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Regierungspräsidum Karlsruhe, Referat 54.1
Stabsstelle für per- und polyfluorierte Chemikalien

"PFC" - Definition

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PFC ist die Abkürzung für per- und polyfluorierte Chemikalien. PFC sind künstlich hergestellte Stoffe, die in der Natur nicht natürlich vorkommen. Chemisch gesehen bestehen PFC aus Kohlenstoffketten verschiedener Längen, bei denen die Wasserstoffatome vollständig (perfluoriert) oder teilweise (polyfluoriert) durch Fluoratome ersetzt sind. Es wird zwischen sogenannten kurzkettigen PFC (mit weniger als acht Kohlenstoffatomen bei den Perfluorcarbonsäuren und weniger als sechs Kohlenstoffatomen bei den Perfluorsulfonsäuren) und langkettigen PFC unterschieden.
PFC zeichnen sich durch ihre wasser-, schmutz-, und fettabweisenden Eigenschaften aus. Deshalb finden sie vielfältige Verwendung in der Industrie und sind z. B. in Imprägniersprays zu finden. Bei der Herstellung von Lebensmittelverpackungen werden PFC z. B. in Pappbechern und Pappkartons eingesetzt.

Die bekanntesten Vertreter sind die langkettigen PFC Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) und die Perfluoroktansäure (PFOA). Dazu zählen neben Verbindungen, die aus Einzelmolekülen bestehen, auch Polymere, dazu, wie z. B. Polytetrafluorethylen (PTFE), das auch unter dem Namen Teflon® bekannt ist.

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