urlaub auf dem Bauernhof“ stand im Mittelpunkt beim anschließenden Besuch des Marterer-Hofs in Fröhnd. Dort stellte Heidrun Glaser neue Ideen für Gäste vor. Unter anderem ist geplant, ein so genanntes Sleeperoo auf der Weide aufstellen, in dem Gäste mitten in der Natur übernachten können.

    weiteres Foto: Marterer Hof - Schwarzwald-Touristiker informieren sich über das Biosphärengebiet

  • Bisophärengebiet Schwarzwald
    19.04.2018
    „Zukunft mit Tradition“: Wanderausstellung zum Biosphärengebiet Schwarzwald gastiert in Schönauer Geschäftsstelle
    Schau ist auf Tour in der Region // Weitere Stationen bis zum Herbst in Lahr, Bernau und auf dem Feldberg
     Wanderausstellung

    „Zukunft mit Tradition“ ist der Titel der Wanderausstellung zum Biosphärengebiet Schwarzwald, die ab sofort in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets zu sehen ist. Die Ausstellung stellt das im Juni 2017 von der UNESCO international anerkannte Schutzgebiet vor, zeigt seine Schönheiten und Besonderheiten und macht Lust, diese Region zu entdecken. Auf 16 Stellwänden aus heimischem Tannenholz geht es um den Artenreichtum des Gebiets und seine typische Landschaft, nachhaltigen Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, Relikte der Eiszeit und Moore, Bildung und Kultur, die Junior Ranger und weitere Möglichkeiten der Beteiligung im Biosphärengebiet.

    Die von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets im vergangenen Jahr konzipierte Wanderausstellung war bereits im Regierungspräsidium in Freiburg sowie in der Rainhof Scheune in Kirchzarten zu sehen. Bis 15. Mai wird sie nun in den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald gezeigt (Brand 24, in Schönau im Schwarzwald, zweites Obergeschoss rechts). Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr. Gruppen werden gebeten, sich bei Kristin Krause unter 07673/889402-4370 oder per E-Mail an kristin.krause@rpf.bwl.de anzumelden.

    Weitere Stationen: Weitere Stationen sind dann die Landesgartenschau in Lahr (23. Mai bis 5. Juni), das „Forum Erlebnis Holz“ in Bernau (7. Juni bis 8. August) sowie das „Haus der Natur“ auf dem Feldberg (14. September bis 31. Oktober). Die Ausstellung kann über die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets in Schönau gebucht werden.

    Weitere Infos:
  • Abteilung 4
    17.04.2018
    Lückenschluss für den Radweg zwischen St. Georgen (Schwarzwald-Baar-Kreis) und Ortsteil Langenschiltach
    Fertigstellung Ende Juni geplant // L 175 ab wird halbseitig gesperrt
    Im Laufe der kommenden Woche (nach jetzigem Stand Mittwoch, 25. April), beginnt das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mit dem Bau des Radweges entlang der L 175 am Ortsende von St. Georgen in Richtung Langenschiltach (Schwarzwald-Baar-Kreis). Damit wird die Radweglücke zwischen dem Wohngebiet „Seebauernhöhe“ und dem Ortsbereich St. Georgen entlang der L 175 geschlossen. Das ca. 500 Meter lange Teilstück soll Ende Juni fertiggestellt sein. Der Bau wird in zwei Abschnitte unterteilt. Die Fahrbahn muss halbseitig gesperrt werden, der Verkehr wird per Ampel geregelt. Der erste Bauabschnitt beginnt vom Ortsende St. Georgen, ab der Fußgängerampel bei der Treppenanlage zum Bildungszentrum in Richtung Langenschiltach. Für den Bau des Radwegs muss die Treppenanlage zwischen der Schrambergerstraße und der Straße “Im Hochwald“ bzw. Bildungszentrum versetzt werden. Das RP will diese Arbeiten in den Pfingstferien ausführen. Während dem Umbau der Treppenanlage müssen die Fußgänger zwischen der Straße “Im Hochwald“ bzw. dem Bildungszentrum und der Schramberger Straße den Umweg über den Albblickweg nutzen. Die Bushaltestelle an der Schramberger Straße unterhalb der Treppenanlage wird ab Baubeginn auf das Brückenbauwerk in Richtung Stadt St. Georgen in Nähe des Albblickweg. zurückverlegt. Der zweite Bauabschnitt beginnt  bei der Einmündung zum Bildungszentrum und den Sportstätten in Richtung St. Georgen.Das RP hofft, dass das Wetter einen reibungslosen Bauablauf zulässt. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die auftretenden Belastungen gebeten.
  • Abteilung 5
    17.04.2018
    Weitere 712 Tausend Euro für den Ausbau der Albbrucker Wasserversorgung
    Regierungspräsidentin: „Wichtige Verbesserung der Infrastruktur im ländlichen Raum“

