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RP Freiburg, Wirtschaft und Infrastruktur
 

 Inhaltsabfrage SPBK

 
  • Abteilung 4
    18.07.2018
    L 155 zwischen Wehr und Bergalingen (Kreis Waldshut) wird gesperrt
    Regierungspräsidium saniert Landesstraße

    Wegen Sanierungsarbeiten muss die L 155 zwischen Wehr und Bergalingen (Kreis Waldshut) von Montag, 30. Juli, bis Ende August gesperrt werden. Gesperrt wird die L 155 von Bergalingen kommend ab der Einfahrt Spatzenhof und die K 6535 ab Ortsausgang Rüttehof. Von Wehr kommend wird die L 155 etwa 800 Meter nach dem Ortsschild gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die
    B 518 und B 34 nach Bad Säckingen und von dort über die L 152 nach Rickenbach und umgekehrt. Der Busverkehr wird in dieser Zeit ausgesetzt.   

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden in der ersten Woche für die Straßensanierung notwendige Forstarbeiten durchgeführt. Ab Montag, 6. August, beginnen dann die Straßenbauarbeiten. Die bestehende Fahrbahn muss saniert werden, weil sich Spurrinnen und Rissen in der Asphaltoberfläche gebildet haben. Zudem weist sie Absenkungen auf. Die Sanierungsarbeiten kosten ca. 625.000,00 Euro.  

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 4
    18.07.2018
    Regierungspräsidium saniert Schlüchtbrücke (Ühlingen- Birkendorf, Kreis Waldshut)
    L 157 ca. zwei Wochen halbseitig gesperrt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 30. Juli die Schlüchtbrücke im Ühlingen - Birkendorfer Ortsteil Ühlingen (Kreis Waldshut). Während der Bauarbeiten wird die L157 im Bereich der Baustelle einseitig gesperrt. Der Verkehr wird per Ampel geregelt.  

    Sanierungsbedürftig ist insbesondere die östliche Brüstung, die stark beschädigt ist. Dort werden die Brüstungswandsteine neu aufgesetzt und verankert. Die Arbeiten dauern ca. zwei Wochen. 

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    18.07.2018
    Umweltministerium BW: Formale Aufnahme von Bannwäldern in die Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald
    Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller: „Die im letzten Jahr im Biosphärengebiet ausgewiesenen Bannwälder gehören faktisch bereits zur Kernzone des Gebietes. Daher sollen sie künftig auch förmlich dazugehören“

    Folgende Pressemitteilung des baden-württembergischen Umweltministeriums bezieht sich auf das Biosphärengebiet Schwarzwald:

    Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat heute (18.07.) das offizielle Verfahren gestartet, um die Verordnung über das Biosphärengebiet Schwarzwald zu ändern. Ziel ist es, innerhalb des 63.236 Hektar großen Biosphärengebietes liegende Bannwälder mit einer Größe von insgesamt rund 196 Hektar förmlich in die sogenannte Kernzone des Gebietes aufzunehmen.   

    Das Biosphärengebiet ist in Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen gegliedert. Mit knapp 1.905 Hektar beträgt der Flächenanteil der Kernzone aktuell 3,01 Prozent. Nach der nun geplanten Erweiterung wird die Kernzone eine Größe von 2.101 Hektar einnehmen, das entspricht einem Anteil von 3,3 Prozent der Gebietsfläche.

    In Bannwäldern ist jegliche Form der Bewirtschaftung eingestellt. Der Wald wird komplett sich selbst überlassen. Auch die Kernzone des Biosphärengebietes soll sich möglichst unbeeinflusst vom Menschen entwickeln. „Die im letzten Jahr im Biosphärengebiet neu ausgewiesenen Bannwälder gehören daher faktisch bereits zur Kernzone des Gebietes“, sagte Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller. „Ziel des nun eingeleiteten Verfahrens ist es, dass die Bannwälder künftig auch förmlich als Kernzone gelten.“ 

    Die acht Bannwälder namens „Faulbach-Südost“, „Rappenfelsen“, „Hirschfelsen-Nordwest“, „Scheibenfelsen-Südost“, „Ibacher Moor“, „Wehratal-Ost“, „Wehratal-Südost“ und „Wehratal-Südwest“ befinden sich im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald auf Gemarkungen der Gemeinde Oberried und im Landkreis Waldshut auf Gemarkungen der Gemeinden Ibach und Wehr. 

    Neben notwendigen kleineren Flächenarrondierungen sieht der Verordnungsentwurf zudem vor, auf der Gemarkung der Gemeinde Wehr angrenzend an einer der neuen Kernzonenflächen eine Fläche von 15 Hektar, die bislang zur Entwicklungszone zugehört, als Pflegezone auszuweisen. 

