B 500, Radweg zwischen Staustufe und Iffezheim

Kontakt

Fachinformationen
Sebastian Storz, Projektleitung, 0721 926-3387, sebastian.storz@rpk.bwl.de

Öffentlichkeitsbeteiligung
oeffentlichkeitsbeteiligung@rpk.bwl.de​​​

Zahlen & Fakten

Vorhabenträger: Bundesrepublik Deutschland
Länge der Strecke: ca. 600 m
Kosten: insgesamt ca. 4,3 Millionen Euro

Möglicher Baubeginn 2022

Termine

Derzeit keine aktuellen Termine.

Aktueller Stand

Vorplanung
Unterführung bei der Schleuse im Genehmigungsverfahren

Das Projekt

Ausgangslage

Der Radfernweg entlang des Rheins führt auf deutscher Seite zwischen der K 3758 (Kreisstraße entlang des Rheindamms) und dem Sandbach auf der B 500, wobei an der K 3758 die B 500 gequert werden muss. Dort queren auch Touristen, die vom Parkplatz zur Fischtreppe und zur Unterseite der Staustufe gelangen wollen, was immer wieder zu gefährlichen Situationen führt. Auf der B 500 über die Baggerseebrücke und die Sandbachbrücke wird der Radverkehr aktuell gemeinsam mit dem motorisierten Verkehr geführt. Künftig sollen die Radfahrer auf einem separaten Radweg geführt werden.

Im Zuge der Sanierung der Schleusenbrücke („3“ auf dem Übersichtsplan) wurde dort bereits Unterstrom ein Geh- und Radweg angebaut.

Ursprünglich war eine Radwegverbindung entlang der B 500 zwischen Iffezheim auf deutscher Seite und Roppenheim auf französischer Seite geplant. Von französischer Seite wird dieses Vorhaben aktuell jedoch nicht mehr verfolgt.


Ziele der Maßnahme

  • Sichere Führung der Radfahrer auf dem Radfernweg entlang des Rheins im Bereich der B 500
  • Sichere Querung der B 500 für Radfahrer und Fußgänger an der K 3758

Geplante Maßnahmen

Zunächst soll an der Einmündung der K 3758 durch den Bau einer Unterführung eine sichere Querung der B 500 für Radfahrer und Fußgänger geschaffen werden (siehe „U“ auf dem Übersichtsplan). Die Unterführung ist aktuell im Genehmigungsverfahren.

Für den Radwegabschnitt entlang der B 500 von der Staustufe bis zur Sandbachbrücke laufen die Vorplanungen. Der geplante Radweg soll 2,5 Meter breit sein und an die geplante Unterführung an der Staustufe angebunden werden. Der Radweg ist als einseitiger Radweg auf einer Länge von 600 Meter geplant. Zwischen der geplanten Unterführung und dem Radweg am Sandbach verfügt die B 500 über Standstreifen, so dass Änderungen der Fahrbahnmarkierungen und Leiteinrichtungen voraussichtlich ausreichen, um dort einen 2,5 Meter breiten Radweg herzustellen. Auf der Baggerseebrücke und auch auf der Sandbachbrücke ist die Fahrbahn jedoch zu schmal, um einen Radweg abzugrenzen. Eine Verbreiterung der Brücken scheidet aus statischen Gründen aus. Es ist daher der Neubau von zwei (Radweg-)Brücken beabsichtigt, die nördlich der bestehenden Brücken verlaufen sollen. Nach der Sandbachbrücke soll der Radweg an den bestehenden Radfernweg angeschlossen werden.

Das Ziel, einen sicheren Grenzübergang für Radfahrer und Fußgänger zu schaffen, kann nur in Zusammenarbeit mit Frankreich erreicht werden. Diesbezüglich fanden Abstimmungsgespräche statt.


Informieren Sie sich

Öffentlichkeitsbeteiligung

Alle Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung und Kommunikationsmaßnahmen werden in den Planungsprozess des Projektes integriert. Hier können Sie sich über die aktuellen Beteiligungsmaßnahmen informieren und die aktuellen Planungsunterlagerlagen einsehen.


Planung