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert den Ausbau der Wasserversorgung der Albbrucker Ortsteile Birkingen, Birndorf, Unteralpfen und Buch (Landkreis Waldshut) mit einem weiteren Zuschuss von insgesamt 712.000 Euro. Bereits im Jahre 2015 hat das RP für dieses Projekt Fördergelder in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro bereitgestellt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 4,3 Millionen Euro. Durch die bessere Nutzung der eigenen Quellen und Weiterleitung des Wassers vom Zweckverband Gruppenwasserversorgung Höchenschwanderberg wird die Versorgungssicherheit in den Bergdörfern erhöht.

    In diesem zweiten vom RP geförderten Bauabschnitt wird die technische Ausrüstung und die Erweiterung der Armaturen des Hochbehälters Estelberg erneuert, die Druckminderung und die Druckerhöhung Unteralpfen sowie die Zuleitung zwischen Unteralpfen und Verband bzw. Hochbehälter Estelberg verbessert. Zudem werden die Anschlüsse von Kuchelbach, Buch und Steinbach sowie die Verbindungsleitung des Knotenpunktes unterhalb des Hochbehälters Estelberg – Oberalpfen ausgebaut. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Dem Land ist die Verbesserung der Wasserversorgung im ländlichen Raum ein dringendes Anliegen. Gerade für die Albbrucker Bergdörfer bedeutet eine gute Wasserversorgung auch eine entscheidende Verbesserung der Infrastruktur und damit ihrer Zukunftsfähigkeit. Deshalb freut es mich sehr, dass das Land mit einer Fördersumme von bisher insgesamt 2,1 Millionen dazu beitragen kann, die Versorgungssicherheit in dieser ländlich geprägten Region weiter zu verbessern.“ 

    Umweltminister Franz Untersteller sagte anlässlich der Förderzusage des Landes: “Die Landesregierung legt großen Wert darauf, dass die Städte und Gemeinden im Land die Trinkwasserversorgung auch für zukünftige Generationen sicherstellen können. Daher stellen wir den Kommunen dieses Jahr hierfür rund 15 Millionen Euro zur Verfügung, ein klares Bekenntnis der Landesregierung zur kommunalen Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.“ 

    Bürgermeister Stefan Kaiser zeigte sich sehr erfreut über die erneute Förderung: „Wasser ist das Lebensmittel Nummer eins für Mensch und Tier. Gerade für eine finanzschwache Flächengemeinde ist die Hilfe des Landes dringend notwendig“.

    Kernstück des ersten Bauabschnitts war der Neubau des Zentralbehälters Birndorf - Birkingen einschließlich der erforderlichen Verbindungsleitungen, den Steuerleitungen und der Anschlüsse an die Ortsteile Birndorf-Birkingen sowie die entsprechenden Maßnahmen zur Ergänzung der Prozessleittechnik für Pumpwerke und Hochbehälter. 

    Mit dem Ausbau der Wasserversorgung für Birkingen, Birndorf, Unteralpfen und Buch Albbrucker Ortsteile werden sieben sanierungsbedürftige Hochbehälter außer Betrieb genommen und durch zwei zentrale Hochbehälter ersetzt. Die im Ortsteil Unteralpfen zur Verfügung stehenden Quellschüttungen werden dadurch voll genutzt und eventuelle Überschüsse den Ortsteilen Birndorf, Birkingen und Buch zugeleitet. Die Zuleitung vom Zweckverband „Gruppenwasserversorgung Höchenschwander Berg" zum Ortsnetz Unteralpfen wird so optimiert werden, dass die Zulaufmenge dem Bedarf angepasst werden kann. Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit werden in den Hochbehältern Äußere Letze und Birndorf/Birkingen Pumpwerke eingebaut, die Grundwasser von den Tiefbrunnen Dogern und Albbruck über den geplanten Zentralbehälter Birndorf-Birkingen zum Hochbehälter Estelberg fördern. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit Trinkwasser der Gruppenwasserversorgung Höchenschwander Berg in Richtung Hochbehälter Äußere Letze und somit in das Versorgungsgebiet des Kernortes Albbruck zu bringen. Dies ist mit Bezug auf die möglicherweise anstehende Außerbetriebnahme des Tiefbrunnens Bannhag von besonderer Bedeutung.