    Von der Zonierungsänderung betroffen sind ausschließlich Flächen der öffentlichen Hand. Interessierte können den Verordnungsentwurf einschließlich der Karten in Papierform während des Auslegungszeitraums vom 30. Juli bis einschließlich 29. August 2018 beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie elektronisch auf dessen Internetseite einsehen. Zudem besteht während des Auslegungszeitraums die Möglichkeit, bei den räumlich betroffenen unteren Naturschutzbehörden bei den Landratsämtern Breisgau-Hochschwarzwald und Waldshut vor Ort während der Sprechzeiten elektronisch Einsicht zur nehmen. Parallel zur öffentlichen Auslegung hört das Ministerium auch die Träger öffentlicher Belange an.

    Detaillierte Informationen zum Verfahren sowie die Auslegungsunterlagen stehen auf der Internetseite des Umweltministeriums unter: www.um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/schutzgebiete/bekanntmachung.

    Weitere Informationen zum Biosphärengebiet Schwarzwald finden Sie unter https://um.baden-wuerttemberg.de sowie unter http://www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de.

     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    18.07.2018
    Open-Air-Semester im Biosphärengebiet Schwarzwald: Christina Kramer und Felix Broß sind die ersten Commerzbank-Umweltpraktikanten in der Schönauer Geschäftsstelle
    Geschäftsführer Walter Kemkes: "Praktikanten bringen frischen Wind und neue Ideen in die Geschäftsstelle"
     Open-Air-Semester im Biosphärengebiet Schwarzwald: Christina Kramer und Felix Broß sind die ersten Commerzbank-Umweltpraktikanten in der Schönauer Geschäftsstelle

    Sie sind jung, naturverbunden und wollen sich in ihrem späteren Berufsleben für Natur- und Umweltschutz engagieren: Christina Kramer und Felix Broß sind die ersten von der Commerzbank geförderten Umweltpraktikanten im Biosphärengebiet Schwarzwald. Die Studierenden absolvieren derzeit ein dreimonatiges Open-Air-Semester im Team der Schönauer Geschäftsstelle und betreuen dort ihre eigenen Projekte. Sandra Wintermantel, Filialleiterin der Commerzbank Freiburg, begrüßte die Praktikanten am Dienstag in Schönau.

    Mit dem Projekt „Umweltpraktikum“ unterstützt die Commerzbank junge Menschen, ihr praktisches Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark zu absolvieren. Neben der Unterkunft übernimmt der Sponsor auch ein Taschengeld für die Praktikanten. „Uns ist ein langfristiges Engagement für Natur und Umwelt besonders wichtig. Das Umweltpraktikum ist eine einmalige Chance für junge Menschen,  Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben“, erklärte Sandra Wintermantel. Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, lobte Christina Kramer und Felix Broß für ihr Engagement: „Die beiden Umweltpraktikanten bringen frischen Wind und neue Ideen in die Geschäftsstelle. Sie leisten exzellente Arbeit und sind eine Bereicherung für das ganze Team.“  

    Felix Broß studiert Umweltnaturwissenschaften an der Universität Freiburg und ist schon ein „alter Hase“ im Biosphärengebiet. Bereits im Jahr 2017 absolvierte er in der Geschäftsstelle sein zweimonatiges Pflichtpraktikum. Im April kehrte er für das Umweltpraktikum zurück und arbeitet seither an seiner Bachelorarbeit über die Pflanzenvielfalt der für den Schwarzwald typischen Extensivweiden. Die Arbeit soll zu einem umfangreichen Grünlandprojekt beitragen, das das  Biosphärengebiet zusammen mit einem Freiburger Landespflegebüro startet.  „Das Umweltpraktikum gibt mir die Möglichkeit, Berufserfahrung zu sammeln. Besonders gut gefällt mir die Mischung zwischen der selbständigen Tätigkeit in der Natur und der Teamarbeit im Büro“, so Felix Broß, der sich vorstellen kann, nach dem Masterstudium in einem Großschutzgebiet mitzuarbeiten. 

    „Die Arbeit in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiet ist sehr abwechslungsreich und ich kann viele eigene Ideen umsetzen“, ergänzte Christina Kramer. Sie absolviert an der Universität Bonn den Master-Studiengang Geographie. In Schönau arbeitet sie am Aufbau der Partnerinitiative mit, deren Ziel es ist, regionale Unternehmen als zertifizierte Botschafter des Biosphärengebietes zu gewinnen. Zudem konzipiert sie eine Mal- und Bastelbuch für Kinder, das die Besonderheiten der Landschaft im Südschwarzwald und die Bedeutung der landwirtschaftlichen Arbeit spielerisch vermitteln soll. Gemeinsam packten die beiden Umweltprakikanten auch auf dem bundesweiten Junior-Ranger-Treffen am vergangenen Wochenende mit an. 

    Geschäftsführer Walter Kemkes nutzte den Anlass, um bereits für das Umweltpraktikum 2019 im Biosphärengebiet Schwarzwald zu werben: „Nach dieser erfolgreichen Premiere freuen wir uns schon auf Bewerbungen fürs kommende Jahr, die ab Januar eingereicht werden können.“

  • Abteilung 2
    17.07.2018
    Entscheidung des Regierungspräsidiums Freiburg zum Winterbetrieb der „Sauschwänzlebahn“ durch den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg aufgehoben
    RP beabsichtigt, zügig über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

    Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat heute (Dienstag, 17. Juli) die Entscheidung zum Winterbetrieb der Blumberger Sauschwänzlebahn zwischen den Bahnhöfen Weizen und Zollhaus (Schwarzwald-Baar-Kreis) getroffen. Der durch das Regierungspräsidium (RP) Freiburg zum Schutz der dort siedelnden streng geschützten Fledermausarten angeordnete Teilwiderruf des Planfeststellungsbeschlusses aus dem Jahr 1978, der auch den Betrieb der Bahnstrecke regelt, wurde aufgehoben.

