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RP Freiburg, Umwelt
  • Abteilung 5
    11.09.2020
    Arbeiten zur Revitalisierung des Donauursprungs gehen voran
    Am 21. September beginnt Bau der Schwerlastbrücke über die Breg
     Foto: Neu gestalteter Flusslauf der jungen Donau/ Foto RPF

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, gehen die Arbeiten zur Revitalisierung des Donauursprungs bei Donaueschingen voran. Dank der guten Witterung und des großen Einsatzes aller beteiligten Firmen liegen die im Juli begonnen Arbeiten gut im Zeitplan, heißt es aus dem RP. Voraussichtlich am Montag 21. September, beginne der Bau der neuen Schwerlastbrücke über die Breg. 

    Derzeit sind große Bagger dabei, das Flussbett des neuen Mündungsbereichs am Standort des alten Kreistierheims auszubaggern und zu profilieren. Das anfallende Material wird zwischen der Breg und der B 27 als Sicht- und Lärmschutzwall für den neuen Donauursprung eingebaut. Der Brigachweg ist daher für den Verkehr gesperrt. Anlieger der Kleingartenanlage, der Kleintierzüchtern der Hundefreunde und des Kreistierheims können die Baustelle jedoch in Schrittgeschwindigkeit passieren. Auch die Entsorgungsstation für Wohnmobile an der Kläranlage ist erreichbar. Radfahrer werden gebeten, die ausgeschilderte Umleitungsstrecke zu nutzen. 

    Die Arbeiten für die neue Schwerlastbrücke über die umgestaltete Breg am Brigachweg werden am 21. September beginnen und je nach Witterung bis in den Frühsommer 2021 andauern. Bis Ende des kommenden Jahres wird dann die Breg bis zur Eisenbahnbrücke im Süden und die Brigach bis zum fürstlichen Park naturnah umgestaltet. In diesem Zuge wird auch eine neue Fuß- und Radwegbrücke über die Breg entstehen, die die Prinz-Fritzi-Allee direkt mit dem neuen Vereinsheim der Hundefreunde verbindet. 

    Das Projekt des am RP angesiedelten Landesbetriebs Gewässer am Zusammenfluss von Brigach und Breg ist eine der größten Renaturierungsmaßnahmen in Baden-Württemberg. Der Donauursprung wird naturnah gestaltet und für Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht. Im Zuge des Projekts wird die Donau um 300 Meter verlängert. Das Vorhaben kostet rund vier Millionen Euro.