  • Abteilung 4
    17.04.2018
    Regierungspräsidium Freiburg und Stadt Freiburg laden ein zur Bürgerbeteiligung in Sachen Stadttunnel
    Informationsveranstaltung am Freitag, 4. Mai, um 18 Uhr im Schwarzwaldsaal im Neubau des RP in der Bissierstraße 7 // Vorstellung des Planungsstands sowie des Beteiligungskonzepts

    Die Ortsdurchfahrt Freiburg der B 31 ist Bestandteil einer West-Ost-Achse vom Rheintal mit der Bundesautobahn A 5 zur A 81 bei Geisingen und weiter auf der B 311 bis Ulm. Neben der Bundesautobahn A 8 Karlsruhe – Stuttgart ist diese Achse die wichtigste West-Ost-Verbindung im Süden Baden-Württembergs.

    Die Ortsdurchfahrt ist dabei ein Nadelöhr für den Durchgangsverkehr. Der Durchgangsverkehr bedeutet wiederum einen großen Nachteil für die Stadt Freiburg, da er sowohl den innerstädtischen Verkehrsfluss behindert als auch den Erholungswert in unmittelbarer Nähe der Dreisam erheblich beeinträchtigt. Mit dem Stadttunnel Freiburg können große Teile des PKW- und Schwerlast­verkehrs in den Untergrund verlagert werden.

    Nachdem der Stadttunnel Freiburg in dem vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Bundesverkehrswegeplan 2030 in den sogenannten Vordringlichen Bedarf eingestuft wurde und das Bundesministerium der Vorzugsvariante mit einem Vollanschluss am Ganterknoten zugestimmt hat, kann nun die Planung des Stadttunnels Freiburg fortgesetzt werden. 

    Bereits von Beginn an soll das Projekt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern transparent begleitet werden. Hierzu laden RP und Stadt zu einer Informationsveranstaltung am Freitag, 4. Mai, um 18 Uhr in den Schwarzwaldsaal des Regierungspräsidiums (Neubau in der Bissierstraße 7) ein. 

    Neben der Vorstellung des Projektstandes der Tunnel- und Oberflächenplanung, wird das Konzept für die Beteiligung der Öffentlichkeit vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit mit den Planern ins Gespräch zu kommen und Anregungen einzubringen. Außerdem können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger für die Teilnahme an themenspezifischen Arbeitsgruppen einschreiben.

  • Abteilung 9
    16.04.2018
    Erdbeben in Baden-Württemberg vom Mittelalter bis heute
    Vortrag am Dienstag, 24. April, im Kollegiengebäude I der Universität Freiburg

    Baden-Württemberg ist das Bundesland mit den häufigsten Erdbeben in Deutschland. In den vergangenen fünf Jahren wurden alle seismischen Ereignisse im Land in einem großangelegten Forschungsvorhaben systematisch erfasst, und zwar mit einer beeindruckenden historischen Tiefenschärfe. Jetzt ist das Projekt mit dem offiziellen Namen „Seismologische und geschichtswissenschaftliche Bearbeitung des Erdbebenkatalogs Baden-Württemberg von 1000 n. Chr. bis heute und datenbankkompatible Erfassung der Erdbebendaten“ abgeschlossen. 

    Aus dem Projektteam präsentieren Uwe Braumann (Historiker) und Wolfgang Brüstle (Seismologe) die Ergebnisse am 24. April im Rahmen einer Vortragsveranstaltung des Alemannischen Instituts und der landesgeschichtlichen Abteilung des Historischen Seminars der Universität Freiburg. Kooperationspartner ist das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg, bei dem das Projekt auch angesiedelt war. 