    Der VGH führt hierzu aus, dass das RP nicht geprüft habe, „ob mildere, die Klägerin weniger belastende Maßnahmen als ein Teilwiderruf des Planfeststellungsbeschlusses zum Schutz der Fledermausarten möglich sind“. Bestätigt wurde die rechtliche Einschätzung des RP, dass eine Beschränkung des Winterbetriebs aus europarechtlichen Gründen grundsätzlich gerechtfertigt ist. Wie das RP mitteilte, werde man nun die Entscheidung auswerten und entsprechend der Hinweise des VGH über das weitere Vorgehen entscheiden. Dabei wird für das RP insbesondere ausschlaggebend sein, aufgrund welcher Erwägungen die vom RP durchgeführten Prüfungen und in Aussicht gestellten Ausnahmemöglichkeiten für das Gericht nicht ausreichend waren. Dazu sollen Gespräche mit den beteiligten Fachbehörden sowie den Bahnbetrieben Blumberg geführt werden. Ziel des RP ist es, eine einvernehmliche Lösung zu finden, die der Verantwortung für den europäischen Artenschutz gerecht wird und dabei auch die Interessen der Sauschwänzlebahn berücksichtigt.

    Hier der Link zur Pressemitteilung des Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, auf den sich diese PM bezieht:
    http://vghmannheim.de/pb/,Lde/Startseite/Medien/Stadt+Blumberg_+Teilwiderruf+des+Planfeststellungsbeschlusses+fuer+den+Betrieb+der+_Sauschwaenzlebahn_+aufgehoben/?LISTPAGE=1213200

     

  • Abteilung 5
    16.07.2018
    Experten-Besuch vom Europarat: Verlängerung des Europa-Diploms für das vom NABU betreute Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried wird in Aussicht gestellt
    Verlängerung steht nach zehn Jahren an
     Höckerschwäne Ermatinger Ried

    ​Der Sachverständige des Europarats, Dr. Robert Brunner aus Wien, hat kürzlich das Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried (Kreis Konstanz) besichtigt, da nach zehn Jahren eine Verlängerung des „Europa-Diploms“ für das Schutzgebiet ansteht. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Europarat die erfolgreiche Arbeit zur Erhaltung eines besonderen Naturerbes und überprüft diesen Status in regelmäßigen Abständen.

    Das Europa-Diplom für Schutzgebiete wurde 1965 geschaffen. Seitdem verleiht der Europarat in Straßburg dieses Prädikat angeschützte Gebiete, die auf Grund ihrer biologischen oder geologischen Vielfalt oder ihres Landschaftsbildes von außergewöhnlichem europäischem Interesse sind. Das Europa-Diplom ist befristet und kann nach erneuter Begutachtung durch einen Sachverständigen und durch Beschluss des Ministerkomitees beim Europarat versagt oder verlängert werden. Die Verleihung und die Verlängerung sind stets mit Empfehlungen oder Bedingungen verbunden. Der Europarat lässt sich jährlich über aktuelle Entwicklungen im Gebiet berichten. In Deutschland gibt es acht Gebiete, denen dieses Prädikat verliehen wurde. Zwei davon liegen in Baden-Württemberg: das Wurzacher Ried und das Wollmatinger Ried.

    Das Naturschutzgebiet "Wollmatinger Ried - Untersee - Gnadensee" ist mit einer Gesamtfläche von 774 Hektar das größte und mit einer überaus artenreichen Pflanzen- und Tierwelt auch das bedeutendste Naturreservat am deutschen Bodenseeufer. Darauf ist auch der NABU besonders stolz, wie Harald Jacoby herausstellte: „Das Wollmatinger Ried bietet mit seiner abwechslungsreichen Uferlandschaft, den Riedflächen und den Flachwasserzonen einer Vielzahl von Pflanzen und Tierarten einen wertvollen Lebensraum. Vor allem für Wasser- und Röhrichtvögel ist es als Brut-, Mauser-, Rast- und Überwinterungsplatz von herausragender Bedeutung.“

    1968 erhielt das Wollmatinger Ried das Europa-Diplom des Europarates zum ersten Mal. 1973 erklärte der Internationale Rat für Vogelschutz das Gebiet zum Europareservat und seit 1976 zählt die Riedlandschaft zusammen mit den an­ grenzenden Seebuchten zu den "Feuchtgebieten internationaler Bedeutung" aufgrund der Ramsar-Konvention von 1971. Das Wollmatinger Ried ist ebenfalls durch das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000 als FFH- und Vogelschutzgebiet geschützt.