    Hinweise auf Erdbeben lassen sich in Chroniken, Protokollen, Kirchenbüchern, Briefen, Tagebüchern und vielen anderen Quellen finden. Uwe Braumann wertete bei der Suche nach historischem Quellenmaterial mehr als 1100 Berichte über Erdbebenereignisse aus. Ungefähr 700 dieser Belegstellen waren bislang unbekannt. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Fragebögen zu seismischen Ereignissen archiviert, die ebenfalls in die Ergebnisse einflossen.

    Diese historischen Hinweise wurden anschließend seismologisch aufgearbeitet und, soweit möglich, quantifiziert. Seit den 1960er Jahren liegen mit den seismographischen Messungen auch Stärkebestimmungen nach der Richterskala vor. 

    All diese Daten wurden in eine digitale Datenbank überführt und können so  miteinander verknüpft werden. Damit kann man zum Beispiel für jeden Ort in Baden-Württemberg eine digitale „Erdbebengeschichte“ erstellen. Außerdem lässt sich die Erdbebenhäufigkeit über lange Zeiträume hinweg nachvollziehen und daraus die Erdbebenwahrscheinlichkeit berechnen.

    Termin und Ort: Dienstag, 24.04.2018, 18.15 h, Universität Freiburg, Kollegiengebäude I, HS 1015. Dr. Wolfgang Brüstle (Schallstadt) und Dr. Uwe Braumann (Freiburg): Erdbeben in Baden-Württemberg vom Mittelalter bis heute. Geschichtswissenschaftliche Recherchen und seismologische Auswertungen. Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte und dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg.

  • Abteilung 1
    16.04.2018
    Tag der offenen Tür in der zukünftigen Landeserstaufnahmestelle (LEA) für Flüchtlinge in der ehemaligen Polizeiakademie in Freiburg am Samstag, 21. April, von 10 bis 16 Uhr
    Regierungspräsidium Freiburg lädt Bevölkerung ein
    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg öffnet am Samstag, 21. April von 10 bis 16 Uhr die Pforten der künftigen Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Gebäuden der ehemaligen Polizeiakademie in Freiburg. Dort werden derzeit vier Gebäude für die Aufnahme von Flüchtlingen fertig gestellt, die bereits Anfang Mai in das erste Gebäude einziehen werden. Dem Baufortschritt entsprechend werden die drei weiteren Unterkunftsgebäude der ehemaligen Akademie im Laufe des Jahres bezogen. 
    Vor dem Umzug der geflüchteten Menschen von den Leichtbauhallen in die Unterkunftsgebäude, soll die Bevölkerung die Gelegenheit bekommen, sich über die Einrichtung und deren Betrieb vor Ort zu informieren, hieß es aus dem RP. Der Eingang zum Tag der offenen Tür befindet sich an der Lörracher Straße 6 in Freiburg.
  • Abteilung 4
    16.04.2018
    KORREKTUR: Nächtliche Vollsperrungen des Rheinübergangs Gambsheim/Rheinau (Ortenaukreis) zwischen 25. und 28. April sowie zwischen 2. und 6. Mai zwischen 20 Uhr und 6 Uhr morgens
    Bau der Geh- und Radwegbrücke über den Wehrkanal auf deutscher Seite // Vollsperrung ab 4. Juni bis 31. August wegen Arbeiten auf dem französischen Teil

    Wegen des Einbaus der Stahlüberbauten für die neue Geh- und Radwegbrücke zwischen Rheinau (Ortenaukreis) und Gambsheim (Frankreich) muss der Rheinübergang zwischen Mittwoch, 25. und Samstag, 28. April für drei Nächte zwischen 20 Uhr und 6 Uhr gesperrt werden. Auch für den Einbau der Betonfertigteilplatten sind drei nächtliche Sperrungen zwischen 2. und 6. Mai vorgesehen.

    Während der nächtlichen Vollsperrungen ist die bestehende Straßenbrücke für alle Fahrzeuge und Personen (inklusive Radler und auch Fußgänger) aus Sicherheitsgründen nicht passierbar. Die französische Vollsperrung wegen der Erneuerung der Schleusenbrücken hat eine komplette Sperrung des Übergangs vom 4. Juni bis 31. August 2018 zur Folge.

    Eine Fußgänger- und Radlerbrücke wird im Bereich der Schleuse eingerichtet. Die Umleitung erfolgt bei allen Sperrungen über den Rheinübergang Iffezheim. Alternativ steht der Übergang bei Offenburg an der Pierre-Pflimlin-Brücke Richtung Straßburg-Süd/Eschau zur Verfügung. Für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen gibt es auch die Fähre bei Drusenheim nach Greffern (D).

  • Abteilung 4
    16.04.2018
    Regierungspräsidium Freiburg setzt Bauwerke und Fahrbahn an der B 33 bei Triberg-Gremmelsbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) instand
    Regierungspräsidium Freiburg setzt Bauwerke und Fahrbahn an der B 33 bei Triberg-Gremmelsbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) instand

    Im Rahmen des Unterhaltungsprogrammes der Straßenbauverwaltung setzt das Regierungspräsidium (RP) Freiburg ab 2. Mai sechs Bauwerke und die Fahrbahndecke im Bereich der Bauwerke auf der B 33 in Triberg-Gremmelsbach zwischen Hornberg und Triberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) instand. Bis alles fertig ist, wird es vermutlich Ende Oktober sein, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Verkehrsführung während der Bauzeit wurde mit dem Träger des ÖPNV und den zuständigen Behörden abgesprochen. Die Bauarbeiten wurden an die Firma DIZWO aus Schramberg vergeben. Ab 23. April wird ohne wesentliche Einschränkung des Verkehrs die Baustelleneinrichtung erstellt. Am 2. Mai geht es dann richtig los.

    Auf Grund der genannten sechs Bauwerke und vielfältiger Arbeiten sowie erforderlicher Verkehrsführungen wird die Maßnahme in elf Phasen ausgeführt. In der ersten Phase wird die östliche Hälfte der Gutachverdolung saniert. Dafür wird der Verkehr der B 33 aus Triberg kommend vor der Fußgängerbrücke rechts auf die Kreisstraße (alte B 33) bis zur Kreuzung geleitet, dann links über den Abfahrtast auf die B 33 zurückgeführt. Der Verkehr der B 33 von Hornberg wird vor dem Tunnel auf die Überholspur geleitet und dann bei der Fußgängerbrücke über ein Provisorium an der Baustelle vorbei auf die B 33 zurück geführt.

    In der zweiten Phase wird die westliche Hälfte der Gutachverdolung saniert. Hierzu wird der Verkehr aus Hornberg über die sanierte östliche Hälfte geleitet. Der Verkehr von Triberg wird wie in Phase eins geführt. Über die weiteren Phasen wird das RP Freiburg jeweils zeitnah informieren. Die Bushaltestellen werden den Bauabschnitten angepasst.

  • Abteilung 4
    13.04.2018
    200 Unterflurleuchten sorgen für mehr Sicherheit an der Anschlussstelle Lahr (Ortenaukreis) der A5
    Regierungspräsidium Freiburg hat nach dem tragischen Falschfahrerunfall von 2012 einen Lösungsvorschlag erarbeitet // Leuchten sind mit der Ampelsteuerung verknüpft und Umsetzung mit dem Umbau des Knotens
     Unterflurleuchten als Falschfahrerprävention in Lahr

    40 rote und 160 weiße Unterflurleuchten sorgen für mehr Sicherheit an der umgestalteten Anschlussstelle Lahr der A 5 (Ortenaukreis). Sie dienen der Sicherung gegen mögliche Falschfahrer, denn sie leuchten je nach Fahrtrichtung rot als Symbol für eine Sperrung und weiß für eine unterstützende Leiteinrichtung beim Abbiegevorgang, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Wie kam es dazu? Ein tragischer Falschfahrerunfall bei akutem Nebel mit null Sicht am 18. November 2012 kostete sechs Menschen das Leben und machte landesweit Schlagzeilen. Der Falschfahrer fuhr in Lahr entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Bei der Aufarbeitung der Unfallursache stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, was getan werden kann, um einen vergleichbaren Crash künftig zu verhindern.

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat gemeinsam mit Polizei, den Verkehrsbehörden, dem ADAC, dem Landratsamt Ortenaukreis, der Stadt Lahr, den Autobahn- und Straßenmeistereien und dem planenden Ingenieurbüro für Verkehrstechnik Dipl.-Ing. Franz Mayer, Baden-Baden einen Lösungsvorschlag erarbeitet, mit dem sich zukünftig etwaige Falschfahrten vermeiden lassen können. Dabei kristallisierte sich der Vorschlag von Unterflurleuchten als beste Lösung heraus, mit der die abbiegenden Verkehre durch das Lichtsignal unterstützt und sicher geführt werden sollen. Die Beleuchtung sollte gemeinsam mit der Ampelsteuerung geschaltet werden, so dass die Verkehrsteilnehmer immer nur die für sie aktuell relevante Beleuchtung sehen.