    „Das Europa-Diplom ist sozusagen das Sahnehäubchen“, erklärte Dr. Bernd Seitz, der Referatsleiter für Naturschutz im Regierungspräsidium Freiburg. Zusammen mit dem Umweltministerium sorgt er als staatliche Naturschutzverwaltung gemeinsam mit dem NABU für die Einhaltung der Schutzziele. „Die außerordentliche Vielfalt an seltenen Pflanzen der Streuwiesen kann nur durch intensive Landschaftspflegemaßnahmen erhalten werden, die vom Land finanziert und vom Landschaftserhaltungsverband Konstanz organisiert werden“, so Seitz. „Die Schilf- und Flachwasserzonen mit deren reichhaltiger Vogelwelt benötigen einen wirkungsvollen Schutz.

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat dem NABU die Betreuung des Schutzgebietes übertragen. Hierzu gehören die Mitwirkung an den Pflegemaßnahmen, die Information der Öffentlichkeit mit Führungen, die Erfassung der Bestandsentwicklung von Pflanzen und Tieren des Gebiets und die Erstellung von Jahresberichten.

    Die Verleihung des Europadiploms war bereits bisher mit Empfehlungen verbunden, was zum Erhalt dieses wertvollen europäischen Naturerbes getan werden muss. Dies war auch beim diesjährigen Besuch des Sachverständigen wieder ein zentrales Thema. So wurden zu Wasser Fragen der grenzüberschreitenden Schutzgebietskategorien im Ermatinger Becken und der Wasserstandsdynamik des Sees behandelt sowie die Belange des Vogelschutzes, der Fischerei und des Wassersports diskutiert.

    Zu Lande führten der NABU und das Regierungspräsidium den Sachverständigen zur Grünbrücke, die das Schutzgebiet über die B33 hinweg mit dem hochwassersicheren Hinterland verbindet, und zur neuen Besucherplattform. In den artenreichen Streuwiesen wurden die umfangreichen Pflegemaßnahmen und in der ausgedehnten urwüchsigen Schilfzone deren zentrale Bedeutung für den Vogelschutz erläutert. Auch der im Oktober dieses Jahres einzuweihende Neubau des NABU-Bodenseezentrums wurde besichtigt.

    Dr. Brunner stellte im Abschlussgespräch die Verlängerung des Europa-Diploms in Aussicht. Allerdings wird es auch wieder mit Empfehlungen verbunden sein, denen das Land Baden-Württemberg nachkommen muss. Der Sachverständige des Europarats zeigte sich in einer ersten Einschätzung von der bisher geleisteten Arbeit beeindruckt. „Das Gebiet hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt“, sagte Dr. Brunner. Allerdings gebe es auch weitere Entwicklungspotentiale, die es zu nutzen gilt. Dr. Seitz betonte abschließend, dass die Naturschutzverwaltung und der NABU darauf angewiesen seien, dass sie von der Bevölkerung, den Behörden und Kommunen vor Ort, den Nutzern und Interessengruppen unterstützt werden, dieses wertvolle Naturerbe konstruktiv zu erhalten.


    Foto: Herr Brunner (links) mit Herrn Jacoby, NABU

  • Abteilung 4
    16.07.2018
    Neubau der Stützmauer an der B 294 zwischen Schiltach und Schenkenzell (Kreis Rottweil) läuft sehr gut
    Bauarbeiten sollen bis 21. September abgeschlossen sein // Gute Ökobilanz durch Verwendung von heimischem Granit
     Foto: B 294 Stützmauer (Bild: Matthias Henrich)

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg erneuert derzeit an der B 294 zwischen Schiltach und Schenkenzell (Kreis Rottweil) eine Stützmauer. Die ursprüngliche Mauer aus Granitfindlingen mit Betonhinterfüllung war marode und teilweise schon eingestürzt.

    Zur Abstützung der Mauer und zum Schutz der Radfahrer und Autofahrer hatte das RP bereits im vergangenen Jahr eine Prallwand aus Betonfertigteilen und ein Stützgerüst angebracht. Nachdem die Baugrunduntersuchungen und die Bauwerksplanung abgeschlossen waren, wurde Anfang Mai der Neubau der Stützwand in Angriff genommen. Die Bauarbeiten sollen nach derzeitigem Stand bis 21. September abgeschlossen sein.

    Die neue Konstruktion besteht aus zwei Teilen, einer vernagelten Spritzbetonschale für die Hangsicherung und ein davor gesetzte Wand aus Granitblöcken. Die Besonderheit an diesem Bauwerk sind die quaderförmigen Granitblöcke. Das Granit stammt aus dem Schwarzwald. Dieselbe Steinart wurde bereits im letzten Jahr an der B 462 zwischen Schramberg und Schiltach verbaut.

    Dabei sei Wert darauf gelegt worden, dass Steine aus der Region verwendet werden, um lange Transportwege zu vermeiden, heißt es aus der Donaueschinger Außenstelle des RP. Die Verwendung heimischer Steine habe auch einen wesentlichen Effekt für die Umwelt: Im Vergleich zum Beispiel aus China importierter Steine konnten bei 60 Tonnen verwendeter Granitsteine rund 61.000 kg Kohlendioxid eingespart werden. Bereits beim Neubau einer Stützmauer an der B 462 im vergangenen Jahr konnten bei der Verwendung von  60 Tonnen Granit rund 16.000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden.