    Das Land Baden-Württemberg hatte mit Blick auf die Falschfahrerprävention 2013 und 2014 alle Anschlussstellen an Autobahnen und zweispurigen Bundesstraßen sowie alle Rastanlagen hinsichtlich Beschilderung, Markierung und Wegweisung überprüft. Zudem wurde überall nach den Vorgaben der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zusätzliche Beschilderung und Markierung ergänzt. Außerdem überprüften die Expertinnen und Experten der Verkehrsbehörden anlassbezogen die mutmaßlichen Startpunkte einer Falschfahrt mit Hilfe einer gesonderten Sicherheitsüberprüfung.

    Aufgrund der ab April 2018 anstehenden Landesgartenschau in Lahr wurde der Ausbau des Anschlusses Lahr frühzeitig ausgeschrieben. Auch die dazugehörigen Ampelanlagen und die teilweise damit verbundene Unterflurbefeuerung wurden nach der vorherigen Zustimmung der Ministerien und der positiven Einschätzung der BASt frühzeitig öffentlich ausgeschrieben, da ein erheblicher zeitlicher Vorlauf notwendig war. Die Stadt Lahr (Untere Verkehrsbehörde) hatte die Markierungs- und Beschilderungspläne inklusive der Unterflurbefeuerung zuvor bereits verkehrsrechtlich angeordnet. So konnten die Arbeiten im Rahmen der Ertüchtigung an den beiden Kreuzungen der Anschlussstelle Lahr sowie an der nebenanliegenden Kreuzung B 415/ Dr. Georg-Schaeffler-Straße vorgenommen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit deutlich erhöht werden. 

    Die roten Leuchten dienen dabei als Falschfahrer-Prävention und werden im Einfahrtsbereich der Autobahnrampe (Bereich der Haltelinie) sowie an der Dreiecksinsel direkt an der Autobahn eingesetzt. Sie sind dabei rund um die Uhr in Betrieb. Bei starkem Nebel im Winter verbessert sich so gerade im Rheintal die Sichtbarkeit deutlich. Die weißen LED-Unterflurleuchten dienen als aktive Leiteinrichtungen zur Unterstützung der Markierung beim Abbiegevorgang (bessere Erkennbarkeit). Die Unterflurleuchten gehen nur zu Beginn der Grünphase der einzelnen Linksein- und -abbieger an. Gerade im Bereich der zweistreifigen Linksabbiegespuren an der Autobahnanschlussstelle ist dies eine deutliche Erhöhung der Verkehrssicherheit, da durch unachtsames Abbiegen von Lkw und Pkw das Unfallrisiko sich enorm erhöht und die eingebauten weißen Unterflurlampen somit einen gesicherten Abbiegevorgang gewährleisten.
     
    Die Kosten belaufen sich für das gesamte Projekt für alle drei Kreuzungen auf rund 294.000 Euro, wobei die Kosten der roten Unterflurlampen für die eigentliche Falschfahrer-Prävention an den beiden Autobahnrampen rund 50.000 Euro betragen.
     
    Der flächendeckende Einsatz solcher Hilfsmittel, wie zum Beispiel auch Rüttelstreifen oder Falschfahrerwarntafel ist nicht vorgesehen. Sie sollen vielmehr dort zum Einsatz kommen, wo die umfangreichen Maßnahmen nach der Straßenverkehrsordnung nach Einschätzung der Expertinnen und Experten der Straßenbauverwaltung, Polizei und Verkehrsbehörden nicht ausreichen. Der Einsatz solcher Hilfsmittel wird in Einzelfällen von der jeweiligen Verkehrsschau- und Unfallkommission entschieden.

    Leiteinrichtung weiß
    Sperreinrichtung rot
    Sperreinrichtung rot Dämmerung
  • Abteilung 4
    13.04.2018
    B 33 a (Autobahnzubringer Offenburg) Montag, 16. April stadtauswärts nur einspurig befahrbar
    Regierungspräsidium baut zwischen 9 Uhr und 17 Uhr neue Asphaltdecke ein

    Nachdem am Freitag, 13. April, für den Einbau der Asphaltdecke eine stadteinwärts führende Fahrspur auf dem Autobahnzubringer Offenburg (B 33 a) gesperrt werden musste, geht es bereits Montag, 16. April auf der gegenüberliegenden Straßenseite weiter. Von 9 bis 17 Uhr wird dann eine stadtauswärts führende Fahrspur gesperrt. Der stadteinwärts fließende Verkehr ist nicht betroffen. Ortskundige Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich großräumig umfahren. Das RP bittet um Verständnis für die unvermeidlichen Verkehrsbeschränkungen.

  • Abteilung 4
    12.04.2018
    Brücke an der B 3 über die Schutterwälder Straße (L99) in Offenburg wird saniert
    Bis Ende Juni nur zwei Fahrspuren auf der Brücke // Auffahrt vom Norma-Kreisel auf B 3 wird gesperrt

    Das Regierungspräsidium (RP) saniert die Brücke an der B 3 über die Schutterwälder Straße (L 99)  beim Discounter Norma in Offenburg. Saniert wird zuerst der der westliche Teil der Brücke (Seite Norma) von Mittwoch, 2. Mai, bis Ende Juni abgeschlossen. In dieser Zeit wird der vom Südring kommende Verkehr an der Auffahrtsrampe mit einer Stoppstelle auf die Verschwenkung der von Lahr kommenden Fahrbahn vorbereitet und einspurig über die östliche Brücke geführt. Auch der aus Norden kommende Verkehr wird einspurig über die östliche Brücke geführt. Die Auffahrt vom Norma-Kreisel auf die B 3 wird gesperrt. Der Verkehr in Richtung Lahr wird über die Schutterwälder Straße, den Messekreisel und den Autobahnzubringer auf die A 5 umgeleitet (U 2). Wie das RP mitteilt, wird es rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten an der östlichen Brücke informieren. Es bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen. 

    Das RP Sanierung der Brücke an die ARGE B+S Bauwerkserhaltung GmbH Bietigheim/VOGEL-Bau GmbH Lahr vergeben. Die Kosten liegen bei 2,7 Millionen Euro.

  • Abteilung 4
    12.04.2018
    Behebung von Unfallschäden in der Baustelle auf der A 5 bei Mahlberg (Ortenaukreis): Sonntag, 15. April, ab 6 Uhr Richtung Karlsruhe für mehrere Stunden nur eine Spur frei
    Tiefe Spurrillen im Bankett müssen zeitnah beseitigt werden // Beton braucht einige Zeit zum Aushärten

    Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitgeteilt hat, sind in der Baustelle im Ortenaukreis an der A5 zwischen Lahr und Ettenheim bei Mahlberg in jüngster Zeit vermehrt Fahrzeuge in Richtung Karlsruhe ins Bankett gefahren. Dabei entstanden dort tiefe Spurrillen, die ein erhöhtes Unfallrisiko darstellen können und deshalb geschlossen werden müssen. Die nächste Verkehrsumlegung ist jedoch erst im Juli geplant. Deshalb muss nun eine provisorische Lösung her, die ohne größeren Aufwand zu erzielen ist.

    Geplant ist nun, dass am Sonntag, 15. April, ab 6 Uhr eine einspurige Verkehrsführung in Fahrtrichtung Karlsruhe eingerichtet wird. Die Spurrillen auf dem ersten Kilometer innerhalb der Baustelle vor dem Rasthof Mahlberg auf einer Länge von etwa 1000 Meter werden mit Beton verfüllt. Der Beton muss aushärten, was einige Stunden dauern wird. Deshalb sind Behinderungen bis zum Nachmittag nicht ausgeschlossen.

    Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

  • Abteilung 5
    12.04.2018
    Gemeinsames Wegekonzept für die Wutachregion
    Regierungspräsidium, Kreise und Kommunen bringen die Erarbeitung eines einheitlichen Gesamtwegekonzepts für die Wutachregion auf den Weg // Zuschlag geht an ein externes Fachbüro

    Die Wutachschlucht bekommt ein einheitliches, kreisübergreifendes Rundwegekonzept: Diese Idee aus der Zukunftswerkstatt „Zukunft Naturraum Wutachschlucht“ von vor vier Jahren wird jetzt Realität. Dank der Finanzierung des Landes Baden-Württemberg (70 Prozent) sowie der Kreise und Kommunen (zusammen 30 Prozent) sind die Beteiligten diesem Wunsch einen großen Schritt näher gekommen. Ein professionelles externes Büro hat den Auftrag für ein anspruchsvolles Wegekonzept mit einem umfangreichen Beteiligungsprozess erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Damit ziehen drei Landkreise (Breisgau-Hochschwarzwald, Waldshut und Schwarzwald-Baar-Kreis) und neun Gemeinden rund um die Naturschutzgebiete Wutachschlucht und Wutachflühen an einem Strang. Sie alle wollen gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Freiburg dafür sorgen, dass besucherfreundliche, einheitlich beschilderte Rundwanderwege die Schluchten künftig besser mit den umgebenden Hochlagen und den Ortschaften verbinden und über den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erschließen. In den Randgebieten und Hochlagen um die Naturschutzgebiete sollen attraktive Wanderangebote entstehen.

    Schirmherr und Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Der Naturraum Wutachschlucht ist nicht nur eine beliebte Ferienregion, sondern mit den Naturschutz- und Natura 2000-Gebieten auch ein wichtiger ‚Hotspot‘ für die Erhaltung der Artenvielfalt in Deutschland. Mit dem Wegekonzept werden wir auf die Bedürfnisse von Zielgruppen wie ‚Familien mit Älteren und Kindern, Genuss- und Sportwanderer‘ eingehen können. Dabei sollen die Interessen des Naturschutzes nicht vernachlässigt werden.“

    Mit der Erarbeitung des gemeinsamen Wegekonzepts (Gesamtkosten knapp 70.000 Euro) hat das Regierungspräsidium Freiburg in enger Abstimmung mit dem „Forum Zukunft Naturraum Wutachschlucht“ (siehe Stichwort) das Büro „Tour Konzept“ aus Schonach (Schwarzwald-Baar-Kreis) beauftragt. Dieses hat im März die Arbeit aufgenommen und wird sich als erstes mit den Gemeinden in Verbindung setzen. Das Wegekonzept mit hohen Qualitätsansprüchen (angedacht sind unter anderem sogenannte „Premiumwege“ gemäß den Qualitätskriterien des deutschen Wanderverbands) soll als Beteiligungsprojekt in umfangreichen Abstimmungsprozessen entwickelt und bereits im Oktober 2018 abgeschlossen sein. Klemens Ficht: „Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, in der Wutachregion schon 2019 besucherfreundliche, einheitlich beschilderte Rundwege mit bislang eher unbemerkten Glanzlichtern anbieten zu können.“

    Eng begleitet wird die Erstellung des Wegekonzepts durch einen bereits in der Zukunftswerkstatt gegründeten Arbeitskreis unter dem Vorsitz des Reiselfinger Ortsvorstehers Martin Lauble. Die rund zwölf mitwirkenden Vertreterinnen und Vertreter von verschiedenen Kommunen, Verwaltungen und Vereinen haben sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Wanderwegesituation rund um die Schluchten befasst und wichtige Vorarbeiten geleistet. „Wir sind sehr froh, dass das Regierungspräsidium Freiburg jetzt die Initiative ergriffen hat, damit die Wanderwege in unserer schönen Ferienregion rund um die Schlucht künftig besucherfreundlich aus einem Guss präsentiert werden können“, freut sich der Arbeitskreisvorsitzende Martin Lauble. 

    Das Forum „Zukunft Naturraum Wutachschlucht“ entstand nach zwei Zukunftswerkstätten, die im September 2013 und im Januar 2014 in Löffingen-Bachheim durchgeführt wurden. Unter der Schirmherrschaft von Regierungsvizepräsident Klemens Ficht treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Landkreise, Kommunen, Verbände und der Landesverwaltung regelmäßig, um den Fortschritt der in der Zukunftswerkstatt erarbeiteten Projekte im Sinne eines gemeinschaftlich verabschiedeten Leitbilds zu begleiten.

    Mit dem Leitbild soll eine neue Balance zwischen den Bedürfnissen der Menschen wie Landnutzung, Tourismus und Naturschutz geschaffen werden. Gute Kommunikation, Kooperation und vertrauensvolle Zusammenarbeit „im Geiste von Bachheim“ bilden dafür die Grundlage.