  • Abteilung 4
    16.07.2018
    Baustelle an der A5 zwischen Rasthof Mahlberg und Lahr: Verlegung des Verkehrs von Ost- auf Westseite ab Donnerstag, 19. Juli
    Umbau der Baustelle erfolgt in zwei Nachtschichten bis einschließlich Samstag, 21. Juli // Tagsüber stehen jeweils zwei verengte Spuren pro Richtung zur Verfügung

    Die Sanierung der Westseite der Fahrbahn an der Baustelle auf der A 5 zwischen Rasthof Mahlberg und Lahr ist fertig: Eine Woche früher als geplant kann nun die Baustelle umgebaut werden. Das ist notwendig, damit auch die Ostseite des 3,65 Kilometer langen Abschnitts erneuert werden kann. Der Verkehr wird dazu mit jeweils zwei verengten Spuren pro Fahrtrichtung auf die bereits fertige Autobahnseite verlagert. Dies erfolgt in zwei Nachtschichten ab Donnerstag, 19. Juli. Mit der Sanierung der Ostfahrbahn geht es dann ab Montag, 23. Juli weiter.

    Begonnen wird am Donnerstagabend, 19. Juli, um 19 Uhr. Ab dann muss der Verkehr in Fahrtrichtung Basel einspurig geführt werden, um in der Nacht auf Freitag fast 4.000 Meter transportable Betonschutzwände von der Ostfahrbahn auf die Westfahrbahn umsetzen zu können. Am Freitagmorgen, 20. Juli, soll der Verkehr in Fahrtrichtung Basel dann jedoch schon wieder zweispurig auf der neuen Fahrbahn laufen. Der Verkehr nach Karlsruhe bleibt vorläufig noch auf der Ostseite.

    Tagsüber wird am Freitag, 20. Juli, an der Verkehrssicherung nicht gearbeitet. Dort haben beide Fahrtrichtungen ihre gewohnten zwei verengten Fahrstreifen mit 3,25 Meter (Lkw-Spur) und 2,70 Meter (Pkw-Spur) Breite. Erst wieder am Abend um 19 Uhr wird eine Spur in Fahrtrichtung Karlsruhe weggenommen, sodass die beiden Überleitungsbereiche bei Bauanfang und Bauende umgebaut werden können. Diese sind notwendig, um den Verkehr von der Ost- auf die Westfahrbahn und wieder zurück auf die Ostfahrbahn zu verschwenken. Außerdem müssen in dieser Nacht noch etwa 1000 Meter transportable Betongleitwände abgebaut und im Mittelstreifen der Autobahn aufgebaut werden. Am Samstagmorgen, 21. Juli, soll dann auch hier der Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe wieder mit zwei verengten Fahrspuren auf der neuen Fahrbahn rollen.

    Die Sanierung der Ostfahrbahn ist bis Ende November 2018 vorgesehen, sodass Anfang Dezember die Baustelle an der A5 bei der Rastanlage Mahlberg geräumt werden kann. Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    16.07.2018
    Mit Begeisterung für Natur und Umwelt: Rund 200 Kinder beim bundesweiten Junior-Ranger-Treffen in Bernau
    Biosphärengebiet Schwarzwald diesmal als Gastgeber / Regierungspräsidentin Schäfer: „Wer die Natur von Kindesbeinen an mit allen Sinnen erfährt, lernt sie auch schätzen“
     Foto: Gruppenbild des Junior-Ranger-Treffen (Bild: Heike Spannagel)

    Über 200 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren haben beim zehnten bundesweiten Junior-Ranger-Treffen in Bernau ihre Zelte aufgeschlagen. Die Junior Ranger kommen aus 22 Nationalparken, Biosphärenreservaten und Naturparken in ganz Deutschland und entdecken an diesem Wochenende den Südschwarzwald. Gastgeber ist das vor einem Jahr von der UNESCO anerkannte Biosphärengebiet Schwarzwald. 

    „Junior Ranger sind Kinder und Jugendliche, die sich für die Natur begeistern und engagieren. Wer die Natur von Kindesbeinen an mit allen Sinnen erfährt, lernt sie auch zu schätzen“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der offiziellen Eröffnung des Camps am Samstag. Umweltbildung sei die beste Grundlage für den Erhalt von Natur und Landschaft für die künftigen Generationen im Biosphärengebiet. Schäfer bedankte sich bei den Kindern für ihren Einsatz und wünschte ihnen eine spannende Zeit im Zeltlager.

    Mit von der Partie in Bernau sind auch 15 Mädchen und Jungen aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald, wo es seit Jahresbeginn eine eigene Junior Ranger-Gruppe gibt. „Wir finden es toll, mit anderen Kindern und Jugendlichen Sachen zu erforschen, die Natur zu erleben, zu spielen und soziale Projekte zu machen“, so die 13-jährigen Brüder Tobias und Felix Wursthorn aus Schluchsee. Auf dem Zeltlager freuen sie sich darauf, andere Junior Ranger kennenzulernen. Zusammen mit Gleichgesinnten von Nord- und Ostsee, aus dem Harz oder dem Bayerischen Wald erkunden sie bei einer Rallye die Gegend rund um Bernau. Beim „Markt der Möglichkeiten“ können sie schnitzen, mikroskopieren, rätseln, Hochsitze und Nistkästen bauen. Außerdem steht die Prämierung des Kreativwettbewerbs „Südschwarzhinterwälder“ (ein Wortspiel aus Südschwarzwald und Hinterwälder Rind) auf dem Programm. Die Abende klingen mit Musik am Lagerfeuer aus.

    „Das bundesweite Junior-Ranger-Treffen bildet den Jahreshöhepunkt für viele Junior-Ranger-Gruppen. Junior Ranger und ihre Betreuer aus ganz Deutschland lernen sich kennen und entdecken jedes Jahr eine neue nationale Naturlandschaft. Im Jubiläumsjahr freuen wir uns sehr über das große Engagement aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald“, so Dr. Neele Larondelle, die das bundesweite Junior-Ranger-Programm bei EUROPARC Deutschland, dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, leitet. Bernaus Bürgermeister Rolf Schmidt wünschte den Mädchen und Jungen einen lehrreichen Aufenthalt in der vielfältigen und wertvollen Kulturlandschaft: „Wir Bernauer sind glücklich, wenn alle Kinder gute Eindrücke mit nach Hause nehmen und unsere Gemeinde vielleicht irgendwann wieder besuchen.“

    Das bundesweite Junior-Ranger-Treffen findet jährlich statt. Das diesjährige Treffen veranstalten EUROPARC Deutschland e.V. und das Biosphärengebiet Schwarzwald in Kooperation mit dem Naturpark Südschwarzwald und dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald. Die Vorsitzende des Naturparks Südschwarzwalds, Landrätin Marion Dammann aus Lörrach, dankte dem Biosphärengebiet für die Einladung zur Zusammenarbeit und betonte die Bedeutung der Veranstaltung für die Bildungsarbeit im Südschwarzwald. Erfreut zeigte sie sich auch darüber, dass mit der Familie Goos aus Bernau ein erfahrener Naturpark-Wirt für die Verpflegung der Camp-Teilnehmer sorgt.

    Dr. Stefan Büchner, Leiter des Naturschutzzentrums Südschwarzwald, ergänzte:  „Ich glaube, es ist besonders wichtig, dass Kinder und Jugendliche unsere Natur und deren Schutz als etwas Positives kennen lernen. Es ist toll, zu sehen, mit welcher Begeisterung und Freude die Junior Ranger bei der Sache sind und sich für ihre Natur einsetzen.“

    Das bundesweite Junior-Ranger-Programm ist ein gemeinsames Programm von EUROPARC Deutschland e.V. und den Nationalen Naturlandschaften mit Unterstützung durch den WWF Deutschland und der Town & Country Stiftung. Seit 2008 ist es das Ziel des Bildungs- und Freizeitangebotes, Kinder und Jugendliche möglichst früh mit dem Natur- und Umweltschutz in Berührung zu bringen und dafür zu sorgen, dass sie sich aktiv dafür einsetzen, dabei Spaß haben und mit Handlungskompetenzen für eine nachhaltige Lebensweise ausgestattet werden. Insgesamt sind mehr als 100 Junior Ranger Gruppen in fast 50 Nationalen Naturlandschaften aktiv.


    Foto: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer mit den Junior-Rangern

    Live-Blog zum Junior Ranger Treffen: http://live.juniorranger.de
     
    Mehr Information:
     
     
  • Abteilung 4
    13.07.2018
    Belagsschäden an den Kreiseln Twielfeld und Hilzingen (Kreis Konstanz) an der B 314: Sanierung läuft bereits seit Montag, 9. Juli, unter Vollsperrung
    Abschluss der Bauarbeiten spätestens am 27. Juli vorgesehen

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg erst jetzt mitteilt, musste die B314 zwischen den Kreiseln Twielfeld und Hilzingen (Kreis Konstanz) wegen erheblicher Belagsschäden kurzfristig saniert werden. Dazu war es erforderlich, diesen Abschnitt der B 314 seit Montag, 9. Juli, voll zu sperren.

    Die Arbeiten werden abschnittsweise durchgeführt. Zuerst wird der Kreisel Twielfeld ausgebaut und spätestens am Montag, 16. Juli, für den Verkehr frei gegeben. Am Freitag, 20. Juli, ist der Kreisel Hilzingen fertig und wieder befahrbar. Danach wird die freie Strecke zwischen beiden Kreiseln gemacht unddie gesamte Baustelle bis zum 27. Juli spätestens abgeschlossen. Bei gutem Baufortschritt ist es möglich, dass bei den Arbeiten auch schon etwas früher Schluss ist.

    Die Umleitung des öffentlichen Verkehrs erfolgt über die B 34 Gottmadingen und K 6144 in Richtung Riedheim und umgekehrt. Die Neubauleitung bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer trotz erheblicher Einschränkungen um Verständnis und Geduld – auch wegen der verspäteten Übermittlung der Informationen.

  • Abteilung 4
    13.07.2018
    Instandsetzung von sechs Bauwerken an der B 33 bei Triberg-Gremmelsbach (Schwarzwald-Baar-Kreis): Neue Verkehrsführung seit Anfang Juli
    Erste Bauphase an der Gutachverdolung und der Stützmauer sind abgeschlossen // Arbeiten befinden sich im Zeitplan
     Foto: RPF

    Wie die Außenstelle Donaueschingen des Regierungspräsidiums Freiburg mitteilt, machen die Bauwerkssanierungen an der B 33 bei Triberg-Grimmelsbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) gute Fortschritte. Seit Anfang Juli gibt es eine neue Verkehrsführung, nachdem die erste Bauphase an der Gutachverdolung und der bergseitigen Stützmauer im nördlichen Teil abgeschlossen werden konnten.

    Nun geht es an die zweite Hälfte der Brücke und den südlichen Teil der Stützmauer. Nun wird der Verkehr aus Richtung Hornberg so geleitet, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die linke Fahrbahnhälfte gelenkt werden. Das Gerüst ist auch schon für den zweiten Bauabschnitt an der bergseitigen Stützmauer in Stellung gebracht worden. 

    Die Baufirma ist nunmehr an den neuen Bauabschnitten tätig. Außerdem sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun am dritten Bauwerk – einer talseitigen Stützmauer - in Richtung Triberg tätig. Ebenfalls sehr erfreulich ist die Zwischenbilanz, dass sich die Arbeiten trotz einiger witterungsbedingter Verzögerungen dennoch noch im Zeitplan befinden.

  • Abteilung 4
    13.07.2018
    Regierungspräsidium Freiburg lässt Kreisel an der L 194 und der K 6176 in Hohenfels-Selgetsweiler (Kreis Konstanz) ab Montag, 16. Juli, sanieren
    Arbeiten dauern etwa acht Wochen und kosten etwas mehr als eine halbe Million Euro // Vollsperrung ist aus technischen Gründen notwendig

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt ab Montag, 16. Juli, den Kreisel an der L 194 und der K 6176 bei Hohenfels-Selgetsweiler (Kreis Konstanz) sanieren. Ausführen wird die Arbeiten die Firma Storz Verkehrswegebau aus Tuttlingen. Das Ganze dauert etwa acht Wochen bis Mitte September und kostet etwa 510.000 Euro.

    Der Bereich wird für die Dauer der Baumaßnahme voll gesperrt, sodass kein Durchgangs- und kein Anliegerverkehr möglich ist. Diese Sperrung ist aus technischen Gründen leider nicht zu umgehen.

    Das benachbarte Gewerbegebiet „Egelsee“ ist während der gesamten Bauzeit  nur noch über die K 8268 und K 6176 aus Richtung Herdwangen zu erreichen. Die Anwohner der ‚Loghöfe‘ und der landwirtschaftliche Verkehr  müssen über die Schlossstraße zu- und abfahren.

    Der Durchgangsverkehr wird ab Aach-Linz über die L 195 bis Herdwangen und Owingen umgeleitet. Ab Owingen verläuft die Umleitungsstrecke über die L 205 nach Billafingen und Seelfingen zurück zur L194 bei Mahlspüren. Die innerörtlichen Umleitungsstrecken von Hohenfels sind ebenfalls ausgeschildert.

    Diese Verkehrsführungen sind mit der Polizei, den betroffen Verkehrsbehörden, Busunternehmen und Rettungsdiensten abgestimmt. Für den jetzigen Baubeginn wurden die Fertigstellungen der Maßnahmen an der L 194 bei Ruhestetten und der B 31 neu bei Überlingen abgewartet und berücksichtigt.

    Bei allen von dieser Baumaßnahme betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmernn bedanken wir uns im Voraus für das entgegengebrachte Verständnis und die Geduld trotz erheblicher und Einschränkungen während der Bauzeit.

  • Abteilung 2
    13.07.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergibt Bewilligungsbescheid über eine Million Euro an Schwarzwald-Baar-Klinikum für Klinik in Donaueschingen
    Vierter Bauabschnitt: Umbau der Bettentrakte und Realisierung eines Zwei-Betten-Standards im laufenden Krankenhausbetrieb / Aktuellen Komfortbedürfnissen der Patienten wird Rechnung getragen und Arbeitsbedingungen verbessert
     Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: Übergabe des Förderbescheids

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am gestrigen Donnerstag (12. Juli) einen Bewilligungsbescheid über eine Million Euro für den vierten Bauabschnitt am Schwarzwald-Baar-Klinikum in Donaueschingen an Geschäftsführer Dr. Matthias Gaiser übergeben. Schwerpunkt der Maßnahme ist der Umbau der bisherigen Drei-Bett-Zimmer mit einer gemeinsamen Toilette für zwei Patientenzimmer in reine Zweibett-Zimmer mit einer Nasszelle. Das Ganze wird im laufenden Krankenhausbetrieb erfolgen und ist bereits im Gange.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Land sichert mit dieser Förderung die Krankenhaus-Infrastruktur am Standort Donaueschingen und trägt aktuellen Komfortbedürfnissen der Patientinnen und Patienten Rechnung. Für das Personal verbessern sich zudem die Arbeitsbedingungen. Das Schwarzwald-Baar-Klinikum hat seit 2005 insgesamt rund 119 Millionen Euro an Fördermitteln erhalten – darunter der Standort Donaueschingen allein rund elf Millionen Euro. Insgesamt stehen im Klinikum an den beiden Standorten insgesamt 1000 Planbetten zur Verfügung, die eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung ermöglichen.“

    Nach dem Abschluss des vierten Abschnitts wird Donaueschingen über 240 Betten in Zwei-Bett-Zimmern verfügen, was inzwischen als zeitgemäßer Standard gilt. An der Übergabe nahmen neben Geschäftsführer Dr. Matthias Gaiser, auch Villingen-Schwenningens OB Dr. Rupert Kubon und Bürgermeister-Stellvertreter Johannes Fischer aus Donaueschingen teil. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer ließ sich im Anschluss bei einem kurzen Rundgang durch das Gebäude über die Arbeiten informieren.

     
  • Abteilung 4
    12.07.2018
    Regierungspräsidium saniert Landesstraße L 151a zwischen Rotzel und Laufenburg (Kreis Waldshut)
    Arbeiten beginnen am Montag, 16. Juli, auf einer Länge von insgesamt 2.75 Kilometern / Überörtlicher Verkehr wird für rund acht Wochen über Albbruck und Laufenburg umgeleitet

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) lässt auf der L 151a umfangreiche Sanierungsmaßnahmen ausführen, die vom Ortsausgang des Laufenburger Ortsteils Rotzel über den Ortsteil Hochsal bis oberhalb der Anschlussstelle Laufenburg der A 98 reichen. Die Arbeiten beginnen am Montag, 16. Juli, und dauern vermutlich bis Anfang September, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Für die Arbeiten ist eine Vollsperrung der jeweiligen Strecke mit örtlicher Umleitung notwendig. 

    Die Sanierungsstrecke ist in zwei Bauabschnitte, Rotzel bis Hochsal und Hochsal bis Laufenburg, unterteilt. Die Kreuzung mit der K 6542 in Hochsal bleibt für die Ost-West-Verbindung der K 6542 offen. Der Abschnitt Rotzel bis Hochsal wir ab 16. Juli für vier Wochen gesperrt, die Strecke Hochsal bis Laufenburg über die Zeit der gesamten Schulferien von 26. Juli bis 7. September.  

    Auf einer Länge von etwa 2,75 Kilometern werden teilweise mehrere Asphaltschichten abgefräst (Deck- und Tragschichten), ein Ersatz, aber auch  Verstärkungen der Asphalttragschicht durchgeführt und abschließend eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht. Die Sanierungsmaßnahmen in größerem Umfang sind erforderlich, da der Straßenoberbau in diesem Bereich starke Schädigungen aufweist. 

    Ausführende Baufirma ist die Firma Schleith aus Waldshut-Tiengen. Die Baukosten betragen rund 950.000 Euro. 

    Das RP bittet Verkehrsteilnehmer und betroffene Anwohner um Verständnis bei auftretenden Verkehrsbehinderungen.

  • Abteilung 4
    12.07.2018
    Regierungspräsidium Freiburg saniert elf Brücken auf der B 523 bei Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis): Zwei Brücken werden ab 23. Juli für einige Wochen gesperrt
    Baustellen führen zu engeren Fahrbahnen und teilweisen Ampelregelungen

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert ab Montag, 16. Juli, insgesamt elf Brücken und Unterführungen an der B 523 zwischen dem Messplatz Villingen-Schwenningen (Verzweig B 27) und der K 5711 bei Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis). Zwei Brücken in Tuningen sind ab 23. Juli gesperrt.

    Wegen der Arbeiten ist auf der B 523 mit Behinderungen zu rechnen, die durch Fahrbahneinengungen oder vereinzelten Ampelregelungen für bestimmte Arbeitsphasen bedingt sein können. Auch auf den querenden Straßen kann es wegen der Baustellen enger zugehen oder Sperrungen zeitweise notwendig sein. Die Arbeiten sind bis Mitte November angesetzt. Die Sanierung kostet insgesamt 3,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Betroffen von den Sperrungen sind zunächst zwei Brücken in Tuningen: Dabei geht es einmal um die Gemeindestraße im Bereich Hohwies, die eine Zufahrt zu verschiedenen Aussiedlerhöfen ermöglicht. Die zweite Brücke ist an der K 5711 bei Tuningen. Beide Brücken werden ab 23. Juli für einige Wochen nicht passierbar sein. Ortskundige Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, auf andere Überquerungsmöglichkeiten der B 523 auszuweichen.